Archiv für Medien

Trost, Hilfe, Beistand

Müssen Medien ihre Nutzer retten? Je dramatischer die Weltlage ist – wie im Fall von Terroranschlägen –, umso deutlichere Auswirkungen können Medien und ihre Berichterstattung auf unseren persönlichen Zustand haben: Wir hängen zuerst stundenlang an Newsticker wie an einer Informationsnabelschnur und fühlen uns am Ende ausgelaugt und ratlos. Medien müssen natürlich Informationen liefern – aber können sie auch anders? Bieten Medien auch konkrete Lebenshilfe, oder liefern sie vor allem Irritations- und Beunruhigungs-Auslöser? Eine Spurensuche … Ein Beitrag von Christine Watty. Weiterlesen

27. Juni 2016 von tv diskurs
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Neu: TV Diskurs 2/2016 Motivation Hoffnung. Die Bedeutung der Medien für unser Weltbild

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau auf die 76. Ausgabe!

Den Medien wird oft unterstellt, vor allem negative Nachrichten zu verbreiten. Dies ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit. Ob Finanzkrise, Flüchtlingsproblematik oder Terrorismus: Neben der Darstellung des Schrecklichen werden immer auch Pläne und Personen präsentiert, die Auswege aus dem Desaster bieten können. Es ist schon fast Tradition in Deutschland, dass die Außenminister bezüglich ihrer Sympathiewerte in Umfragen immer vorne liegen, weil sie trotz aller Krisen und Konflikte nicht aufgeben, sondern auch bei anscheinend unlösbaren Problemen zwischen den Kontrahenten vermitteln und immer neue Pläne für eine Lösung der Krise versuchen zu zimmern. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. tv diskurs begibt sich in dieser Ausgabe auf Spurensuche, welche Ansätze der Hoffnung sich aktuell in den Medien finden. Weiterlesen

29. April 2016 von tv diskurs
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Kultmedien

Abgesehen von profanem Erfolg ist das Beste, was ein Medienangebot erreichen kann, „Kultstatus“. Was damit genau gemeint ist und welche konkreten Medienangebote „Kult“ geworden sind, lässt sich nicht exakt benennen. Aber das gehört nahezu notwendigerweise zum „Kult“ dazu – der Begriff hat etwas Geheimnisvolles, Unscharfes, was an seinen ursprünglich religiösen Hintergrund erinnert.
Welche Vorteile es hat, als „Kult“ bezeichnet zu werden, beschreibt Dr. Gerd Hallenberger im Medienlexikon. Weiterlesen

17. Februar 2016 von Gerd Hallenberger
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Neu: TV Diskurs 1/2016 Im Globalen Dorf. Wie Medien unser Leben neu organisieren

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau auf die
75. Ausgabe!

Zweifellos bietet die mediale Entwicklung vielfältige Erweiterungen unserer Möglichkeiten. Allerdings sind die beim Surfen im Internet hinterlassenen digitalen Spuren für den Staat und die Wirtschaft nutzbar. Erweitern die technischen Entwicklungen unser Denken und unser Gedächtnis – oder zerstören sie unsere Autonomie? Leidet die zwischenmenschliche Kommunikation durch die Attraktivität medialer Alternativen oder wird sie eher angeregt? Wer nutzt unsere Daten, was kann er damit anstellen? Oder anders gesagt: Haben wir unsere Medienzukunft noch unter Kontrolle? Weiterlesen

29. Januar 2016 von tv diskurs
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Von der Todesanzeige bis Facebook

Trauerkultur und Medien gestern und heute. Die Trauer- und Erinnerungskultur befindet sich derzeit in einem grundlegenden Umbruch. Klassische Schauplätze – wie der Friedhof – verlieren zunehmend an Bedeutung. Umgekehrt spielt der öffentliche Raum eine immer wichtigere Rolle. Dies gilt einerseits für den realen, andererseits für den digitalen Raum. Weiterlesen

28. September 2015 von tv diskurs
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(De-)Konstruktion von Gender in den Medien

Nadine Grau ist eine der medius-Preisträgerinnen 2015 und wurde für ihre Arbeit zum Thema (De-)Konstruktion von Gender in den Medien – Zur Konstruktion von Geschlecht bei 11- bis 12-jährigen Kindern anhand der medialen Repräsentation von Gender in der Fernsehserie „Berlin – Tag und Nacht“ ausgezeichnet. Heute stellt Sie ihre Arbeit im Blog vor. Weiterlesen

16. September 2015 von Nadine Grau
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Medien und Identitätskonstruktion

Wo auch immer von „Identität“ die Rede ist, geht es im Kern um einige ganz einfache Fragen: Wer bin „ich“? Wer sind „wir“? Wer sind „die anderen“? Im Verlauf der Menschheitsgeschichte waren diese Fragen für die meisten Menschen bereits mit ihrer Geburt umfassend beantwortet. Wer beispielsweise vor 200 Jahren als erster Sohn eines katholischen Bauern in einem Dorf in Deutschland geboren worden war, wurde natürlich ebenfalls Bauer, war katholisch und blieb an seinem Geburtsort. „Wir“, das waren die anderen Bewohner des Dorfes, andere Katholiken oder andere Untertanen des gleichen Herrschers, je nachdem, welches „Wir“ im Bedarfsfall aufgerufen wurde. Aber es war eine überschaubare Anzahl von möglichen „Wir“, um die es ging. Entsprechendes galt für „die anderen“, gegen die das „Wir“ gesetzt wurde. Weiterlesen

09. April 2015 von Gerd Hallenberger
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