Archiv für Medienkompetenz

Kleiner Internetführerschein

Was man nicht kennt, das macht Angst, und deshalb ist das Internet immer noch gerade für viele ältere Menschen Neuland.

Diesen Zustand wollen zwei Bundestagsabgeordnete mit Hilfe des Fernsehens ändern: Innenexperte Clemens Binninger und Internetpolitiker Thomas Jarzombek (beide CDU) haben in einem Brief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow angeregt, der Sender möge seinen vor zwölf Jahren eingestellten Klassiker Der 7. Sinn reaktivieren, aber nicht wie früher als Verkehrsmagazin, sondern als Format, das Verhaltenstipps zum Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien gibt. Auf diese Weise könnten gerade ältere Zuschauer „unterhaltsam und innovativ“ Grundregeln für den digitalen Alltag lernen.

Interessant ist dabei nicht zuletzt die Einschränkung „ältere Zuschauer“. Junge Nutzer hätten die Nachhilfe ja nicht minder nötig, zumal sich viele Eltern sorgen, ihre Kinder könnten bei YouTube oder anderswo Videos sehen, die ihnen schlaflose Nächte bereiten. Außerdem fürchten sie Phänomene wie Cybergrooming (sexuelle Belästigung übers Internet) oder das Mobbing in den sozialen Netzwerken. Weiterlesen

06. März 2017 von Tilmann P. Gangloff
Kategorien: Digitale Welt Schlagwörter: , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Medienbildung JETZT. Wohin steuert Berlin?“

Die GMK-Landesgruppe Berlin-Brandenburg, die LAG Medienarbeit Berlin und die Medienpädagogen der FSF haben im Vorfeld der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus Wahlprüfsteine und bildungspolitische Forderungen fomuliet. Am 29. Juni werden diese im ersten Berliner fachpolitischen Dialog zum Thema Medienbildung JETZT. Wohin steuert Berlin? mit Vertretern der Parteien, Bildungsexperten und einem interessierten Publikum diskutiert. Weiterlesen

09. Juni 2016 von Medienpädagogen FSF
Kategorien: Weitere Veranstaltungen Schlagwörter: , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Kreativ, spielerisch, exzessiv“

Kinder und Jugendliche nutzen die neuen mobilen Medien sehr kreativ, spielerisch und exzessiv. Eltern und Medienerzieher betrachten das eher mit Befürchtungen und Ängsten, denn Kinder und Jugendliche würden zu viel Zeit mit den mobilen Geräten verbringen und somit blieben auch die bekannten medienerzieherischen Sorgen bezüglich Mobbing und Datenschutz bestehen.

Leopold Grün mit einem Veranstaltungsbericht zur Vorstellung der JFF-Studie Mobile Medien in der Familie. Weiterlesen

15. Februar 2016 von Leopold Grün
Kategorien: Medienpädagogik, Weitere Veranstaltungen Schlagwörter: , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Mein Handy & ich – neuer juki-Checkpoint klärt spielerisch auf

Handys sind derzeit in aller … Hände. Die Zahl der Handynutzer in Deutschland hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, vor allem unter den jüngeren Kindern. Schon 2012 besaß die Hälfte der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren ein eigenes Handy, wobei dies größtenteils auf die älteren Kinder zutraf. Während Handys früher hauptsächlich zum Telefonieren dienten, sind die heutigen Smartphones kleine Minicomputer, die mehrere technische Geräte in sich vereinen. Kein Wunder also, dass man auf offener Straße das Gefühl bekommt, jedermann – egal ob Groß oder Klein – blicke nur noch auf sein Handy.

Der reine Besitz eines Handys macht Kinder jedoch noch nicht zum Profi im Umgang damit, wenngleich sie sich die technischen Bedienkompetenzen heutzutage sehr schnell aneignen. Darüber hinaus ist es notwendig, dass Kinder sich der möglichen Gefahren und Risiken, die mit dem Handy einhergehen, bewusst sind. Wissen ermöglicht ihnen einen kompetenten Umgang mit dem Gerät.

An dieser Stelle setzt der neue Checkpoint der pädagogisch betreuten Kinder-Videocommunity juki an: Mein Handy & ich vermittelt jungen Nutzern zwischen 8 und 12 Jahren auf spielerische Weise Wissen rund um den sicheren Umgang mit Handys bzw. Smartphones. Weiterlesen

02. Juli 2014 von Jenny F. Schneider
Kategorien: Medienpädagogik Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Ein geschützter Übungsraum für erste Schritte in sozialen Netzwerken

www.juki.de – Die Kindercommunity wird im Mai ein Jahr alt.

„Ja, wie sieht das denn aus? Kann hier mal jemand aufräumen?“ Solche Vorwürfe ernten Kinder, wenn Eltern ihr Terrain betreten. Ähnlich könnte die Reaktion von Erwachsenen beim Besuch von juki im Internet ausfallen. Kinder würden den Zustand wohl „kreatives Chaos“ nennen, wenn sie um diese schöne Formulierung wüssten… Zugegeben, der Startscreen wirkt etwas unsortiert. Aber was kann schon passieren, wenn die jungen User nun einfach neugierig drauflosklicken auf diesem virtuellen Abenteuerspielplatz? Weiterlesen

14. April 2014 von Dr. Olaf Selg
Kategorien: Medienpädagogik Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Jugendliche denken Medien von Smartphones aus“

Das GMK-Forum Kommunikationskultur 2013: Smart und mobil in der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz war restlos ausgebucht und bot den rund 300 Gästen ein vielfältiges Programm. Neben parallel laufenden Workshops gab es Vorträge, Präsentationen, Spiele und Diskussionsrunden, das GMKcamp, ein „App-Casting“ und die feierliche Verleihung des Dieter Baacke Preises im SWR-Funkhaus. Im Workshop der FSF illustrierte Claudia Mikat (Leiterin der FSF-Programmprüfung) die aktuelle Problemlage im Jugendschutz. Auch hier fordert die Medienkonvergenz grundlegende Veränderungen, die schwer zu erreichen sein werden. Denn sie betreffen nicht allein miteinander konkurrierende Selbstkontrolleinrichtungen, sondern auch widersprüchliche Rechtsgrundlagen und die Medienaufsichts- und Kontrollbehörden in den Ländern und im Bund. Wie dieser gordische Knoten durchschlagen werden kann, steht noch in den Sternen. Weiterlesen

27. November 2013 von Susanne Bergmann
Kategorien: Weitere Veranstaltungen Schlagwörter: , , 1 Kommentar

Informieren und Orientieren

Der Jugendmedienschutz der Zukunft braucht neue Ideen.
Die Bedeutung der Medien im Sozialisationsprozess von Kindern und Jugendlichen wächst ständig. Vor allem das Internet bietet nahezu unbegrenzten Zugang zu Darstellungen, in denen jegliche Grenze im Hinblick auf Gewalt, die Wahrung der Menschenwürde oder von gesellschaftlichen Konventionen überschritten werden. Kinofilme, DVDs oder auch das Fernsehprogramm sind einer aufwendigen Kontrolle durch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) oder durch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) unterworfen. Die gesetzliche Kontrolle des Netzes ist dagegen durch die Flut der Angebote und die bestehende Rückzugsmöglichkeit für deutsche Anbieter verbotener Inhalte ins Ausland stark eingeschränkt. Jürgen Hilse war seit 1985 in verschiedenen jugendschützerischen Institutionen tätig. Nun hat er sich in den Ruhestand verabschiedet. tv diskurs sprach mit ihm über die Zukunft des Jugendmedienschutzes. Weiterlesen

12. November 2013 von Joachim von Gottberg
Kategorien: Diskurs Schlagwörter: , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

← Ältere Artikel