„Medien bilden – aber wie?“

Fachtagung zu vorurteilsbewusster Erziehung

„(K)ein Mensch im Netz“ von Henric Wietheger (https://www.flickr.com/photos/weiliewei)

„(K)ein Mensch im Netz“ © Henric Wietheger

Wie beeinflussen Medien unsere Meinungen und wie gehen Verantwortliche im Erziehungsbereich selbst mit Medien um? Welche Werte werden durch Medien vermittelt? Werden diese womöglich unreflektiert weitergegeben? Diese Fragen greift die Veranstaltung „Medien bilden – aber wie?“ Fachtagung zu vorurteilsbewusster Erziehung am 01. – 02. März 2016 auf. Die Analysen zur „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ haben deutlich gemacht, welche Relevanz Vorurteile und ausgrenzende Einstellungen haben. Handelnde im pädagogischen Bereich sind aufgefordert, sich dem zu stellen.

Medien spielen bei der Vermittlung von Werten und Haltungen eine große Rolle. Fachkräfte müssen Medienkompetenz, Einstellungen/Haltungen und pädagogischen Auftrag für sich selbst und für ihre Praxis klären.

Die von den Veranstaltern Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein und Berliner Landeszentrale für politische Bildung ausgerichtete Tagung bietet u.a. folgende
Impulse:

Prof. Franz Josef Röll: Medienkompetenz im Erziehungsbereich,
Prof. Dr. Harald Welzer: Wertevermittlung durch Medien,
Leopold Grün (FSF): Weckruf: „Am Ende kann man alles scripten“,
Christian-Friedrich Lohe: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in der Kita – rechtsextreme Eltern und ungeschultes Personal?

sowie Workshops:
Lena Steenbuck: Spezifischer Methodeneinblick,
Frank Hofmann: Scripted Reality,
Birgit Peter: Gender in der Werbung.

Flyer zur Fachtagung "Medien bilden – aber wie?" © Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein, Berliner Landeszentrale für politische BildungFlyer als PDF zum Herunterladen

Die Fachtagung stellt den Abschluss des zweijährigen Projektes Medien bilden, aber wie? dar und möchte einen Einblick in den theoretischen Diskurs bieten und Methoden für Praktiker und Praktikerinnen präsentieren. (Textauszüge Tagungsflyer)

Die Veranstaltung findet am 1. und 2. März  in den neuen Räumen der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin im Amerika Haus in Berlin statt.

Eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme ist bis 24. Februar 2016 möglich bei:
Frank Hofmann
Telefon: 03 33 98 / 89 99 16
Fax: 03 33 98 / 89 99 13
E-Mail: f.hofmann@kurt-loewenstein.de

oder auch über dieses Anmeldeformular.

Das Tagungsprogramm mit allen Informationen kann hier als PDF abgerufen werden.

Über Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

23. Februar 2016 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
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