Medienbarometer 2019

Das Projekt MEDIENBAROMETER stellt die Meinungen von Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in den Mittelpunkt. Es geht um Medieninhalte, um Vorlieben, Trends und Kritik; um Abgrenzungen zur Erwachsenenwelt, Erwartungen und Wünsche an sich selbst. Im ersten Teil stellte die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) zusammen mit dem Medienprojekt Wuppertal Fragen zum Thema Fernsehen. Welche Rolle spielt das Fernsehen bei Kindern und Jugendlichen? Wird noch mit der Familie zusammen geschaut? Welche Formate mögen sie – welche nicht? Was halten sie vom Jugendmedienschutz? Weiterlesen ...

Wir sind jetzt im Internet

Heute startet die Young-Fiction-Serie Wir sind jetzt auf RTL II. „Wir“, das sind die 17-jährige Laura und ihre Clique. „Jetzt“, die alltäglichen Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens.
Laura liebt Olli. Alles ist nahezu perfekt, wären da nicht der Stress zu Hause und in der Schule, ihre Eifersucht und die Tatsache, dass sie vielleicht auch in ihren besten Freund Daniel verliebt ist. Trotz – oder gerade wegen – kleiner und großer Dramen wird gechillt, gefeiert und geliebt – bis ein Schicksalsschlag das Leben der Jugendlichen für immer verändert.
Was bei der Zielgruppe früher das Fernsehen war, ist heute das Internet: Medium Nummer 1. Wir sind jetzt setzt auf die Verschmelzung von beiden.
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Digitale Streitkultur. Welche Regeln brauchen wir?

Sommerforum und medius-Preisverleihung am 13. Juni 
Demokratie braucht Streit. Nur im offenen Diskurs können gegensätzliche Positionen sichtbar und Argumente ausgetauscht, begründet und abgewogen werden. Erst im Wettstreit der Argumente ist freie Meinungsbildung möglich. Leidenschaftliches Streiten ist in demokratischen Kontexten daher unabdingbar und sogar erwünscht  – sofern grundsätzlicher Konsens über die dabei geltenden Regeln besteht, d.h., dass der Streit fair geführt wird und die Rechte der jeweils Anderen gewahrt bleiben. Im digitalen Raum erleben wir derzeit oft das Gegenteil.
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33 beste Kinderfilme

Was zeig ich meinen Kindern?
Eltern kennen diese Frage, aber als Filmkritiker war ich doch überrascht, wie hilflos sie mich zunächst machte. Ich konnte zwar aus dem Stegreif zehn Filme aufzählen, die ich unbedingt, sofort möglichst vielen Menschen nahe legen wollte, aber die waren alle nicht kindertauglich. Und für den Nachwuchs fiel mir zunächst nur ein, was ich aus meiner eigenen Kindheit kannte. Das war keine cinephil informierte Auswahl, sondern eher: Was halt damals im Fernsehen lief.
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tv diskurs: fern. sehen. Medien im digitalen Wandel

Im Jahr 2000 prognostizierte der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx in einer Studie über Die Zukunft des Internets: „Das Internet wird kein Massenmedium.“ Er sagte eine „digitale Spaltung“ voraus, nur gebildete Nutzer könnten mit dem Netz umgehen und verfügten über einen schnellen Anschluss, der Rest sei weder intellektuell noch finanziell in der Lage, am Netz teilzunehmen. Heute, 19 Jahre später, verfügt so gut wie jeder in Deutschland über einen Internetzugang. Weiterlesen ...