Rasante Medienentwicklung, gebremster Jugendschutz

Unklare Abgrenzung von Aufsicht und Selbstkontrolle schwächt die Selbstregulierung Zunächst schien alles klar. Das System der regulierten Selbstregulierung will Anreize schaffen, dass Fernsehsender ihre Programme vor der Ausstrahlung der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) zur Prüfung vorlegen und das Ergebnis beachten. Solche Anreize sind notwendig, weil man die Anbieter aufgrund des Zensurverbots nicht zu solch einer Vorabprüfung zwingen kann. Weiterlesen ...

„Es kommt darauf an, Sympathien zu wecken!“ Wie in Film und Fernsehen Spannung erzeugt wird

Menschen finden ganz unterschiedliche Medieninhalte spannend. Woran liegt das? Gibt es klare Geschlechterpräferenzen? Werden also beispielsweise Liebesfilme eher von Frauen favorisiert als von Männern? Wann werden Filme überhaupt spannend? Was hat es mit dem Phänomen des Cliffhangers auf sich? Dr. Nicholas Müller arbeitet am Institut für Medienforschung an der TU Chemnitz und hat über das Thema „Temporale Indikationen und ihre Auswirkungen auf das ‚suspense‘-Empfinden bei seriellen narrativen Formaten“ promoviert. tv diskurs sprach mit ihm über diese und weitere Fragen. Weiterlesen ...

Top Shot – Nur einer kann gewinnen

Der amerikanische History-Channel lässt 16 Teilnehmer aus den USA gegeneinander antreten um zu ermitteln, wer der beste Schütze ist. Dabei werden Waffen aus unterschiedlichen Epochen verwendet – vom Langbogen bis zum Sturmgewehr, von spanischen Kanonen aus dem Jahr 1898 bis zum modernen Granatwerfer. Der FSF-Prüfausschuss bewertete die ersten drei Folgen von Top Shot – Nur einer kann gewinnen hinsichtlich ihrer Wirkungsrisiken auf Kinder und Jugendlichen unterschiedlich. Während die ersten beiden Folgen eine Freigabe für das Nachtprogramm/ab 18 Jahren erhielten, wurde Folge 03 für das Hauptabendprogramm/ab 12 Jahren freigegeben. Bitte beachten Sie: Bei den Altersfreigaben handelt es sich nicht um pädagogische Empfehlungen, sondern um die Angabe der Altersstufe, für die ein Programm nach Einschätzung der Prüferinnen und Prüfer keine entwicklungsbeeinträchtigenden Wirkungsrisiken mehr bedeutet. Weiterlesen ...