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Blick auf das Kinderfernsehen – vom TV zum Streamingdienst

1995 ging mit SUPER RTL das erste Vollprogramm für Kinderfernsehen auf Sendung; allerdings zunächst noch mit angezogener Handbremse. Das Programmschema bediente zwar den reichweitenstarken Vorabend ab sofort mit Kinderprogrammen, aber zu anderen Tageszeiten gab es auch Serien für Erwachsene. Erst die Nachfrage der Kinder sorgte dafür, dass man ein Jahr später in der kompletten Daytime auf kinderaffines Programm setzte. Im gleichen Jahr kam Nickelodeon (heute Nick) als Anbieter hinzu und 1997 schließlich noch der Kinderkanal (heute KiKA).

Das gewachsene Angebot an Kinderprogrammen bewirkte etwas Entscheidendes: Kinder schauten seitdem TV-Inhalte, die für sie gedacht und gemacht waren – also klassisches Kinderfernsehen. Weiterlesen

20. Dezember 2017 von Birgit Guth
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YouTube, WhatsApp, Instagram – JIM-Studie 2017

Das Internet gehört zum Alltag – Jugendliche sind Always On. Und sie nutzen das Netz pragmatisch, egoistisch und autonom. Das sind zentrale Befunde der JIM-Studie 2017, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde.

1.200 Jugendliche im Alter 12 bis 19 Jahren wurden im Sommer 2017 telefonisch zu ihrer Mediennutzung befragt. Damit setzt sich die Studienreihe des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) fort, der seit 1998 regelmäßig junge Zielgruppen zu ihrem Freizeitverhalten befragen lässt. Weiterlesen

04. Dezember 2017 von Birgit Guth
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Super scharf oder super überflüssig?  

4K boomt – die neue Technologie verspricht super scharfe Bilder und ist erschwinglich. Neue Smartphones, aber vor allen Dingen Fernseher mit hochauflösenden Displays drängen überall auf den Markt. Aber was ist dran, am Hype um die 4K-Technik? DIE neue Innovation oder doch wieder nur eine Verkaufsmasche der kriselnden Techniksparte?

4K ist im Grunde nur eine Abkürzung – und meint die ungefähre Anzahl der horizontalen Bildpunkte in Bildschirmen, nämlich 4000. Zum Vergleich: der bislang gängige Full-HD-Standard hat eine Auflösung von 1920×1080, insgesamt rund 2 Millionen Pixel. Dem steht nun eine vierfach höhere Auflösung von 3840 x 2160, also etwa 8 Millionen Pixel entgegen. Aber gerade bei Smartphones ist die Grenze des Sinnvollen allerdings schnell überschritten. Weiterlesen

12. Oktober 2017 von Fabrice Laroche
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Regulierung am Ende?

Bei Streamingdiensten wie Netflix und Co. scheint der Jugendschutz nicht so konsequent geregelt zu sein wie in anderen Medien. Dieses Ungleichgewicht sollte zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung führen, welche Art Jugendschutz für Medien überhaupt gewollt und auch sinnvoll ist. Weiterlesen

01. September 2017 von Joachim von Gottberg
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Einschaltquoten im Zeitalter des Internets

Seit der Zunahme des „Onlineguckens“ wird viel über Einschaltquoten und Zuschauerzahlen geredet – denn es gibt nur wenige Zahlen, sei es von Mediatheknutzungen oder Amazon-Video-Aufrufen. Es wird immer wieder kritisiert, dass Netflix und Amazon Video aus den Zahlen so ein großes Geheimnis machen und nur sehr selten Einschaltquoten veröffentlichen. Als Netflix einmal eine Ausnahme machte und in Zusammenarbeit mit Nielsen die Zahlen für Orange Is The New Black veröffentlichte, gab es sofort einige Artikel, die sich fragten, warum sich Netflix zu diesem Schritt entschlossen hat. Die am weitesten verbreitete Vermutung: Netflix wollte beweisen, dass es mit etablierten Sendern wie HBO mithalten kann. Weiterlesen

11. Juli 2017 von Sonja Hartl
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Die Sache mit dem Pay-TV

Als Kind gab es bei meinen Eltern drei Fernsehsender, Fernsehen war scheinbar kostenlos. Dann kamen irgendwann RTL und Sat.1 dazu, es folgten nach und nach immer mehr Sender und ich lernte, dass dies die Privatsender seien und sich mit Werbung finanzierten. Auf die Idee, abgesehen von der GEZ, noch zusätzlich Geld fürs Fernsehen zu bezahlen, kam ich lange Zeit nicht, obwohl der Gang zur Videothek für mich sehr früh erstaunlich selbstverständlich war. Aber das war Film und damit als Teenagerin (meine Mutter fuhr mich und ging mit mir in die Videothek) etwas anderes. Seither hat sich da aber einiges geändert. Weiterlesen

23. Juni 2017 von Sonja Hartl
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Streaming und Kino

Aufregung gibt es jedes Jahr in Cannes. Regelmäßig sorgen die Kleidervorschriften bei Premieren für Ärger, Unmut gibt es auch über die stetig strengeren Sicherheitskontrollen. Spätestens seit vorigem Jahr gibt es aber ein weiteres Thema, das zuverlässig alle Gemüter erregt: das Verhältnis von Streamingdiensten zum Kino. Im Jahr 2016 wurden erstmals Filme gezeigt, an denen Amazon die Rechte hatte – ein Novum in Cannes, das bei anderen Filmfestivals längst keines mehr wäre. Aber Amazon strebt grundsätzlich eine Kinoauswertung an, also trat im Prinzip ein neuer Produzent auf. In diesem Jahr nun liefen mit Okja und The Meyerowitz Stories zwei Filme im Wettbewerb von Cannes, die von Netflix kommen. Weiterlesen

16. Juni 2017 von Sonja Hartl
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