„Gefällt mir“ – Jugendliche zwischen Netzphänomenen und Mitbestimmung

Die nächste medien impuls findet am 28. November 2013 in der Bertelsmann Repräsentanz (Unter den Linden 1), in Berlin statt. Eine Veranstaltungsreihe der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) e.V. und der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) e.V.. Gronkh, LeFloid und DieLochis; Harlem Shake, Planking und Cup Song; Twitch, Vine und Tumblr – Personen, Phänomene und Dienste, die die Medienwelt von Jugendlichen ausmachen, von denen aber die meisten Erwachsenen wahrscheinlich noch nie gehört haben. Egal, ob solche Netzphänomene sich als Eintagsfliege oder tragfähiges Konzept herausstellen: immer geht es um Interaktion und Partizipation, die medial hergestellt wird. Denn Jugendliche sind keineswegs passive Mediennutzer, sondern setzen die medialen Möglichkeiten sehr bewusst und kreativ ein, um sie für ihre Zwecke zu nutzen. Eigens produzierte Medienformate – oft mit einer ganz spezifischen ästhetischen Prägung – sind dementsprechend nicht nur Ausdruck von Jugendkulturen, sondern immer auch Gradmesser für ihre Sichtweise auf die Gesellschaft. Weiterlesen ...

Mir geht es schon viel besser – ich spür’ gar nichts mehr

Dexter Staffeln 1 – 3. Dexter fühlt nichts. Wenn der Triebtäter, den Peter Lorre in M - Eine Stadt sucht einen Mörder (1931) spielt: „Ich will nicht – ich muss!“ ins Publikum schreit, versteht der Zuschauer sein Dilemma. Wäre Dexter ein Triebtäter, dann müsste er zumindest im Moment des Mordens etwas fühlen. Tut er aber nicht. Sein innerer Dialog geht nicht über ein: „1:0 für die Holzpuppe“ hinaus, wenn er das glänzende Schlachterbeil geschwungen hat. Er befürchtet nicht, wie der Rest der Welt, dass herauskommt, dass er ein schlechter Mensch ist. Er hat schlicht Angst, dass jemand merkt, dass er überhaupt kein Mensch ist. In der aktuellen tv diskurs widmet sich auch Torsten Körner dem Antihelden. Dexter ist bei euch! Ein Serienkiller als Spiegel unseres Wertesystems findet sich in Heft 4/2013 und ist hier abrufbar. Weiterlesen ...

Neu: Qualität als Problem

Zum Auftakt der FSF-Prüferfortbildung Jenseits von Gut und Böse": Ambivalente Helden und ihre Orientierungsfunktion am 24. Oktober 2013 wurden Filme gesichtet, über die sich Zuschauer bei der FSF-Hotline beschwert hatten und die auch im Plenum kontrovers diskutiert wurden: Ist Rihannas Clip Pour It Up sexistisch und befeuert falsche Rollenbilder – oder reproduziert ihre Selbststilisierung in Pin-Up-Ästhetik nur gängige Klischees, die Kinder längst aus der Werbung kennen? Geht das freche Comedyformat Eye TV mit seinen lustigen Zyklopenpuppen und sexfixierten Parodien zu weit – oder verstehen Kinder hier nur so viel, wie sie ohnehin wissen? Weiterlesen ...

Ergebnisprotokoll The Walking Dead, Season 4, Episode 2

THE WALKING DEAD in der FSF-Prüfung. Während die erste Folge der vierten Staffel der Zombie-Serie The Walking Dead von der FSF die Freigabe ab 16 Jahren ohne Schnittauflagen erhielt, wurden nun die zweite Episode Tod, überall Tod nur unter Schnittauflagen für Zuschauer ab 16 Jahren und damit verbunden für eine Ausstrahlung im Spätabendprogramm (ab 22 Uhr) freigeben. Um Transparenz zu schaffen werden wir zu allen kommenden Folgen, jeweils montags nach der Ausstrahlung, im FSF-Blog die Ergebnisprotokolle des Prüfungsausschusses veröffentlichen. Weiterlesen ...

NEU: tv diskurs 4/2013 Werbung. Aspekte kommerzieller Kommunikation

In wenigen Tagen erscheint die neue tv diskurs! Wir stellen heute im Blog das neue Heft und dessen Inhalt vor. Wir stellen heute im Blog das neue Heft und dessen Inhalt vor. In der Ausgabe 4/2013 geht tv diskurs geht der Frage nach, welche Aufgabe der Werbung heutzutage zukommt. Welche Rolle spielt sie bei der Entwicklung eines Lebensgefühls, bei dem Kreieren von Rollenbildern und Vorstellungen des Zusammenlebens? Ist die Werbung eher ein Spiegel der Gesellschaft oder will sie gerade diese auch aktiv beeinflussen? Wie arbeiten die Macher, wenn sie einen Werbespot herstellen, und welches Bild vom Rezipienten haben sie? Welches Glückserlebnis verspricht die Werbung duch den Erwerb eines Produkts und was bedeutet das für den Konsumenten? Wird der einzelne Werbespot angesichts der heutigen medialen Informations- und Reizüberflutung überhaupt noch wahrgenommen? Schließlich geht es auch um die Grenzen, die der Werbung z. B. durch den Jugendschutz oder die Regularien des Deutschen Werberates gesetzt werden. Weiterlesen ...