Archiv des Monats Juni 2016

Jugendschutz macht kein Wochenende

Wie sieht der Alltag eines Jugendschützers für die Mediengruppe RTL Deutschland aus? Dr. Manuel Ladas über Tatortermittlerserien ohne Tatort, das Dauerbrennerthema „Sexualität“ bei Zuschaueranfragen und die Herausforderungen des mobilen Medienkonsums. Die Jugendschutzabteilung der Mediengruppe RTL Deutschland hat sieben Mitarbeiter, die sich um die Sender RTL, VOX, n-tv, RTL Nitro, RTL plus, RTL Crime, RTL Passion, RTL Living, GEO Television sowie alle Online-Angebote der Mediengruppe kümmern. Sie arbeiten als Jugendschützer, schauen Sie da eigentlich den ganzen Tag Filme und Serien? Wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag bei Ihnen aus? Weiterlesen

30. Juni 2016 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: Jugendmedienschutz Schlagwörter: , , , , , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Trost, Hilfe, Beistand

Müssen Medien ihre Nutzer retten? Je dramatischer die Weltlage ist – wie im Fall von Terroranschlägen –, umso deutlichere Auswirkungen können Medien und ihre Berichterstattung auf unseren persönlichen Zustand haben: Wir hängen zuerst stundenlang an Newsticker wie an einer Informationsnabelschnur und fühlen uns am Ende ausgelaugt und ratlos. Medien müssen natürlich Informationen liefern – aber können sie auch anders? Bieten Medien auch konkrete Lebenshilfe, oder liefern sie vor allem Irritations- und Beunruhigungs-Auslöser? Eine Spurensuche … Ein Beitrag von Christine Watty. Weiterlesen

27. Juni 2016 von tv diskurs
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Videomitschnitte Sommerforum Medienkompetenz 2016 online!

Am 15. Juni 2016 fand in Berlin das Sommerforum Medienkompetenz  Meinungsbildung heute – Der Umgang mit Nachrichten im digitalen Zeitalter statt. Die Interaktion von Nachrichten und Nutzern war Thema der Diskussionen von Nachrichtenmachern, Medienforschern und Pädagogen. Alle Vorträge sowie die Diskussionsrunden mit Tilman Aretz (n-tv.de), Monika Pilath (ZEIT ONLINE), Maike Pies (neuneinhalb) sowie Dr. Jan-Hinrik Schmidt (HBI), Prof. Dr. Dagmar Unz (FHSW) und Robert Behrendt (mediale pfade) sind auf unserem YouTube-Kanal abrufbar.
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24. Juni 2016 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: Sommerforum Schlagwörter: , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Die doku.klasse sucht neuen Stoff!

Nach bereits zwei realisierten Filmen und einem in Produktion befindlichem Projekt werden für die dritte Auflage der doku.klasse neue Stoffideen mit Gewicht und Haltung gesucht!

Gemeinsam mit ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin schreibt doxs! erneut ein Stipendiatenprogramm aus, das Dokumentaristinnen und Dokumentaristen dazu einlädt, ihre Projektideen gemeinsam mit jungen Erwachsenen zu diskutieren. Bewerben können sich alle Filmeschaffenden, die sich an der aktuellen Ausschreibung „Ab 18!“ der Filmredaktion 3sat beteiligen.
Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2016. Weiterlesen

22. Juni 2016 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: Kurz notiert Schlagwörter: , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Das neue Geschäft mit der hohen Altersfreigabe

Die meisten Blockbuster, die in den USA produziert werden, streben eine Altersfreigabe ab 13 an. Mit dem sogenannten PG-13-Rating kann ein Film das größtmögliche Publikum ansprechen, und Produktionsfirmen sind bereit, dafür so einige Veränderungen hinzunehmen. Denn diese Altersfreigabe kann im Grunde direkt in Einnahmen an den Kinokassen umgerechnet werden. Gerade im Comicgenre wird in der Regel eine niedrige Altersfreigabe angestrebt, weil das Zielpublikum des Materials ohnehin jünger ist. Man ist also bisher davon ausgegangen, dass Filme mit höherer Altersfreigabe kein Geld einbringen. Vor allem, wenn es sich um Massenunterhaltung handelt. Nun hat ein Film dieses Mantra durchbrochen: Deadpool. Weiterlesen

20. Juni 2016 von Katja Dallmann
Kategorien: Diskurs, Jugendmedienschutz Schlagwörter: , , , , , , 1 Kommentar

Floskelwolke und Emotionen

Medien und Nachrichten transportieren mehr als nur Fakten: Einschätzungen und Emotionen. Und genau darum ging es auch beim Sommerforum Medienkompetenz der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb)der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF).

Die Bedeutung eines sorgfältigen Umgangs mit Sprache verdeutlichten schon zum Auftakt der Veranstaltung Udo Stiehl und Sebastian Pertsch vom Projekt Floskelwolke, indem sie auf häufige Nachrichtenfloskeln und ihre tatsächliche Bedeutung aufmerksam machten. Ein einprägsames Beispiel war der „Todeskandidat“ – niemand, so Stiehl, kandidiere wirklich für den Tod. Weiterlesen

17. Juni 2016 von Sonja Hartl
Kategorien: Sommerforum Schlagwörter: , , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Humor

Über Humor zu schreiben, ist kein Spaß, denn nach seiner heutigen Bedeutung handelt es sich um einen schillernden Begriff. „Humor“ meint zunächst einmal eine geistige Haltung, die Gelassenheit und Heiterkeit voraussetzt und so den Umgang auch mit ernsten Dingen erleichtert. Wer sich humorvoll gibt, nimmt sich selbst nicht so wichtig, wechselt Perspektiven und spielt mit Bedeutungen. Dieses Leichte ist aber gleichzeitig schwer umzusetzen: Humor lässt sich nicht einfach so praktizieren, Humor setzt Humorkompetenz voraus. Weiterlesen

15. Juni 2016 von Gerd Hallenberger
Kategorien: Medienlexikon Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

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