Die dunkle Seite in uns

Hundert Jugendliche werden in einem entfernten Zukunftsszenario auf die verseuchte Erde in ein unwegsames Waldgelände geschickt, um die Lebensbedingungen auszukundschaften. Die Selbstorganisation der Jugendlichen gestaltet sich konfliktreich, bald spaltet sich die große Gruppe in Vernünftige und Rebellische. Letztere rufen Anarchie und Freiheit vom Mutterschiff im Weltall aus. Doch beide Gesellschaftsentwürfe kommen schnell an ihre Grenzen ... Soweit die interessante Grundidee der neuen Jugendserie The 100, die als Dystopie einen Vergleich mit der weltweit erfolgreichen Tribute von Panem-Trilogie nicht scheuen muss. Weiterlesen ...

Extant: Zurück aus dem All

Wie es sich für eine Science-Fiction-Serie gehört, beginnt auch diese mit dem eleganten Flug eines Raumschiffs. Anstatt als große Raumstation mit intergalaktischem Auftrag stellt es sich jedoch als Spielzeug heraus und geleitet einen in den familiären Alltag von Molly. So zeigt sich schnell, worauf es der Serie und ihrem Autor Mickey Fisher wirklich ankommt: die Familie. Diese Thematik bleibt Dreh- und Angelpunkt und zieht sich als Hauptmotivation durch die Serie. Henrike Rau über den Serien-Neuzugang Extant. Weiterlesen ...

Die ewig Gestrigen

Stephen Jameson ist auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Teenager. Er lebt zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter und seinem Bruder in einem bürgerlichen Viertel von New York und geht zur Highschool. Doch dann fällt sein Ansehen auf der Beliebtheitsskala von Prom King gen Sonderling. Ärzte attestieren ihm genetisch vererbte Wahnvorstellungen. In der Dunkelheit passieren ihm auch die sonderbarsten Dinge, was Stephen zwingt, sich allabendlich am Bett zu fixieren. Wer jetzt denkt: „Der arme Junge, ganz schön gebeutelt vom Leben“ irrt, denn Stephen gehört zu einer höherentwickelten menschlichen Spezies, den Tomorrow People. Weiterlesen ...