Archiv der Kategorie Diskurs

Freiwillige Selbstkontrolle für soziale Netzwerke?

Rechtsanwalt Dr. Marc Liesching erklärt, welche Konsequenzen das Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz [NetzDG]) für Facebook, Twitter & Co hat. Weiterlesen

11. Dezember 2017 von Marc Liesching
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YouTube, WhatsApp, Instagram – JIM-Studie 2017

Das Internet gehört zum Alltag – Jugendliche sind Always On. Und sie nutzen das Netz pragmatisch, egoistisch und autonom. Das sind zentrale Befunde der JIM-Studie 2017, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde.

1.200 Jugendliche im Alter 12 bis 19 Jahren wurden im Sommer 2017 telefonisch zu ihrer Mediennutzung befragt. Damit setzt sich die Studienreihe des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs) fort, der seit 1998 regelmäßig junge Zielgruppen zu ihrem Freizeitverhalten befragen lässt. Weiterlesen

04. Dezember 2017 von Birgit Guth
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Nachlese. Die einseitige Gewichtung im Wahlkampf durch die Medien

Die einseitige Gewichtung im Wahlkampf durch die Medien.

Hinterher ist man immer schlauer. Der Wahlkampf ist vorbei, die Wahl ist entschieden – und nun fragt man sich, warum die Alternative für Deutschland (AfD) mit knapp 13 % der Stimmen bundesweit so gut abgeschnitten hat, obwohl sich doch Printmedien und Rundfunk alle Mühe gegeben hatten, vor der AfD zu warnen, sie in die rechte Ecke zu stellen und ihre Wahlversprechungen als fehlgeleitet oder unrealistisch zu enttarnen. Das war gut gemeint, hat aber, so zumindest kann man die Wahlergebnisse interpretieren, die Partei eher gestärkt als geschwächt. Weiterlesen

16. November 2017 von Joachim von Gottberg
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Auf dem Prüfstand – Jugendmedienschutz in Polen

Der Jugendmedienschutz in Polen befindet sich im Umbruch. Nach dem Beitritt zur EU 2004 wurde vom Nationalen Rundfunkrat KRRiT ein neues Zeichensystem eingeführt, das den Fernsehzuschauern auf den ersten Blick anzeigt, für welche Altersgruppe eine Sendung geeignet ist. Doch nach dem Regierungswechsel 2015 hat die nationalkonservative PiS-Partei Änderungen durchgesetzt, die die Position des KRRiT schwächen. Weiterlesen

24. Oktober 2017 von Jens Dehn
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„Mehrmals pro Woche von Papier“

Die Kinder-Medien-Studie erfreut Eltern, Pädagogen und vor allem Verlage: Kinder lesen Printprodukte.

Wenn Medienunternehmen das Freizeitverhalten ihrer Zielgruppe erforschen lassen, geschieht das selten aus Gründen des Gemeinnutzes; Motor solcher Studien ist selbstredend die Frage, wie man die eigenen Produkte noch besser vermarkten kann. Motive dieser Art dürften sich auch hinter der groß angekündigten Kinder-Medien-Studie verbergen, wie schon die Überschrift der entsprechenden Pressemitteilung verrät: „Trotz Smartphone: Kinder lesen klassisch!“ Adressat dieser Botschaft ist nicht die Allgemeinheit, sondern die werbetreibende Wirtschaft, denn bei den Auftraggebern der Umfrage handelt es sich um sechs große deutsche Verlage. Weiterlesen

04. September 2017 von Tilmann P. Gangloff
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Regulierung am Ende?

Bei Streamingdiensten wie Netflix und Co. scheint der Jugendschutz nicht so konsequent geregelt zu sein wie in anderen Medien. Dieses Ungleichgewicht sollte zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung führen, welche Art Jugendschutz für Medien überhaupt gewollt und auch sinnvoll ist. Weiterlesen

01. September 2017 von Joachim von Gottberg
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Öffentliche Gelder für Privatsender?

ProSiebenSat.1 will mit einer „Medienordnung 4.0“ das Gebührensystem revolutionieren.

Wenn sich die Privatsender in der Vergangenheit zum Thema Rundfunkgebühren geäußert haben, ging es meist um die Werbung bei ARD und ZDF oder die Einschränkung der öffentlich-rechtlichen Sendervielfalt. Nun hat sich ProSiebenSat.1-Vorstand Conrad Albert mit einem Vorschlag zu Wort gemeldet, den es in der gut dreißigjährigen Geschichte des deutschen Privatfernsehens in dieser Form noch nicht gegeben hat: Der Manager fordert einen Gebührenanteil für die kommerziellen Sender. Weiterlesen

07. Juli 2017 von Tilmann P. Gangloff
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