Beiträge von Jenny F. Schneider

Jenny F. Schneider arbeitet als freiberufliche Medienpädagogin (www.medienlaune.de) und Medienwissenschaftlerin.

Mein Handy & ich – neuer juki-Checkpoint klärt spielerisch auf

Handys sind derzeit in aller … Hände. Die Zahl der Handynutzer in Deutschland hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, vor allem unter den jüngeren Kindern. Schon 2012 besaß die Hälfte der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ein eigenes Handy, wobei dies größtenteils auf die älteren Kinder zutraf. Während Handys früher hauptsächlich zum Telefonieren dienten, sind die heutigen Smartphones kleine Minicomputer, die mehrere technische Geräte in sich vereinen. Kein Wunder also, dass man auf offener Straße das Gefühl bekommt, jedermann – egal ob Groß oder Klein – blicke nur noch auf sein Handy.

Der reine Besitz eines Handys macht Kinder jedoch noch nicht zum Profi im Umgang damit, wenngleich sie sich die technischen Bedienkompetenzen heutzutage sehr schnell aneignen. Darüber hinaus ist es notwendig, dass Kinder sich der möglichen Gefahren und Risiken, die mit dem Handy einhergehen, bewusst sind. Wissen ermöglicht ihnen einen kompetenten Umgang mit dem Gerät.

An dieser Stelle setzt der neue Checkpoint der pädagogisch betreuten Kinder-Videocommunity juki an: Mein Handy & ich vermittelt jungen Nutzern zwischen 8 und 12 Jahren auf spielerische Weise Wissen rund um den sicheren Umgang mit Handys bzw. Smartphones. Weiterlesen

02. Juli 2014 von Jenny F. Schneider
Kategorien: Medienpädagogik Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Man empfindet da wirklich mit und hat da wirklich Spaß dran, so drüber zu reden“

Sendungen wie Familien im Brennpunkt, X-Diaries oder Pures Leben – Mitten in Deutschland stehen seit ihrem Erscheinen im deutschen Fernsehprogramm in der Kritik: Vor allem junge Zuschauer würden die im Dokumentationsstil inszenierten Sendungen für real halten und dabei ein verzerrtes Bild von der Lebenswirklichkeit vermittelt bekommen. Die FSF hat sich Formate dieses als Scripted Reality bekannten Genres genauer angesehen.

Um zu erfahren, warum sich junge Zuschauer diese Sendungen ansehen, ob sie den fiktionalen Charakter erkennen und ob ihr Normalitätskonzept durch scheinbar abgefilmte Realität stärker beeinflusst wird als durch fiktionale Programme wurden qualitative Interviews mit Jugendlichen durchgeführt. Ein weiterer Themenschwerpunkt in den Interviews: Anschlusskommunikation – diesem Teilbereich der Studie Scripted Reality auf dem Prüfstand
Teil 2: Berlin – Tag & Nacht aus der Sicht junger Fans. Eine qualitative Befragung
ist der heutige Blogbeitrag gewidmet. Ausgangspunkt in den Gesprächen war die bei jungen Zuschauern sehr beliebte Scripted-Reality-Serie Berlin – Tag & Nacht. Weiterlesen

22. Januar 2014 von Jenny F. Schneider
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar

„Das kann jedem passieren, nur nicht so geballt“. Berlin – Tag & Nacht aus der Sicht jugendlicher Nutzer

Scripted Reality auf dem Prüfstand.
Teil 2: Berlin – Tag & Nacht aus der Sicht junger Fans. Eine qualitative Befragung
ist nun auf unserer Website abrufbar! Im Zeitraum von März bis Mai 2013 wurden 25 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 18 Jahren in leitfadengestützten Interviews zu Scripted Reality befragt. In den Gesprächen ging es zum einen um ihre Motive, sich diese Formate anzusehen, und um die Inhalte, die sie besonders interessieren. Es sollte festgestellt werden, ob und unter welchen Voraussetzungen sich die jugendlichen Zuschauer mit den Protagonisten identifizieren – worin ein Einflussfaktor auf das Normalitätskonzept der Zuschauer vermutet wird –, ob sie den fiktionalen Charakter der Formate erkennen und inwieweit dies den Verarbeitungsprozess beeinflusst. Schließlich sollte herausgefunden werden, was die Sendungen so authentisch macht. Im Mittelpunkt der Interviews stand die erste Scripted Reality-Serie Berlin – Tag& Nacht (RTL II). Auf unserer Website steht der 2. Teil der Studie Scripted Reality auf dem Prüfstand Berlin – Tag & Nacht, sowie einige Zusammenschnitte, zu in den Interviews erwähnten Szenen.
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04. November 2013 von Jenny F. Schneider
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar