Der Balanceakt zum digitalen Wohlbefinden

Von FOMO bis JOMO: Digital Wellbeing – oder wie wir in einer digitalisierten Gesellschaft leben wollen | Rückblick auf den medien impuls am 29. April 2021
In der aktuellen Coronazeit, in der digitale Medien situationsbedingt noch häufiger genutzt werden als sonst, ist ein richtiger und gesunder Umgang mit Medien zentral. Auf den Punkt gebracht, ist es der Wohlfühlfaktor, den wir uns im Umgang mit Medien und Technologie bewahren sollten, fernab vom digitalen Stress. Wie kann der Zustand des „Digital Wellbeings“ erreicht werden und eine gelungene digitale Medienkommunikation stattfinden? Auf dem medien impuls vergangenen Donnerstag wurden die unterschiedlichen Perspektiven aus Sicht der Unternehmen, aus Sicht der Heranwachsenden und aus Sicht der Wissenschaft diesbezüglich beleuchtet.
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Was Anonymität mit Hemmungen macht: Das Fremde auf Omegle

Während die Kontaktaufnahme zu fremden Menschen im echten Leben manchmal kompliziert sein kann, gibt es im Internet zahlreiche Möglichkeiten, neue Leute kennenzulernen. Das erleichtert den Austausch zu bestimmten Themen und Interessen, den viele Menschen suchen. Während die meisten sozialen Medien eine Anmeldung erfordern, gibt es auch einige Plattformen, auf denen keine Registrierung notwendig ist. Ein Beispiel dafür ist Omegle. Welche Risiken birgt die Nutzung dieser App, ab welchem Alter ist sie freigegeben und warum sind manche Nutzende in ihrer Kommunikation im Netz viel hemmungsloser als in der Offline-Welt? Weiterlesen ...

Offensichtlich ansteckend …

Coronapandemie könnte auch ein Verstärker von Cybermobbing sein
Eva Borries nimmt die Ergebnisse der aktuellen Studie Cyberlife III des Bündnisses gegen Cybermobbing unter die medienpädagogische Lupe: Cybermobbing hat einen neuen Negativtrend erreicht. Das zeigt die aktuelle Folgestudie, die im Dezember 2020 in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse veröffentlicht wurde. So stieg die Zahl der Betroffenen in 2020 mit 17,3% im Vergleich zu 2017 (12,7 %) deutlich an. Das Forschungsteam nimmt in der Studie aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch Eltern und Lehrkräfte in den Blick.
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„We are (online) family“

Minderjährige im Internet sind schon lange keine Seltenheit mehr. Egal, ob mit eigenem Internetauftritt oder zusammen mit ihren Eltern nehmen Kinder und Jugendliche immer mehr Platz online ein. Kinder liken, teilen und erstellen digitale Inhalte und auch viele Plattformen werden vorrangig von den Jüngeren genutzt. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Jugendmedienschutz mit dem Phänomen des Kinder-Influencings, bei dem Minderjährige selbst oder gemeinsam mit ihren Eltern zu „Content Creator“ werden. Zum diesem Thema wurden nun Handlungsempfehlungen erstellt – sie sollen vor allem Eltern eine Hilfestellung zur Onlinepräsenz ihrer Kinder bieten. Weiterlesen ...

JIM-Studie 2020 veröffentlicht

Seit mehr als 20 Jahren untersucht der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) im Rahmen der JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) die Mediennutzung zwölf- bis 19-Jähriger in Deutschland. Kürzlich wurden die Ergebnisse der JIM-Studie 2020 veröffentlicht, die einen Einblick in die Mediennutzung, den Medienbesitz und den Medienumgang Jugendlicher, auch in Anbetracht des „Corona-Krisenjahres“, gewährleisten. Wir haben uns die aktuelle Studie angeschaut und die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. Weiterlesen ...