Archiv des Monats Juli 2014

Breaking Bad – das Böse stirbt!? Walter White – die ironische Errettung des „amerikanischen Helden“

Heute der letzte Teil der Beitragsserie Breaking Bad – das Böse stirbt!? aus der tv diskurs-Artikelreihe zu Gewalt und Moral in TV-Serien.

Walter White – die ironische Errettung des „amerikanischen Helden“.

Aufgrund der zuvor analysierten Charakterführung der Hauptfigur und der damit verbundenen Moraltransfers an das Publikum ist der moralische Kredit, den die Hauptfigur Walter White am Beginn der Serie beim Zuschauer hatte, in der Mitte der fünften und damit finalen Staffel der Serie Breaking Bad vollständig aufgebraucht. Weiterlesen

17. Juli 2014 von Werner C. Barg
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Breaking Bad – das Böse stirbt!? Die Doppelmoral des Walter White

Fortsetzung der Artikelreihe zu Gewalt und Moral in TV-Serien, am Beispiel der US-Serie Breaking Bad. Gestern erschien bereits Teil eins Breaking Bad – das Böse stirbt!? Vom Durchschnittsbürger zum Massenmörder. Dieser endete mit dem Absatz: Besonders die Krebserkrankung ist für die Charakterzeichnung der White-Figur der entscheidende dramaturgische „Kniff“, um dem Zuschauer auch für Whites Verbindung mit der Unterwelt des Drogenhandels zunächst eine psychologisch wie moralisch glaubhafte Legitimierung geben zu können: Aufgrund der fehlenden sozialen Absicherung kann sich auch die White-Familie wie viele US-Mittelschichtsfamilien, denen die Deklassierung droht, die teure Antikrebsbehandlung kaum leisten. So verfällt Walt der Idee, seine chemischen Kenntnisse den Drogenbossen zur Verfügung zu stellen und unter dem Tarnnamen „Heisenberg“ zusammen mit Jesse Pinkman hochwertiges Crystal Meth herzustellen. Dabei verstrickt er sich aber sehr schnell zusammen mit Pinkman immer tiefer in kriminelle Machenschaften, die auch Totschlag und Mord einschließen.
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16. Juli 2014 von Werner C. Barg
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Breaking Bad – das Böse stirbt!? Vom Durchschnittsbürger zum Massenmörder

In der Mitte der fünften und damit finalen Staffel der US-Serie Breaking Bad ist die Verabredung mit dem Zuschauer, eine Hauptfigur wenn schon nicht identifikatorisch so doch wenigstens mit Empathie begleiten zu dürfen, vollständig durchbrochen. Der Zuschauer kann für die Gewalttaten des Walter White alias Drogenboss „Heisenberg“ zu diesem Zeitpunkt der Serienerzählung keine moralische Rechtfertigung mehr erkennen. Und doch gelingt es den Machern der Serie, das moralische „Ansehen“ ihres Antihelden bis zum Ende der Serie zu erretten und sogar ein Finale zu schaffen, dessen Akzeptanz beim Publikum im US-Fernsehen sensationell war. Mit welchen Erzählstrategien und Moraltransfers gelingt dies? Dieser Frage geht die tv diskurs-Artikelreihe zu Gewalt und Moral in TV-Serien nach. In drei Beiträgen widmet sich Werner C. Barg, in den nächsten Tagen, der US-Serie Breaking Bad. Weiterlesen

15. Juli 2014 von Werner C. Barg
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Jetzt für den medius 2015 bewerben!

Am 31. Oktober 2014 endet die Einsendefrist für den medius 2015! Der medius ist ein Preis, der wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum würdigt, die sich mit innovativen Aspekten der Medien, der Pädagogik oder des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Er wird jährlich von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), dem Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) im Rahmen einer Medienfachtagung verliehen und ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert. Weiterlesen

14. Juli 2014 von Camilla Graubner
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Besser wegsehen. Gericht bestätigt die Beanstandung einer Folge der Super Nanny

Fakt ist, dass die Darstellungen in der 2011 ausgestrahlten Folge für jeden einigermaßen sensiblen Zuschauer nur schwer erträglich sind. Die 3, 4 und 7 Jahre alten Kinder werden von ihrer völlig überforderten Mutter beschimpft, bedroht und mehrfach geschlagen. Sie sind der Mutter hilflos ausgeliefert, leiden unter der offensichtlichen Misshandlung – und der Zuschauer leidet mit. Darüber, dass diese Handlung einen Verstoß gegen die Würde der Kinder darstellt, kann man sich schnell einig werden. Aber trifft das auch auf die Darstellung dieser Handlung zu?

Der Prüfausschuss der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) war der Meinung, dass sich die Sendung in ihrer Gesamtheit eindeutig gegen die unwürdige Behandlung der Kinder positioniere. Das Verhalten der Mutter werde an keiner Stelle gerechtfertigt – im Gegenteil: Die Nanny mache deutlich, dass es inakzeptabel sei und geändert werden müsse.

So weit geht die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) noch mit… Weiterlesen

11. Juli 2014 von Joachim von Gottberg
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Erste Schritte im Netz gemeinsam gehen oder warum das Internet Landau ist

Eltern brauchen keinen weiteren Abend, bei dem es ausschließlich um die Darstellung der Gefahren und Risiken im Netz geht, um das perfekte Filterprogramm oder um Horrorstories aus der Nachbarschaft. Ich möchte einen Elternabend konzipieren, mit dessen Hilfe es bei den Eltern klick macht. Wie kann ich ihnen begreiflich machen, dass die Netzwelt nichts anderes ist als ein menschgemachter Spiegel dessen, was in der physischen Welt existiert, mit allen Licht- und Schattenseiten? Und wollen die Eltern das wirklich hören? Durch Zufall lese ich zeitgleich das 2012 erschienene Buch „Netzgemüse“ von Tanja und Johnny Haeusler und finde darin die Methode für meinen ambitionierten Plan … Weiterlesen

10. Juli 2014 von Eva Borries
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Exzessive Computerspielenutzung aus medienpädagogischer Perspektive

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) haben am 5. Juni 2014 im Rahmen desSommerforums Medienkompetenz der mabb und der FSF den medius vergeben. Mit dem medius 2014 ausgezeichnet wurde unter anderem Michaela Hauenschild von der Universität Hamburg für ihre Masterarbeit Genese und Verlauf exzessiver Computerspielenutzung unter besonderer Berücksichtigung der Eltern‐Kind‐Beziehung. Weiterlesen

09. Juli 2014 von Michaela Hauenschild
Kategorien: Digitale Welt, medius Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

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