Archiv des Monats Mai 2014

Tausendmal probiert – nichts passiert?

Schön wärs? Welche Frau (und sicherlich auch einige Männer) kennt das nicht? Die Bluse spannt, die Hose kneift … und hat die da ein Doppelkinn? Oh Gott, „die da“ – das bin ja ich! Und fortan wird probiert. Zuerst Diät a, dann Diät b, weil es weniger erfolgreich verlief als gedacht, folgt der nächste Diätversuch mit wieder einer anderen Diätvariante. Denn soviel ist sicher, an Diäten gibt es wahrlich genug – nur scheint keine langfristig zu funktionieren, denn am Ende hat man mehr Kilos auf den Hüften als vorher. Wer nicht konsequent seine Ernährung umstellt, hat diesen Kampf längst verloren – dabei würde man so gerne verlieren. Aber an Gewicht! Vom Verzicht auf alles Leckere einschließlich der Lebensqualität können auch die fünf Frauen ein Lied singen, die in der Dokumentation Höllische Diäten am heutigen Abend auf RTL II vorgestellt werden. Weiterlesen

28. Mai 2014 von Sandra Marquardt
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Pressemitteilung zum medien impuls: Let me edutain you – Fit für die digitale Welt?

Digitaler Spielspaß, Unterhaltung und Wissensvermittlung sind längst keine Gegensätze mehr. Dies zeigte sich beim 15. medien impuls, zu dem die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) vergangene Woche unter dem Titel Let me edutain you – Fit für die digitale Welt? einluden. Die Herausforderungen an einen modernen Jugendmedienschutz im Zeitalter von Konvergenz und mobiler Endgeräte wurden schließlich auch in der folgenden Podiumsrunde kontrovers diskutiert. Weitestgehende Einigkeit bestand darin, dass die Diskussion ganzheitlich geführt werden müsse. Statt Interessen einzelner Player sollten die Kinder als Zielgruppe stärker in den Blick genommen werden. Weiterlesen

27. Mai 2014 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: medien impuls Schlagwörter: , , Schreiben Sie einen Kommentar

Bildstrecke zum medien impuls Let me edutain you – Fit für die digitale Welt?

Die Veranstaltungsreihe der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) e.V. und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) e.V.
fand am 22. Mai 2014 in Berlin statt. Hier nun die ersten Bilder! Bei ihren eigenen Kindern begegnen viele Eltern den digitalen Medien mit Skepsis und Argwohn. Die Sorge um die Leseratten ist vorbei, heute geht es um negative Effekte und das Suchtpotenzial von Computerspielen und Inhalten aus dem Internet. Der Anspruch an die digitalen Angebote ist hoch. Inhalte für Kinder sollen nicht nur unterhalten, sondern selbstverständlich auch analytisches und kreatives Denken fördern, den Wortschatz erweitern oder kompetenten Umgang mit Informationen vermitteln. Durch die sogenannte Entertainment-Education (Edutainment) soll durch eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Information oder Bildung Wissensvermittlung quasi durch die Hintertür erfolgen. Und morgen folgt hier im Blog die Pressemitteilung zur Veranstaltung. Weiterlesen

26. Mai 2014 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: medien impuls Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

Als ich E.T. zum ersten Mal traf…

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Da saß er nun also ‒ kaum einen Meter groß, mit traurigen Kulleraugen und trotzdem einem Lächeln auf den schmalen Lippen. „Eigentlich ist der kleine Kerl doch ganz niedlich – und überhaupt nicht furchteinflößend!“ Die erste quasi-persönliche Begegnung mit dem kleinen Außerirdischen vom grünen Planeten verlief angenehm und völlig ohne Gruselfaktor. Freundlich lächelnd und mit tiefer, gurgelnder Stimme grüßte E.T. in breitem (überraschenderweise völlig akzentfreiem) Amerikanisch inmitten einer künstlichen Waldlandschaft, die eigens für ihn in einer überdimensionierten Halle aufgebaut worden war. „E.T. – The Ride“ in den Universal Studios Florida (später auch in Hollywood) erinnerte noch weit bis ins neue Jahrtausend an das wohl berühmteste Science-Fiction-Märchen der Filmgeschichte. Weiterlesen

23. Mai 2014 von Cornelia Klein
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„Der Beweggrund ‚Angst’ ist immer falsch“

Luzifer, Satan, Mephisto, Beelzebub, Diabolus, Teufel – all diese und noch viele weitere Bezeichnungen stehen in der Geschichte, in Kunst und Kultur als Synonyme für das Böse. Barbara Weinert sprach mit dem promovierten Theologen Markus Thurau über die Bedeutung des Teufels im christlichen Glauben. Thurau arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Katholische Theologie (Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften) der Freien Universität Berlin.

Um das Bild des Teufels ranken sich unzählige Mythen, Sagen und Erzählungen. Wofür steht der Teufel in der christlichen Theologie? Im christlichen Glauben steht der Teufel für die Personifizierung des Bösen und begegnet uns bereits biblisch in ganz unterschiedlichen Kontexten: als Verführer, Verleumder oder auch als Widersacher, der dem Guten entgegengesetzt ist. Die Bibel ist voll mit Erzählungen von Menschen, die sündigen, fehlgehen und scheitern, die dabei sich und anderen Schaden zufügen. Weiterlesen

22. Mai 2014 von Barbara Weinert
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , , Schreiben Sie einen Kommentar

Was ihr wollt

Der Platzhirsch im Online-Streaming-Geschäft, Netflix, hat bekanntermaßen die Karten in der TV-Landschaft neu gemischt, als er in die Produktion eigener Inhalte einstieg. Von House of Cards hat inzwischen so ziemlich jeder etwas gehört. Als erste von einem Streaming-Service produzierte Serie war House of Cards eine aufsehenerregende Neuerung und heimste überdies Preise ein. Das eigentliche Novum dieses Streaming-Spielers auf dem TV-Markt liegt jedoch in der Art und Weise, wie die Beauftragung von Produktionen passiert. Netflix hat ein ausgeklügeltes Auswertungs- und Bewertungssystem für die Präferenzen seiner Nutzer hinterlegt, von dem TV-Sender nur träumen können. 67 verschiedene Klassifizierungsmöglichkeiten gibt es allein für Genres. Die Informationen für diese Einstufungen kommen, wie überall im Netz, von den Nutzern selbst. Und die Ergebnisse sind bares Geld wert. So basierte das Konzept für House of Cards – bereits erfolgreiches britisches Serienoriginal plus beliebter und für Qualität bekannter Regisseur plus populärer hochdekorierter Hollywoodstar – auf den Big-Data-Auswertungen des Nutzerverhaltens auf der Plattform. Ein Erfolg mit Ansage, so möchte man meinen. Weiterlesen

21. Mai 2014 von Katja Dallmann
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Max und Moritz und wir bösen Jungs

Ich war noch ein ganz kleiner Junge, da saß ich im Kindergarten vor einem Milchtopf, dessen Inhalt immer dicker und gelber wurde und dabei zunehmend furchtbar roch. Die Aufsicht führende „Tante“ bestand in aus ihrer Sicht guter Absicht darauf, dass ich meine Milchration austrank, bevor ich – wie die anderen Kinder – im Garten spielen durfte. Lange habe ich mich verweigert, was nebenbei die Konsistenz des Getränks nur noch unerträglicher machte, dann habe ich kapituliert. Doch so schnell der Inhalt der Tasse in meinem Magen war, so schnell kam er zurück. Nun war das Geschrei erst recht groß und ich, der Übeltäter, wurde als böser Junge zur Abschreckung gegenüber jeglicher Renitenz in die Ecke gestellt. Seither habe ich nie wieder Milch getrunken, was meine Mutter lange Zeit aufgeregt hat und mir auch ihrerseits immer wieder den Titel eines „bösen Jungen“ einbrachte. Weiterlesen

20. Mai 2014 von Klaus-Dieter Felsmann
Kategorien: Mediengeschichten Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

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