Archiv für Bildung durch Unterhaltungsmedien

Das Ende der Sommerpause

Der Sommer 2016 kommt ein wenig launisch daher, hin und wieder unterstellen wir ihm sogar die gänzliche Abwesenheit. Trotz fehlender Hitze haben wir Mediennutzer dennoch erkannt, dass er gekommen war, denn plötzlich gab es sie, die Sommerpause. Vertraute Formate verschwinden unter Ankündigung für bis zu drei Monate und lassen sich von Wiederholungen ersetzen. Der Grund scheint einleuchtend, immerhin ist Ferien- und Urlaubszeit und da beschäftigen sich die Leute gerne mit etwas anderem. Weiterlesen

01. September 2016 von Sebastian Calließ
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Neu: TV Diskurs 1/2014 Bildung. Lernen in der Mediengesellschaft

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Heute gibt es schon einmal einen Einblick in die verschiedenen Themen. In dieser Ausgabe wird das zentrale Thema Bildung in den Fokus gerückt und was die Medien mit Bildung zu tun haben. In den Titelthemen geht es um die Veränderung des Bildungsbegriffs und die damit einhergehenden zukünftigen Anforderungen an die Medienpädagogik; um die Idee von einem Bildungssystem, das den Rahmenbedingungen einer digitalen Gesellschaft Rechnung trägt und die Frage, ob digitale Spiele dem Lernen dienen. Gibt es Unterhaltungsmedien mit Informationswert? tv diskurs geht all diesen Fragen nach. Außerdem: Wie alles begann? 30 Jahre Privatfernsehen – darauf und auch auf das damit in Zusammenhang stehende Gründungsdatum der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen, das dieses Jahr ebenfalls 20. Jubiläum feiert, geht Joachim von Gottberg im Editorial ein. Claudia Mikat berichtet über das finnische Kennzeichnungssystem. Und es gibt eine neue Artikelserie über amerikanische Serien und ihre Gewaltdarstelungen und Moraltransfers an das Publikum. Zusätzlich enthält das aktuelle Heft natürlich das Medienlexikon, die Felsmann-Kolumne, Veranstaltungsberichte und vieles mehr. Weiterlesen

23. Januar 2014 von tv diskurs
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medien impuls: Bildung durch Unterhaltungsmedien – Alltagsrelevante Orientierungshilfe in einer beschleunigten Welt

Eine Veranstaltungreihe der Freiwillligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) e.V. und der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) e.V.. Was bedeutet Bildung im digitalen Zeitalter? Geht es immer noch darum, auf der Basis eines Bildungskanons Wissen zu vermitteln – auch auf die Gefahr hin, dass es morgen schon überholt sein kann? Oder ist es vielmehr wichtig, junge Menschen zu befähigen, sich eigenständig Wissen anzueignen und dabei vielleicht sogar selbständig zu entscheiden, was für ihre eigene Lebenssituation von Bedeutung ist? Und inwiefern können Unterhaltungsmedien hierbei Unterstützung bieten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der aktuellen medien impuls-Tagung.
Zur Pressemitteilung anläßlich der medien impuls-Tagung am 12.06.2013 geht es hier. Weiterlesen

14. Juni 2013 von Wiebke Schindler
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medien impuls

Bildung durch Unterhaltungsmedien
Alltagsrelevante Orientierungshilfe in einer beschleunigten Welt.
Eine Veranstaltungsreihe von FSF und FSM
. Am 12. Juni 2013, Bertelsmann Repräsentanz (Unter den Linden 1), Berlin.

Eine am Bildungsbürgertum orientierte Gesellschaft kann nur entsetzt auf das reagieren, was Fernsehen und Internet an Informationen, Vorbildern und Lebensmodellen anbieten. Klassische Bildungsangebote, Kultur oder politische Themen sind selbst bei öffentlich-rechtlichen Sendern nur noch im Nachtprogramm oder ausgelagert auf den digitalen Kanälen zu finden. Der Schwerpunkt liegt in der Unterhaltung. Kulturpessimisten wie der medienkritische Neurologe Manfred Spitzer warnen: Medienkonsum mache „dick, dumm und gewalttätig“. Wer aber Medienaskese übt, droht angesichts der Beschleunigung von Medien, Technik und Popkultur ausgegrenzt zu werden.

Nie zuvor war das Wissen von heute so schnell überholt. Nur wer über eine gute Ausbildung verfügt, hat in unserer Gesellschaft beruflich eine gute Chance. Ist also die Vorstellung eines Bildungskanons überholt? Ist es nicht wichtiger, dass Menschen lernen, selbstbestimmt eine Auswahl zu treffen, eigenständig zu bewerten und sich das Wissen anzueignen, was für ihre private und berufliche Lebenssituation relevant ist? Für eine eher formale oder „strukturelle Bildung“ bieten auch Unterhaltungsmedien Reflexionsangebote, indem sie Verhaltensweisen und Lebensumstände anderer Menschen, Kulturen oder Religionen erfahrbar machen und so eine Art Fenster zur Welt darstellen.

Was bedeutet in diesem Kontext Medienbildung oder Medienpädagogik? Und welche Rolle spielen die tradierten Jugendschutzinstrumentarien noch, die auch nach einer ständigen Anpassung an die sich ständig verändernde Medienwelt suchen müssen? Weiterlesen

14. Mai 2013 von Camilla Graubner
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