Archiv der Kategorie Diskurs

Entfesselte Kommunikation. Gender zwischen Vielfalt und Diskriminierung

medien impuls – eine Veranstaltungsreihe von FSF und FSM – am 16. Mai 2017 in Berlin.

Mit dem Internet ist oft der Glaube an eine Demokratisierung der Kommunikation und das Ermöglichen eines Austauschs zwischen freien und gleichen Menschen verbunden. Diesem Wunsch steht die Erkenntnis gegenüber, dass sich vorhandene soziale Ungleichheiten und in der Gesellschaft vorherrschende Vorurteile auch im digitalen Raum wiederfinden. Auf der einen Seite ist das Netz ein freier Ort der Kommunikation. Auf der anderen Seite ist es nirgendwo leichter, seine Wut abzuladen und sich mit Gleichgesinnten gegenseitig anzustacheln. Auf dem medien impuls möchten wir gemeinsam diskutieren, wie gendersensible Perspektiven zur Selbstverständlichkeit und zum Mainstream werden können. Was kann getan werden, damit schon im Elternhaus und in der Schule unvoreingenommene und gleichberechtigte Rollenbilder vermittelt werden. Weiterlesen

21. April 2017 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
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Fernsehen bleibt die Nr. 1 – KIM Studie 2016

Nachdem in den letzten Jahren durch verschiedene Studien immer wieder der Abgesang des Fernsehens (gerade auch bei Kindern) beschworen wurde, hört man in den letzten Wochen wieder andere Töne. Die KIM-Studie 2016 des mpfs macht zur Veröffentlichung damit auf, Fernsehen sei bei Kindern die Nummer eins. Trotz zunehmender Ausstattung der Haushalte mit digitalen Medien ist das Fernsehen offenbar nicht totzukriegen.

Die repräsentative Befragung bei 1.299 Kindern im Alter von 6-13 Jahren ergibt, dass 77% aller Kinder täglich bzw. fast täglich fernsehen – demgegenüber nutzen in gleicher Frequenz nur 10% die Möglichkeit, Videos im Internet (z.B. auf YouTube) zu schauen. Das lineare Fernsehen hat also nach wie vor einen festen Platz im Medienset von Kindern. Weiterlesen

15. März 2017 von Birgit Guth
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„FSF und Sender stehen Seite an Seite“

Seit Ende des letzten Jahres hat die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) einen neuen Vorstandsvorsitzenden: Joachim Moczall. Im Jugendmedienschutz ist er ein alter Hase: 2001 begann Moczall seine Arbeit als Jugendschutzbeauftragter bei Vox. Seit Anfang dieses Jahres ist er Jugendschutzbeauftragter für den Sender RTL und stellvertretender Leiter der Abteilung Jugendschutz für die Mediengruppe RTL Deutschland. Wir sprachen mit ihm über seine beruflichen Erfahrungen und über die Zukunft des Jugendschutzes. Weiterlesen

20. Februar 2017 von Barbara Weinert
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Neu: TV Diskurs 1/2017 Langeweile – Zeit für ein unterschätztes Phänomen

Statistiker haben beobachtet, dass der Mensch im Durchschnitt 88 Mal pro Tag auf sein Handy schaut. Die überwiegende Motivation sei Langeweile, so heißt es. tv diskurs will dem Phänomen der Langeweile und den Strategien, sie zu überwinden, ebenso nachgehen wie der Frage, was die Langeweile eigentlich für den Menschen bedeutet: Ist sie ein quälendes, fruchtloses Zeittotschlagen oder hat sie einen besonderen Nutzen? Motiviert sie vielleicht dazu, kreativ zu werden und etwas zu erfinden, was das Gehirn neu beansprucht und fordert? Ist die Fähigkeit, Langeweile zu ertragen, möglicherweise eine wichtige Überlebensstrategie? Erlernt man dadurch Geduld und Frustrationstoleranz? Man merkt es gleich: Langeweile ist ein äußerst interessantes Phänomen, bei dessen Durchdenken einem ganz sicher nicht langweilig wird. Weiterlesen

07. Februar 2017 von tv diskurs
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Beeinflussen Intermediäre die Meinungsbildung?

Wer früher etwas wissen wollte, schlug im Lexikon nach, las Zeitschriften oder suchte die nächstliegende Stadtbibliothek auf. Heute prasseln täglich hunderte E-Mails auf uns ein, fast jeder Haushalt verfügt über PCs und Laptops und unser Smartphone ermöglicht, dass wir 24/7 die Möglichkeit haben, Informationen schnellstmöglich abzurufen. Die traditionelle Medienwelt war entsprechend einfach, die Digitalisierung der Medienwelt verändert diese jedoch bedeutend.
Heutzutage stellen sich neue Plattformen und Intermediäre zwischen Medienanbieter und Öffentlichkeit, die den Zugang zu Informationen und Inhalten vereinfachen und organisieren. Intermediäre – dazu zählen Suchmaschinen, Soziale Netzwerke, Instant-Messaging-Dienste und Foto-/Videoplattformen – werden immer häufiger genutzt. Es stellt sich die Frage, inwiefern nun diese Intermediäre Informations- und Kommunikationspraktiken durchdringen und wie hoch deren Anteil bei der Meinungsbildung zu gesellschaftlichen Fragen ist. Einige Antworten gab es vergangenen Mittwoch in Berlin. Weiterlesen

05. Dezember 2016 von Annika Schütz
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Jugendschutz. Absurder Streit statt verantwortungsvoller Zukunftsplanung

Es ist vollbracht: Am 1. Oktober 2016 ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft getreten. In der Öffentlichkeit steht das Thema seit einiger Zeit nicht mehr oben auf der Agenda, selbst beim Amoklauf von München im Juli 2016 blieb die Forderung nach schärferem Vorgehen gegen gewalthaltige Computerspiele sehr im Hintergrund. Welche Erklärungen gibt es für dieses zurückgehende Interesse am Jugendschutz? Ist es die Kapitulation gegenüber dem Internet, das praktisch alles, was wir im Kino, auf DVD oder im Fernsehen mit strengen Kriterien messen, mehr oder weniger offen und ungefiltert bereithält? Oder ist bei vielen Eltern der Eindruck entstanden, dass trotz zunehmender Verfügbarkeit nahezu aller Inhalte ihre Kinder immer noch recht friedlich und verträglich sind? Niemand kennt die wirklichen Gründe für das scheinbar nachlassende Interesse. Weiterlesen

15. November 2016 von Joachim von Gottberg
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Humor – Leichtigkeit des Schmerzes

Es sammeln sich tausende unterschiedliche Filmzitate in den Untiefen des Webs. Doch am prägnantesten scheinen die humorvollen zu sein, denn sie sind anteilig die stärksten. Was verbirgt sich hinter dem Begriff Humor und warum verehren wir dieses Humoreske so? „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Otto Julius Bierbaums Ausspruch von 1909 ist wohl die treffendste Beschreibung für den von vielen als undefinierbar bezeichneten Ausdruck, denn er beweist Mut zur Lücke. Weiterlesen

04. November 2016 von Henrike Rau
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