Zwischen Boston-Marathon und Scripted Reality: Daten und Fakten zur Konkurrenz zwischen privatem und öffentlich-rechtlichem Fernsehen

Aktueller Programmbericht der Medienanstalten

Sind soziale Medien Gerüchteküche oder unverzichtbarer Verbreitungsweg? Welche Rolle spielt Qualitätsjournalismus in Krisenzeiten? Welchen Stellenwert haben Massenproteste, Naturkatastrophen oder Terroranschläge im deutschen Fernsehen? Mit dem Schwerpunkt auf Medienberichterstattung in Krisenzeiten greift der neue Programmbericht der Arbeitsgemeinschaft der Medienanstalten  diese Fragen auf. Dr. Jürgen Brautmeier, Vorsitzender der Direktorenkonferenz der Medienanstalten, stellte ihn gestern im Rahmen der Abendveranstaltung „Bevor sich der Rauch verzieht. Medienberichterstattung in Krisenzeiten“ im Frankfurter PresseClub vor.

Vertreter öffentlich-rechtlicher und privater Programme sowie Wissenschaftler diskutierten dabei Gefahrenquellen für die Berichterstattung, die journalistische Verantwortung und die Rolle sozialer Medien in der Krisenberichterstattung. (vgl. Pressemitteilung vom 02. April 2014, die medienanstalten-PM 03/2014: Aktueller Programmbericht der Medienanstalten).

Im Zentrum des jährlich erscheinenden Programmberichtes stehen zudem aktuelle Befunde der kontinuierlichen Fernsehprogrammforschung der Landesmedienanstalten. Seit 1998 wird mit dieser Langzeitstudie die Programmentwicklung der acht bedeutendsten deutschen Fernsehvollprogramme beobachtet und analysiert. Neben weiteren Einzelstudien gibt das Kapitel „Qualität im privaten Rundfunk“ Einblicke in das Engagement der Medienanstalten im Aufsichtsbereich und behandelt auch Themen jenseits konkreter rechtlicher Regelungen.

Den Programmbericht 2013 „Fernsehen in Deutschland – Programmforschung und Programmdiskurs“, herausgegeben von der medienanstalten – ALM GbR finden Sie hier zum Download.

Programmbericht 2013
Programmbericht 2013

Über FSF

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

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