Barrierefreiheit im privaten Fernsehen

Um Menschen mit einer Seh- oder Hörbehinderung die Partizipation an der öffentlichen Meinungsbildung zu ermöglichen, gibt es barrierefreie Angebote in den Medien. Auf das Fernsehen bezogen unterscheidet sich die Anzahl der offerierten Angebote. Die Öffentlich-Rechtlichen stellen ein recht gut ausgebautes barrierefreies Programm bereit. Wie sich der Ausbau der von den privaten Fernsehsendern angebotenen barrierefreien Inhalte entwickelt, wird in einem jährlichen Monitoring der Medienanstalten ermittelt. In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Ergebnisse des letzten Monitorings zusammen und lassen eine Sendergruppe zu Wort kommen. Weiterlesen ...

Schauspieler fürchten Impfpflicht durch die Hintertür

Viele Schauspieler fragen sich, ob künftig die Impfung ein Auswahlkriterium bei der Besetzung sein könnte. Am Beispiel der Schauspielerin Eva Herzig zeigt sich, dass diese Bedenken nicht ganz unbegründet scheinen. Dazu kommt, dass am 30. September der Ausfallfonds für TV-Produktionen endet. Bis dahin springt dieser ein, wenn Dreharbeiten trotz Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen unterbrochen werden müssen, weil Mitwirkende am Filmset positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Für diesen Blogbeitrag hat sich Tilmann P. Gangloff in der Film- und Fernsehbranche umgehört und Stimmen von Schauspielern, Verbänden, Berufsgenossenschaften sowie von Produktionsfirmen und Sendergruppen eingefangen. Weiterlesen ...

Fernsehen für alle? Partizipation für alle.

#meinfernsehen2021
Die Medienpolitik der Länder hat sich 2021 zum Ziel gesetzt, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erneuern, so beinhalten zahlreiche Medienkongresse und Veranstaltungen in diesem Jahr im Kern die Grundfrage: Wie soll sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk zukünftig aufstellen, wenn er auf eine breite gesellschaftliche Akzeptanz treffen soll? Um der Antwort dieser Frage näherzukommen, haben die beiden Großprojekte ARD-Zukunftsdialog und #meinfernsehen2021 zu einem aktiven Beteiligungsprozess aufgerufen. Während sich die Beiträge der Bürgerresonanz des ARD-Zukunftsdialogs noch in der Auswertung befinden, werden hier die kürzlich bekannt gegebenen Ergebnisse des Partizipationsprojektes #meinfernsehen2021 zusammengefasst.
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„HE SAID SHE SAID“

Ein Workshop über eine Debatte zum Dokumentarfilm
Die Arbeit der Filmemacherin Elke Margarete Lehrenkrauss wurde mit der Veröffentlichung einer funk-Reportage über Lovemobil schlagartig für viele zur "No-go-Area" für den Dokumentarfilm. Heftige Kritik von allen Seiten, öffentliche Zweifel an ihrer Integrität, bis hin zu persönlichen Morddrohungen – der Erfolg einer Filmemacherin, die bis dahin in Deutschland als Talent galt, war plötzlich nichts mehr wert. Die doku.klasse hatte sich schon im letzten November zum Gespräch mit Lehrenkrauss getroffen und tat dies nun zum zweiten Mal, um über den umstrittenen Dokumentarfilm zu debattieren.
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Kein Lächeln zu sehen

Regisseure und Produzenten beschreiben, wie sich beim Drehen unter Pandemie-Bedingungen ein Corona-Filter über die Filme legt
Während Fernsehshows anzusehen ist, dass sie ohne Studiopublikum produziert werden, bilden aktuelle deutsche Film- und Fernsehproduktionen das Corona-Geschehen kaum ab. Was dahinter steckt, dazu befragte Tilmann P. Gangloff einige Film-und Senderverantwortliche ...
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