Mit einem Klick ins Darknet

Ein Schließfach, ein Schlüssel. Nächstes Schließfach, nächster Schlüssel und ein Organspendeausweis. Nächstes Schließfach, nächster Schlüssel und 50.000 Dollar. Der geübte Zuschauer ahnt bereits, dass dies nicht die Gegenstände sind, die man in einem fremden Schließfach finden sollte, aber was wäre Spannung, wenn der Protagonist nicht weitersuchen würde? Nächstes Schließfach – diesmal kein Schlüssel, dafür eine vermeintliche Leiche. Interesse geweckt? Laura Keller über das beim Videoportal Clipfish laufende Serienformat Darknet, dass die FSF ab 16 Jahren freigegeben hat. Weiterlesen ...

„Die haben nur Glück gehabt, die Schweinebullen“

Hektik. Zwielichtige Gestalten. Nervöse Blicke werden getauscht, Geldbündel und Tütchen wechseln den Besitzer. Alltägliche Szenen in Berlin Neukölln, in diesem Fall aber der Auftakt zur Serie 4 Blocks. Die neue Hoffnung der deutschen Serienproduktionen stammt erneut aus der Schmiede von TNT Serie. Im Zentrum der Handlung steht Toni, überzeugend gespielt von Kida Khodr Ramadan, der die Führung eines arabischen Clans übernimmt, nachdem sein Schwager Latif (gespielt vom Rapper Massiv) bei einer Razzia wegen Drogenbesitzes verhaftet wird. Weiterlesen ...

Ironie und Popkultur

Der US-amerikanische Spielfilm Irgendwann in Mexiko aus dem Jahr 2003 schließt die El Mariachi-Trilogie ab. Regisseur Roberto Rodriguez liefert mit der überdreht und opulent inszenierten Actionkomödie ein wahres Feuerwerk an Zitaten und filmgeschichtlichen Querverweisen, an ironischen Brechungen und parodistischem Klamauk. Gewalttaten sind dabei auf eine ebenso beiläufige wie humorvoll überzogen inszenierte Art ein zentraler Bestandteil der Handlung und sollen zur Unterhaltung gereichen, was die bewegte Vorgeschichte im Rahmen des Jugendschutzes erklärt. Christiane Radeke über die FSF-geprüfte Actionkomödie, die heute, 21.15 Uhr auf Sky Cinema Action/HD ausgestrahlt wird. Weiterlesen ...

Im Dickicht der True-Crime-Formate

True-Crime-Reality Formate schwemmen in nicht unbeträchtlichem Ausmaß ins deutsche Fernsehen und landen damit auch verstärkt in den Prüfausschüssen der FSF. Mittlerweile haben sich narrative und visuelle Stile und Traditionen in diesem Genre herausgebildet, die zugespitzt oder präziser formuliert stereotype und oft auch klischeebeladene Bilder festschreiben. Meistens handelt es sich um ein Unterhaltungsformat, dass seine besondere „Würze“ aus dem Realismusgehalt der geschilderten Verbrechen bezieht, oft bebildert durch suggestive Reenactmentszenen. Warum die heute auf sixx startende Crime-Doku Surviving Evil – Im Angesicht des Bösen (Staffel 03) eine kleine Überraschung im Dickicht der True-Crime-Formate darstellt, schildert Christiane Radeke. Weiterlesen ...