SONDERAUSSCHREIBUNG medius 2018

10 Jahre medius-Preis

Fachfremde Impulse für Medienpädagogik und Kinder- und Jugendmedienschutz

medius 2018 Im Jahr 2018 vergeben die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF), die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), die Medien­anstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW) zum zehnten Mal den medius – einen Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten, die sich mit aktuellen Aspekten aus dem Medienbereich, der (Medien-)Pädagogik oder Themen des Jugendmedienschutzes beschäftigen.

Neben einer sinnvollen Theorie-Praxis-Verbindung und der Förderung internationaler Perspektiven war eines der Hauptkriterien für die Auszeichnung stets die Interdisziplinarität.

In unserer inzwischen durch und durch mediatisierten Welt ist es für Fragen der Medienpädagogik und des Jugendmedienschutzes wichtiger denn je, Einflüsse aus anderen Disziplinen aufzugreifen. Neurowissenschaftliche Unter­suchungen über Wahrnehmungsprozesse, ethisch-philosophische Überlegungen darüber, was Technik darf und künftig können sollte, oder die soziologische Betrachtung politischen und gesellschaftlichen Handelns in einer vernetzten Welt – Inhalte, die auf den ersten Blick nicht unmittelbar „medienpädagogisch“ erscheinen, haben durchaus Relevanz für die medienpädagogische Praxis. Sie erweitern den Blick auf die Zielgruppe, beeinflussen die Art und Weise, wie Projekte konzipiert und umgesetzt werden und liefern wichtige Erkenntnisse, um Medieninnovationen und -inhalte einzuordnen.
Bewerbung

Vor diesem Hintergrund richtet sich die Ausschreibung zum 10-jährigen Jubiläum des medius zusätzlich zur bisherigen Zielgruppe der Studierenden (medien-) pädagogischer Studiengänge ausdrücklich auch an alle fachfremden Disziplinen, die eine Relevanz für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz geltend machen können.

Es können Abschlussarbeiten von Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen eingereicht werden, die im Jahr oder im Vorjahr der Ausschreibung abgeschlossen worden sind (i.d.R. Bachelor, Master, Magister, Diplom, Staatsexamen). Vorschlagsberechtigt sind die betreuenden Dozentinnen und Dozenten.

Die Absolventinnen und Absolventen können ihre Arbeit auch selbst einreichen, wenn sie den Nachweis erbringen, dass diese mit „sehr gut“ bewertet worden ist. Eine wiederholte Teilnahme mit derselben Arbeit ist nicht möglich.

Neben den üblichen einzureichenden Unterlagen (s. unten) soll aufgezeigt werden, inwieweit das Thema bzw. die Erkenntnisse der Abschlussarbeit für Fragen der Medienpädagogik oder des Jugendmedienschutzes relevant und ggf. in der Praxis verwertbar sind. Diese Bezüge können in Form eines Textes, einer Projektskizze, einer Präsentation, eines Videos o.Ä. dargestellt werden.

Alle Informationen zusammengefasst finden Sie hier.

medius – Wissenschaftlicher Nachwuchspreis © sh/fsf

 Bewerbungsunterlagen:


– Begründung, warum die Arbeit für den medius vorgeschlagen wird
– ein- bis zweiseitige Zusammenfassung der Arbeit
– Gutachten der Dozentin bzw. des Dozenten (soweit vorhanden)
– Abschlussarbeit als PDF-Datei
– kurze Darstellung der Relevanz und Verwertbarkeit für die Praxis (Medienpädagogik, Jugendmedienschutz) im beliebigen Format

Einsendeschluss ist der 30. November 2017.
Eingereicht werden können die Bewerbungen per Mail unter medius@mabb.de.
Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.

Preisvergabe

Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden.

Die Jury setzt sich zusammen aus Professorinnen und Professoren themenrelevanter Fachrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Preisstifter.

Der medius wird jährlich im Rahmen einer Medien-Fachtagung in Berlin verliehen.

Über Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

13. Juli 2017 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
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