Privat in einer digitalen Welt?

"Ein Kind, das heute geboren wird, wird nie einen privaten Augenblick kennenlernen", prognostiziert Whistleblower Edward Snowden. IP-Adressen, Onlinekäufe, Smartphones verraten rund um die Uhr, was wir tun und wo wir gerade sind. Die Kontrolle über unsere Daten haben längst andere übernommen. Gefragt hat niemand: Von Datenspeicherung und staatlichen Überwachungsprogrammen haben wir nur durch Dritte erfahren. Auch was die freiwilligen Aussagen über den eigenen Alltag angeht, sind wir so freizügig wie nie zuvor. Was treibt User zu einer freimütigen Veröffentlichung von Selfies und Schulthemen, von politischen Ansichten und privaten Kommentaren auf Google und Facebook? Im Diskurs Privat in einer digitalen Welt auf der DVD-ROM FASZINATION MEDIEN geht es um diese und weitere Fragen; um Chancen, Gefahren und Verhaltenstipps, die sich auf die eigene Privatheit im Verhältnis zur Umwelt und Öffentlichkeit beziehen. Mit dem Journalisten Sascha Lobo kommt hier ein prominenter Kenner der Materie zu Wort. Weiterlesen ...

Die Novellierung kommt ins Stocken. Wichtige Eckpunkte des Jugendschutzes weiter ungewiss

Die Institutionen, die gegenwärtig im Rahmen des gesetzlichen Jugendmedienschutzes arbeiten, haben es nicht leicht. Während sich die Medienentwicklung technisch immer mehr zu beschleunigen scheint, kommt die notwendige Anpassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) oder des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) nur im Schneckentempo voran. Neben dem scheinbar naturgegebenen Wirrwarr, das durch die Zuständigkeit von 16 Bundesländern entsteht, verhindert der im Rahmen der medialen Konvergenz notwendige Abstimmungsprozess mit dem Bund, dass die inzwischen halbwegs einheitliche Haltung der Länder umgesetzt werden kann. Weiterlesen ...

Neu: TV Diskurs 4/2014 Was bisher geschah. Geschichtsvermittlung durch Medien

In wenigen Tagen erscheint das neue Heft der tv diskurs – Verantwortung in audiovisuellen Medien. Hier gibt es schon einmal eine kleine Vorschau auf die neue Ausgabe! Die Kenntnis der historischen Abläufe ist wichtig, um Gegenwart zu verstehen. Schließlich ist die Identität des Menschen sowohl durch die globale als auch die individuelle familiäre Geschichte geprägt. Aber worauf sollen wir achten, wenn wir unser eigenes Geschichtsbild konstruieren? Was wissen die Historiker und Geschichtslehrer tatsächlich über die Geschichte, woher haben sie ihre Kenntnisse und wie zuverlässig sind diese? Neben der klassischen geschichtlichen Bildung durch Schule und Gesellschaft spielen heute die audiovisuellen Medien durch Serien und Spielfilme, die vor dem Hintergrund historischer Ereignisse spielen, eine wichtige Rolle. Ebenso gibt es zahlreiche Dokumentationen über geschichtliche Ereignisse. Im Gegensatz zum Geschichtsunterricht fehlt hier ein Konzept dazu, wo die Schwerpunkte bei der Auseinandersetzung liegen sollen und welche Ziele mit der Ausstrahlung verfolgt werden. Die Absicht liegt in erster Linie darin, interessante Stoffe kommerziell erfolgreich zu erzählen. Welche Rolle spielt also die Geschichtsvermittlung durch Medien für unser Geschichtsbild? Dient sie einem komplexeren Geschichtsverständnis oder verschleiert sie eher die Fakten? tv diskurs diskutierte diese und weitere Fragen rund um das Thema „Geschichte und ihre Vermittlung in Medien“ mit Historikern, aber auch mit Produzenten und Fernsehmachern. Weiterlesen ...

Ergebnisprotokoll The Walking Dead, Season 5, Episode 3

Die Folge Vier Wände und ein Dach, der fünften Staffel THE WALKING DEAD, erhielt von der FSF eine Freigabe ab 18 Jahren (Nachtprogramm) und wurde unter Schnittauflagen auch für Zuschauer ab 16 Jahren und damit verbunden für eine Ausstrahlung im Spätabendprogramm freigegeben. FOX strahlt die dritte Episode vorgesperrt in ungeschnittener Fassung ab 21.00 Uhr aus. Die FSF veröffentlicht zu allen Folgen der aktuellen Staffel, jeweils montags parallel zur Ausstrahlung um 21.00 Uhr, die Ergebnisprotokolle des Prüfungsausschusses. Wir möchten so zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen. Weiterlesen ...

Grünes Licht für den Jugendkanal

ARD und ZDF dürfen ihr Programm für Menschen zwischen 14 und 29 Jahren aber nur im Internet veranstalten. Nach ihrem dritten Gespräch über den Jugendkanal von ARD und ZDF haben die Ministerpräsidenten am 17. Oktober 2014 in Potsdam endlich grünes Licht für das Projekt gegeben. Selten hat sich die Runde der Länderchefs in einer medienpolitischen Frage so schwer getan; immerhin hat Peter Boudgoust schon 2011 einen öffentlich-rechtlichen Fernsehkanal für Jugendliche gefordert. Der SWR-Intendant hatte dabei selbstverständlich auch an einen TV-Sender gedacht, doch die Ministerpräsidenten haben anders entschieden: Der Jugendkanal soll ein reines Internetangebot werden. ARD und ZDF wollten den Jugendkanal jedoch als TV-Programm, im Radio und im Internet verbreiten. Immerhin ist die Frage der Kosten geklärt: Die ARD übernimmt zwei Drittel des auf 45 Millionen Euro taxierten Budgets, das ZDF ein Drittel; die sogenannten Digitalkanäle EinsPlus und ZDFkultur werden eingestellt. Weiterlesen ...