Archiv für Mediennutzung

Fernsehen bleibt die Nr. 1 – KIM Studie 2016

Nachdem in den letzten Jahren durch verschiedene Studien immer wieder der Abgesang des Fernsehens (gerade auch bei Kindern) beschworen wurde, hört man in den letzten Wochen wieder andere Töne. Die KIM-Studie 2016 des mpfs macht zur Veröffentlichung damit auf, Fernsehen sei bei Kindern die Nummer eins. Trotz zunehmender Ausstattung der Haushalte mit digitalen Medien ist das Fernsehen offenbar nicht totzukriegen.

Die repräsentative Befragung bei 1.299 Kindern im Alter von 6-13 Jahren ergibt, dass 77% aller Kinder täglich bzw. fast täglich fernsehen – demgegenüber nutzen in gleicher Frequenz nur 10% die Möglichkeit, Videos im Internet (z.B. auf YouTube) zu schauen. Das lineare Fernsehen hat also nach wie vor einen festen Platz im Medienset von Kindern. Weiterlesen

15. März 2017 von Birgit Guth
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Stell dir vor, Du langweilst Dich und hast kein Handy!

Die aktuelle Sinusstudie Wie ticken Jugendliche 2016 hat 72 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren zu ihren Lebenswelten, Bedürfnissen, Überlegungen und Gewohnheiten befragt. 

Wer die Arbeiten des Sinus-Instituts kennt, der weiß, dass neben narrativen Interviews auch selbst ausgefüllte Fragebögen und fotografische Dokumentationen der Wohnräume dazugehören. Mit Hilfe dieser Expertise werden die Befragten in sogenannte „Sinus-Lebenswelten“ eingeteilt. Die diesjährige Studie beschäftigte sich mit unterschiedlichen Fokusthemen – wie beispielsweise Umweltschutz, Liebe, Glaube, nationale Identität, Flucht und Asyl. Wir haben uns das Thema „Digitale Medien und digitales Lernen“ näher angesehen. Weiterlesen

11. Mai 2016 von Brigitte Zeitlmann
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„Kreativ, spielerisch, exzessiv“

Kinder und Jugendliche nutzen die neuen mobilen Medien sehr kreativ, spielerisch und exzessiv. Eltern und Medienerzieher betrachten das eher mit Befürchtungen und Ängsten, denn Kinder und Jugendliche würden zu viel Zeit mit den mobilen Geräten verbringen und somit blieben auch die bekannten medienerzieherischen Sorgen bezüglich Mobbing und Datenschutz bestehen.

Leopold Grün mit einem Veranstaltungsbericht zur Vorstellung der JFF-Studie Mobile Medien in der Familie. Weiterlesen

15. Februar 2016 von Leopold Grün
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Was die JIM-Studie 2015 abbildet – und wie konträr die Ergebnisse teilweise zur medienpädagogischen Praxis sind

Seit November 2015 können wir wieder nachvollziehen, was deutsche Jugendliche aktuell medial beschäftigt. Denn die neue JIM-Studie ist da. Für uns Medienpädagogen, die in der Praxis und im Feld mit Jugendlichen arbeiten und Erwachsenen Antworten geben sollen, ist die Studie viel Wert. Denn einmal mehr räumt die Studie mit einigen skandalisierten Vorurteilen rund um das Nutzungsverhalten junger Menschen auf. Und bietet uns repräsentative Belege (mit denen wir Erwachsene beschwichtigen können), wie junge Menschen medial ticken. Eine subjektive Einschätzung der Medienpädagogin Eva Borries. Weiterlesen

04. Januar 2016 von Eva Borries
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Neu: TV Diskurs 4/2015 Aus dem Gleichgewicht. Wenn Mediennutzung stresst

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau auf die 74. Ausgabe!

Inzwischen bieten die Medien Hilfsmittel an, um Probleme aus der Welt zu schaffen, die sie selbst erzeugen. Apps sollen helfen, das eigene Medienverhalten zu kontrollieren und zu reduzieren. Aber sind es wirklich die Medien, die die Probleme schaffen? Was können wir tun, wenn wir unseren eigenen Medienkonsum als Belastung empfinden? Welche Strategien gibt es, Medien produktiv und „gesund“ zu nutzen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die aktuelle Ausgabe der tv diskurs. Weiterlesen

27. Oktober 2015 von tv diskurs
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SOMMERFORUM 2015 über die hohe Kunst des Abschaltens

Nur nach Essen, Trinken und Schlafen lechzen Menschen mehr. Gleich auf Rang vier der Gelüste-Liste rangiert die Mediennutzung – weit vor „klassischen Süchten“ wie Tabak oder Alkohol, von Sex ganz zu schweigen. Mit diesen Studienergebnissen des Psychologen Wilhelm Hofmann unterstrich Anka Heinze, stellvertretende Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Relevanz des Themas Aus dem Gleichgewicht – Wenn Mediennutzung stresst. Das Sommerforum Medienkompetenz von mabb und Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) diskutierte den selbstbestimmten Umgang mit einer stets verfügbaren Überdosis. Hauptziel ist für FSF-Geschäftsführer Professor Joachim von Gottberg „ein souveräner Umgang mit dem Medienangebot“. Dazu gehöre, „dass die Nutzer es auch einfach mal leid sind und ausschalten“. Weiterlesen

23. Juni 2015 von Uwe Spörl
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