Archiv des Monats August 2014

DVD-ROM Faszination Medien für Schule und Jugendarbeit

Medienkompetenz lernen und die eigene Mediennutzung reflektieren. Gleichzeitig Filme sehen und chatten, surfen, Fotos hochladen oder spielen – Kinder und Jugendliche nutzen Medien oft parallel und schaffen dabei selbst neue Medieninhalte. Eine tiefgreifende Medienkompetenz ist deshalb für Heranwachsende wichtiger denn je. Dazu zählen neben grundsätzlichem Wissen auch Kritikfähigkeit und ein Reflektieren des eigenen Umgangs mit Medien.
FASZINATION MEDIEN (FaMe) ermöglicht eine Auseinandersetzung mit Computerspielen und Online-Communities, mit Filmen und Fernsehnachrichten, mit Videos und Reality-TV.

Sie ist in Schule und Jugendarbeit einsetzbar und bietet auch für Eltern und Familien einen Anlass, über Medieninhalte und den Umgang mit Medien nachzudenken und zu sprechen. Weiterlesen

28. August 2014 von Medienpädagogen FSF
Kategorien: Medienpädagogik Schlagwörter: , , , 1 Kommentar

Vom „golden Age“ zu „New Hollywood

Wie ist Hollywood zu dem geworden, was heute jährlich Myriaden von Plastik-Oscars hervorbringt? Zu einer selbst ernannten Jury über Glück und Unglück? So viel ist schon mal klar: Die Geschichte Hollywoods zu erzählen, bedeutet immer beides: zum einen, die des rasch wachsenden, schillernden Stadtteils von Los Angeles und die der symbolhaften Traumfabrik. Und der erste Teil eben jener Geschichte Hollywoods erschien bereits gestern unter dem Titel Mythos Hollywood ‒ ein (nicht ganz vollständiges) Geschichts-Potpourri Tinseltowns. Heute nun die Fortsetzung, die mit dem Ende des klassischen Hollywood in Technicolor beginnt.
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27. August 2014 von Cornelia Klein
Kategorien: Hollywood Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

Mythos Hollywood ‒ ein (nicht ganz vollständiges) Geschichts-Potpourri Tinseltowns

Auf meinem Regal neben dem Schreibtisch steht ein Oscar. Leider kein echter; es ist eine Attrappe aus billigem Plastik, die ich mir als Teenager in den Ferien in L.A. selbst verliehen habe. Für eine Nebenrolle bei einem Stück unserer Schultheater-AG. Heute staubt der Oscar, bestmöglich verdeckt von Büchern, vor sich hin. Entsorgen will ich ihn trotzdem nicht, denn er erinnert an eine Faszination, die mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Doch wie ist Hollywood zu dem geworden, was heute jährlich Myriaden von Plastik-Oscars hervorbringt? Zu einer selbst ernannten Jury über Glück und Unglück? So viel ist schon mal klar: Die Geschichte Hollywoods zu erzählen, bedeutet immer beides: zum einen, die des rasch wachsenden, schillernden Stadtteils von Los Angeles und die der symbolhaften Traumfabrik.

Alles begann mit Stechpalmen. Ich habs nachgeguckt: Das sind ‒ dem Duden zufolge ‒ Bäume mit „glänzenden, immergrünen, meist dornigen Blättern“. Viel mehr, als ein Wald voller „Hollys“ und eine angrenzende, aufstrebende Ortschaft fanden die Mitarbeiter eines Maklerbüros wohl nicht vor, als sie im Juli 1923 Hollywoodland erstmals anpriesen ‒ in 15 Meter hohen, (insgesamt) 137 Meter breiten und damals noch beleuchteten Lettern am Mount Lee. Entsprechend günstig, aber auch nicht gerade aufregend, war die Umgebung. Weiterlesen

26. August 2014 von Cornelia Klein
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Was ist die Liebe gegen einen Diamantanhänger?

In der neuen, heute auf dem Sender RTL II startenden Dokusoap Kiss or Cash geht es um die Anbahnung von Liebesbeziehungen. Auf der Ferieninsel Ibiza haben sechs junge Frauen fünf Tage lang Zeit, um einen Mann zu bezirzen – mit Charme, Chic, Erotik und guten Ideen, wie die langen Tage herumzubringen sind. Jeden Abend verteilt der Umworbene vier Armbandanhänger an diejenigen Frauen, mit denen er sich besonders gut verstanden hat. Doch wenn er sich dann endlich für die eine Dame seines Herzens entschieden hat, hält sie das Heft des Handelns in der Hand … Weiterlesen

25. August 2014 von Susanne Bergmann
Kategorien: Neues aus der Programmprüfung Schlagwörter: , , , 3 Kommentare

„Generation Porno?“ Internetpornografie & Sexting als Themen in der Jugend- und Heimerziehung

Kürzlich erhielt ich von einer Fachschule für angehende Jugend- und Heimerzieher den Auftrag, im Rahmen einer Projektwoche einen Workshop über das Thema „Sexualität“ anzubieten. Das Interesse an meiner Arbeit wurde durch meinen Artikel in der tv diskurs über das Workshopkonzept „Generation Porno? Jetzt entscheide ich!“ geweckt. Die Schule entschied daraufhin, dass es sinnvoll ist, Internetpornografie (und das Sexting) zu integrieren, als Teil der heutigen Sexualität vieler Jugendlicher. Gerade bei Arbeit in Jugendheimen ist es wichtig, sich mit Pornografie auszukennen, denn Heimerzieher sind wichtige Vertrauenspersonen. Sie brauchen daher praktisches Handwerkszeug, um Fälle aufzuarbeiten, eine geeignete Sprache; eine Haltung zum Thema und vor allem „Türöffner“, um an das peinliche Gebiet Porno heranzukommen. Da passt unser Workshop ideal. In der Gruppe befinden sich Männer und Frauen, was unserer Forderung nach einem gemischtgeschlechtlichen Referententeam entspricht – und den Workshop umso spannender macht. Weiterlesen

21. August 2014 von Eva Borries
Kategorien: Medienpädagogik Schlagwörter: , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Der Ballkönig“

Das oscarnominierte Drama Little Children (2006) erzählt die Geschichte mehrerer unglücklicher Menschen im Kleinstadt-Vorort East Wyndam, deren Lebenswege sich kreuzen und ungeahnte Wendungen einschlagen. TELE 5 zeigt das Drama heute, 20. August 2014, um 20.15 Uhr. Sarahs (Kate Winslet) Alltag spielt sich neben drei weiteren Hausfrauen und Müttern auf dem Spielplatz ab. Tagein, tagaus wird ihr bewusst, wie wenig geeignet sie für diese Hausfrauen- und Mutterrolle ist und stets lässt sie den Schwall gut gemeinter Ratschläge über sich ergehen. In ihrer Beziehung zur Tochter Lucy wirkt Sarah genervt bis kühl. Auch in ihrer Ehe mit Buchhalter Richard langweilt sich Sarah zu Tode. Ein wenig Spannung in Sarahs Tristesse bringt der attraktive Kindsvater Brad (Patrick Wilson) … Weiterlesen

20. August 2014 von Sandra Marquardt
Kategorien: Neues aus der Programmprüfung Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Bowie in Berlin

David Bowie und Berlin, das ist eine besondere Beziehung. Wer Mitte der 1970er-Jahre in West-Berlin lebte, der konnte dem Popstar in Charlottenburg und Kreuzberg begegnen oder ihn in der Nähe seiner Schöneberger Wohnung um den Kleistpark herum treffen. Das war zwischen 1976 und 1978. Nachdem Bowie bereits Anfang des vergangenen Jahres mit seinem neuen Song Where Are We Now nostalgisch auf seine Zeit in Berlin zurückblickte, ist er dort nun umfassend zu bewundern – zwar nicht leibhaftig, aber doch in multiplen Varianten in einer Ausstellung im Martin-Gropius-Bau, die schlicht seinen Namen trägt. Damit wird ein Popstar, Bowie, auf die Ebene klassischer, bildender Künstler gehoben, neben den Caravaggio-, Rembrandt-, Richter- oder Warhol-Ausstellungen gibt es eben nun auch die Bowie-Ausstellung. Weiterlesen

19. August 2014 von Lothar Mikos
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

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