„Ich habe mir gewünscht, dass es kein Morgen mehr gibt“

Wie das Fernsehen über Ausländer berichtet.

Das Fernsehen hat den gewalttätigen Ausländer als Angstfigur neu entdeckt. Während sich die Zahl der aktuellen TV-Berichte über nicht deutsche Gewalttäter seit 2014 vervierfacht hat, sind Anschläge auf Flüchtlinge und Zugewanderte kaum ein Thema. Politik und Behörden bestimmen die Debatte, Ausländer selbst kommen kaum zu Wort.
Wie befördert eine Berichterstattung über spektakuläre Straftaten, die von nicht deutschen Gewalttätern begangen werden, eine fremdenfeindliche Stimmung? Und stellt sich Medienverantwortlichen diese Frage überhaupt oder zählen allein Relevanz und Publikumsinteresse?
Ein Beitrag von Prof. Dr. Thomas Hestermann, erschienen in der Printausgabe der tv diskurs. Weiterlesen

04. Januar 2018 von tv diskurs
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Neu: tv diskurs 4/2017 Mehr als Kommunikation. Mediennutzung in der digitalen Welt

In wenigen Tagen erscheint die neue tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien! Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau und auf tvdiskurs.de finden Sie nach Erscheinen der Ausgabe 4/2017 (Heft 82) die einzelnen Artikel zum Download sowie weitere Themen.

Der Titel dieser Ausgabe Mehr als Kommunikation. Mediennutzung in der digitalen Welt macht es deutlich, es wird der Frage nachgegangen, ob und wie klassische Medientheorien angesichts der veränderten digitalen Medienwelt auch heute noch gelten. Weiterlesen

03. November 2017 von tv diskurs
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Jubiläumsausgabe tv diskurs 2/2017 (Ausgabe 80): Medien in der Demokratie

In wenigen Tagen erscheint die Jubiläumsausgabe der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien – ab der 80. Ausgabe in neuem Format! Hier gibt es eine kleine Vorschau auf das kommende Heft. Massenmedien, die frei sind, denen die Rezipienten vertrauen und die eine hohe Glaubwürdigkeit besitzen, sind im Idealfall ein Kernstück der Demokratie. Bei den klassischen Massenmedien – vor allem dem Fernsehen, dem Radio und den Zeitungen – hat sich in der Bundesrepublik eine beachtliche Professionalisierung entwickelt, die aber auch dazu beigetragen hat, dass sich die Kommunikationschancen ungleich verteilt haben:
Die einen hatten Zugriff auf die Massenmedien und konnten dort kommunizieren, die anderen waren auf die rezipierende Rolle beschränkt. Weiterlesen

25. April 2017 von tv diskurs
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Neu: TV Diskurs 1/2017 Langeweile – Zeit für ein unterschätztes Phänomen

Statistiker haben beobachtet, dass der Mensch im Durchschnitt 88 Mal pro Tag auf sein Handy schaut. Die überwiegende Motivation sei Langeweile, so heißt es. tv diskurs will dem Phänomen der Langeweile und den Strategien, sie zu überwinden, ebenso nachgehen wie der Frage, was die Langeweile eigentlich für den Menschen bedeutet: Ist sie ein quälendes, fruchtloses Zeittotschlagen oder hat sie einen besonderen Nutzen? Motiviert sie vielleicht dazu, kreativ zu werden und etwas zu erfinden, was das Gehirn neu beansprucht und fordert? Ist die Fähigkeit, Langeweile zu ertragen, möglicherweise eine wichtige Überlebensstrategie? Erlernt man dadurch Geduld und Frustrationstoleranz? Man merkt es gleich: Langeweile ist ein äußerst interessantes Phänomen, bei dessen Durchdenken einem ganz sicher nicht langweilig wird. Weiterlesen

07. Februar 2017 von tv diskurs
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Neu: TV Diskurs 4/2016 TERROR. Mediale Aufmerksamkeit als Motiv

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau und auf tvdiskurs.de finden Sie nach Erscheinen der Ausgabe 4/2016 (Heft 78) die einzelnen Artikel zum Download sowie weitere Themen, da hier nur ein Auszug des Inhaltsverzeichnisses abgebildet ist. Weiterlesen

02. November 2016 von tv diskurs
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tv diskurs mit neuem Onlineangebot

In ihrem 20. Jahr erweitert die Medienfachzeitschrift tv diskurs ihre Präsenz im Internet. Bisher war der Onlineauftritt der Zeitschrift in der Website der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen integriert. Von nun an bietet tvdiskurs.de neben den Downloads der Printversionen auch exklusive Onlinebeiträge. Weiterlesen

30. September 2016 von tv diskurs
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„Das Leben geht für uns im Netz weiter“

Transmediales Storytelling verändert Serien und die Beziehung des Zuschauers zu den Figuren.
Berlin – Tag & Nacht (BTN) und Köln 50667 sind Daily Soaps für eine junge Zuschauergruppe, von der man dachte, dass sie womöglich gar nicht mehr fernsieht. Dass sie es doch tut, liegt nicht zuletzt an einer bei diesen Formaten sehr geschickt umgesetzten Strategie der Verschränkung von in den sozialen Medien fortgesponnenen Erzählsträngen mit den klassischen TV-Episoden zu einem „Erzähl-Universum“. Transmediales Storytelling nennt sich diese Strategie. Für den nach diesem Prinzip gestalteten Community-Auftritt von Köln 50667 wurde RTL II 2014 mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation ausgezeichnet. tv diskurs sprach mit Yasmin Akay, Teamleiterin Social Media bei RTL II, darüber, wie man transmedial erzählt und wie dies parasoziale Interaktion verändert. Weiterlesen

19. September 2016 von tv diskurs
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