Archiv für Datenspeicherung

Die neue Barbie – jetzt in digitalem Gewand

Im Februar 2015 stellte der Spielzeuggigant Mattel auf der New Yorker Toy Fair die Barbie 2.0 vor. Ihr Name: „Hello Barbie“; ihre Fähigkeit: kommunizieren. Ein in fleischfarbigen Kunststoff gegossener „Kleinmädchen-Traum“ oder der Albtraum von Datenschützern und besorgten Eltern? So funktioniert die blonde Quasselstrippe: Sie ist ausgestattet mit Mikrofon, Lautsprecher und WiFi-Schnittstelle. Mit Druck auf einen Knopf an ihrem Gürtel zeichnet sie sämtliche Gespräche und Geräusche der nächsten Umgebung auf. Diese werden dann auf den Cloud-Server eines Partnerunternehmens von Mattel (Toy Talk) übertragen und gespeichert. Weiterlesen

27. Mai 2015 von Anke Soergel
Kategorien: Rechtsreport Schlagwörter: , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Privat in einer digitalen Welt?

„Ein Kind, das heute geboren wird, wird nie einen privaten Augenblick kennenlernen“, prognostiziert Whistleblower Edward Snowden. IP-Adressen, Onlinekäufe, Smartphones verraten rund um die Uhr, was wir tun und wo wir gerade sind. Die Kontrolle über unsere Daten haben längst andere übernommen. Gefragt hat niemand: Von Datenspeicherung und staatlichen Überwachungsprogrammen haben wir nur durch Dritte erfahren.

Auch was die freiwilligen Aussagen über den eigenen Alltag angeht, sind wir so freizügig wie nie zuvor. Was treibt User zu einer freimütigen Veröffentlichung von Selfies und Schulthemen, von politischen Ansichten und privaten Kommentaren auf Google und Facebook?

Im Diskurs Privat in einer digitalen Welt auf der DVD-ROM FASZINATION MEDIEN geht es um diese und weitere Fragen; um Chancen, Gefahren und Verhaltenstipps, die sich auf die eigene Privatheit im Verhältnis zur Umwelt und Öffentlichkeit beziehen. Mit dem Journalisten Sascha Lobo kommt hier ein prominenter Kenner der Materie zu Wort. Weiterlesen

31. Oktober 2014 von Medienpädagogen FSF
Kategorien: Diskurs, Medienpädagogik Schlagwörter: , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Das Internet vergisst nur manchmal. Vielleicht.

Dieser Blogeintrag zerstört sich in 10 Sekunden.

Das ist natürlich Blödsinn. Ich vermute, Sie brauchen länger zum Lesen, deshalb habe ich 120 Sekunden eingestellt, bis diese Zeilen im digitalen Nirwana entschwinden – Was interessiert mich mein Geschreibs von gestern?!

So ungefähr funktioniert Snapchat, eine Software zum Austausch von schnellverderblichen Bildern auf Smartphones; in den letzten Monaten d e r Überraschungserfolg bei US-Teenagern, aber inzwischen auch ein Renner in verschiedenen europäischen Ländern.

Weiterlesen

18. Juni 2013 von Sven Hecker
Kategorien: Digitale Welt Schlagwörter: , Schreiben Sie einen Kommentar