„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht“

Steckdosen haben Kindersicherungen, Kerzen werden zu LED-Kerzen und das Kinderbesteck bewahrt vor allen Verletzungen – Kinder wachsen in einem behüteten Umfeld auf und ihnen kann eigentlich fast gar nichts passieren, oder doch? Was ist mit den Gefahren, die wir eben nicht sehen können? Das Internet ist ein fester Bestandteil unseres heutigen Lebens und birgt genauso Risiken, dennoch werden diesbezüglich kaum Schutzmaßnahmen ergriffen. Um die Kinder im Netz vor Cybermobbing und Hate Speech zu schützen, gibt es Kinderschutzprogramme. Die Herausforderung in der Medienerziehung für die Eltern besteht aber im Besonderen darin, ihre Kinder zwar vor Gefahren im Internet zu bewahren, ihnen aber dennoch Freiräume zu lassen, denn schnell kann ein „Schützen“ auch in „Kontrolle“ ausarten. Weiterlesen ...

„Mama, das ist peinlich!“

Während es früher schon unangenehem war, wenn die Mutti das Fotoalbum hervorholte, sind die Kinder heute ganz anderen Peinlichkeiten ausgesetzt. Ihr Leben befindet sich quasi digital und für alle sichtbar im Internet. Wann gehen Eltern zu weit und verletzen die Persönlichkeitsrechte ihres Kindes, indem sie Fotos und Videos ihrer Kinder auf Instagram und Co. hochladen? Und welche Rechte stehen Kindern überhaupt zu? Hierzu beauftragte das Deutsche Kinderhilfswerk bei der Universität zu Köln, eine Befragung durchzuführen. Die im Rahmen der Studie Kinder. Bilder. Rechte. Persönlichkeitsrechte von Kindern im Kontext der digitalen Mediennutzung in der Familie gewonnenen Erkenntnisse fasst Jule tom Dieck zusammen. Weiterlesen ...

Dem Hass begegnen

In letzter Zeit bemerke ich eine beunruhigende Tendenz an meinem Online-Verhalten: Bevor ich so manchen Tweet absende, überlege ich kurz, ob ich die Reaktionen ertrage, die er auslösen könnte. Wurde Twitter noch vor einigen Jahren als Plattform belächelt, auf der sich Leute über ihr Mittagessen unterhalten, ist sie heute sehr politisch. Sie erlaubt es, dass Menschen ohne Zugang zu professionellen Medien Inhalte und Meinungen posten. Im Grunde genommen ist das ein basisdemokratischer Traum – und noch dazu die Möglichkeit, seine eigene Wahrnehmung von der Welt stets zu hinterfragen und zu erweitern. Doch auf jede Meinungsäußerung, auf jeden Tweet kann auch Hass folgen. Weiterlesen ...

Augen zu oder auf?

Im Rahmen von doxs! treffen Jugendliche auf Filmemacher. Es geht um Sehen, Imaginieren und Diskutieren.
In Workshops, die an Schulen und im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals doxs! in Duisburg initiiert werden, wird aktives Sehen und Reflektieren von filmischen Herangehensweisen vermittelt, soll ein Bewusstsein bei jungen Filmschauenden geschaffen werden für Inhalte und Ästhetiken jenseits von formatierten Medienwelten. Einen solchen Workshop gestaltete die FSF als Vorbereitung auf das Gespräch einer Gruppe von 14- bis 15-Jährigen mit der Regisseurin des Films Shame Fame, Eef Hilgers.
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