Archiv des Monats Januar 2016

Neu: TV Diskurs 1/2016 Im Globalen Dorf. Wie Medien unser Leben neu organisieren

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau auf die
75. Ausgabe!

Zweifellos bietet die mediale Entwicklung vielfältige Erweiterungen unserer Möglichkeiten. Allerdings sind die beim Surfen im Internet hinterlassenen digitalen Spuren für den Staat und die Wirtschaft nutzbar. Erweitern die technischen Entwicklungen unser Denken und unser Gedächtnis – oder zerstören sie unsere Autonomie? Leidet die zwischenmenschliche Kommunikation durch die Attraktivität medialer Alternativen oder wird sie eher angeregt? Wer nutzt unsere Daten, was kann er damit anstellen? Oder anders gesagt: Haben wir unsere Medienzukunft noch unter Kontrolle? Weiterlesen

29. Januar 2016 von tv diskurs
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Verletzendes Online-Verhalten? Nicht mit uns! Wie man das Thema erfahrbar macht.

Wie kann man einen Elternabend zum Thema „Verletzendes Online-Verhalten“ erlebbar machen? Indem man weg geht von reinen Vorträgen, bei denen Erwachsene zuhören und dann wieder gehen dürfen. Indem man praktische, lebensnahe Übungen einbaut und sich so traut, die Gäste von ihren Sitzen zu holen. Und indem man Eltern und Kinder zusammen an einen Tisch bringt. Drei Übungen aus dem Handbuch von klicksafe habe ich ausprobiert und z. T. weiterentwickelt. Bilanz: unbedingt ausprobieren! Weiterlesen

27. Januar 2016 von Eva Borries
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Das neue Genre der Langeweile

Gerade Streaming-Plattformen haben mit ihrer Veröffentlichungspraxis sowohl die Produktionsweisen von Serien als auch unsere Sehgewohnheiten stark verändert. Wenn über diese Entwicklungen gesprochen wird, so wird häufig gesagt, dass es sich bei der Veröffentlichung einer kompletten Serienstaffel am Stück nicht mehr um eine Serie handelt, sondern um einen 13-stündigen Film. Doch was bedeutet es genau, einen solchen Film zu drehen? Es bedeutet, dass die gesamte dramaturgische Struktur der Erzählung auf 13 Stunden ausgelegt ist. Es bedeutet: ca. 3 Stunden Exposition, etwa 6 Stunden Mittelteil, ungefähr 4 Stunden Finale. Es bedeutet, dass der erzählerische Bogen einzelner Folgen völlig außer Acht gelassen wird. Und es bedeutet, dass ich mich in letzter Zeit viel gelangweilt habe. Weiterlesen

25. Januar 2016 von Katja Dallmann
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Abgründige „Schwedenhappen“ – mit Schnitten ins Hauptabendprogramm

In dem fesselnden Thriller Verblendung soll der Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist das Geheimnis um die verschwundene Harriet Vanger auflösen, die vor vielen Jahren entführt worden war. Gemeinsam mit Hacker-Kollegin Lisbeth Salander kommt er den grausamen, mörderischen Geheimnissen innerhalb der Großfamilie Vanger auf die Spur. ProSieben zeigt den Film am 24. Januar zur Primetime und die FSF hat ihn vorher geprüft … Weiterlesen

22. Januar 2016 von Susanne Bergmann
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„All in the game yo, all in the game“ – Soziologische Kriminalunterhaltung in The Wire

Bei The Wire kamen der Vergleich zwischen Serien und Gesellschaftsromanen und die Behauptung auf, Serien böten das bessere, das innovativere Erzählen. Kolumnist Joe Klein äußerte sogar die seither viel zitierte Einschätzung, The Wire habe einen Literaturnobelpreis verdient. Tatsächlich funktioniert diese Serie wie ein Gesellschaftsroman. Zum Ende der 5. Staffel The Wire auf Sky Atlantic HD widmet Sonja Hartl ihrer Lieblingsserie diesen Beitrag. Weiterlesen

20. Januar 2016 von Sonja Hartl
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„ … and I’ll write you a tragedy“

Basierend auf Francis Scott Fitzgeralds Worte „Show me a hero and I’ll write you a tragedy“ wählte HBO den Titel der heute auf Sky Atlantic HD – 21.00 Uhr – startenden Serie Show Me A Hero nicht ganz zufällig. Denn wer Held sein will, wird dies oftmals erst durch seinen eigenen Untergang.

Yonkers, eine Vorstadt New Yorks im Jahre 1987: Nick Wasicsko wird mit seinen 28 Jahren als jüngster Bürgermeister ganz Amerikas ins Amt gewählt. Voller Ambitionen und bereit, seine Stadt zum Besseren zu verändern, stürzt er sich in die Arbeit und schlittert geradewegs in eine Katastrophe. Weiterlesen

18. Januar 2016 von Sophia Bierend
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Freedom House mahnt an: Internetfreiheiten weltweit weiter eingeschränkt

Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation Freedom House veröffentlichte im Oktober 2015 eine neue Ausgabe ihres Jahresberichts Freedom of the Net, in dem die weltweite Situation der Freiheit im Internet für die Zeit von Juni 2014 bis Mai 2015 untersucht wurde. Deutschland wird der 4. Platz zugewiesen, befindet sich damit sicher im Feld der „freien Länder“. Dennoch verbleiben Kritikpunkte. Welche das sind und welche Länder das Schlusslicht des Rankings bilden sowie vor Deutschland liegen, erläutert Anke Soergel. Weiterlesen

15. Januar 2016 von Anke Soergel
Kategorien: Digitale Welt, Rechtsreport Schlagwörter: , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

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