Die Macht der Bilder

Der medien impuls am 07. Dezember 2017 gab einen Überblick über das relativ junge Fach der visuellen Kommunikationsforschung und die Herausforderungen, die ihm in Zeiten zunehmender Allgegenwart von medialen Bildern gestellt werden. Dabei half die Tagung die Produktion, Rezeption und Wirkung von Bildern ethisch einzuordnen, ihre Emotionalisierungsstrategien zu beleuchten und ging u.a. der Frage nach, welche Medienkompetenzen für den Umgang mit Bildern und deren Kontexten erforderlich sind. Darüber wurden anhand konkreter Beispiele zusammen mit dem Publikum Kriterien für eine verantwortbare Einschätzung diskutiert und entwickelt. Weiterlesen ...

Videomitschnitte medien impuls: Schutz der Menschenwürde in den Medien online

Vor laufenden Kameras werden wehrlose Kinder verprügelt, Aufnahmen von Verbrechens- oder Kriegsopfern werden veröffentlicht, Menschen gedemütigt, gequält, getötet. Solche Darstellung beschäftigen regelmäßig auch die Freiwilligen Selbstkontrollen. Der Berliner medien impuls von FSM und FSF befasste sich am 26. November mit dem Schutz der Menschenwürde in den Medien. Auf unserem YouTube-Kanal sind jetzt die Mitschnitte einiger Referentenvorträge abrufbar. Weiterlesen ...

Reminder: medien impuls AM 26. NOVEMBER 2014

Unbestimmter Rechtsbegriff mit bestimmten Folgen - Der Schutz der Menschenwürde in den Medien Dem Schutz der Menschenwürde wird in Art. 1 des Grundgesetzes ein sehr hoher Verfassungsrang eingeräumt, was historisch dadurch entstanden ist, dass man eine Wiederholung des verbrecherischen Unrechtssystems des Nationalsozialismus verhindern wollte. Auf der anderen Seite ist es aber gerade die Aufgabe der Medien, auf Verstöße gegen die Menschenwürde vor allem in der Berichterstattung aufmerksam zu machen, weil die Mobilisierung öffentlicher Empörung und der dadurch entstehende Druck auf das Eingreifen des Staates bei der Bekämpfung von Verstößen gegen die Menschenwürde eine wichtige, wenn nicht gar entscheidende Rolle spielt. Insofern muss der verfassungsrechtliche Grundsatz, Verstöße gegen die Menschenwürde in den Medien zu verfolgen, abgewogen werden gegen die in Art. 5 GG garantierte Freiheit der Medien. In der Praxis der Veranstalter und der Selbstkontrollen führt dieser Abwägungsprozess oft zu Unsicherheit, weil sich dieser Bewertungsprozess faktisch einem einigermaßen objektiven Zugang entzieht. medien impuls wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und diskutieren. Weiterlesen ...

Umgang mit ungewollten Bildern

Der Kinder- und Jugendmedienschützer steht mitunter vor gravierenden Problemen. Eines davon ist die ungewollte Konfrontation mit medialen Inhalten. Er sieht Bilder, die er nie sehen wollte, erfährt Dinge, die er nie wissen wollte. Der Schutz vor ungewollter Konfrontation - immerhin eines der Ziele des Systems Kinder- und Jugendmedienschutzes - gilt aufgabenbedingt nicht für dessen Protagonisten. Weiterlesen ...