Produktplatzierungen in Kinderfilmen

Wer kennt es nicht? Diese Situation an der Kasse, wenn das sonst so artige Kind von den dort in Kindeshöhe platzierten Süßigkeiten magisch angezogen wird und sich plötzlich in ein quengelndes und forderndes Mini-Monster verwandelt, weil das Objekt der Begierde nach Meinung des Erwachsenen nicht zu haben ist. Natürlich liegt der Kinderwunsch nach der "Zuckerbombe" nicht nur in den in Kinderfilmen gesehenen Produktplatzierungen begründet. Wie sich allerdings die Platzierung dieser Naschereien, kalorienreichen Softgetränke und weiterer Markenprodukte als Werbewirkungseffekte auf das Verhalten von Heranwachsenden auswirkt, untersuchte Brigitte Naderer in ihrer Dissertation. Für ihre Arbeit erhielt sie im letzten Jahr den Bank-Austria-Forschungspreis. Weiterlesen ...

„Was, wenn ein Mädchen im Holocaust Instagram gehabt hätte?“

Anfang Mai 2019 sorgte ein israelisches Social-Media-Projekt weltweit für Schlagzeilen. Zum Holocaust-Gedenktag (Yom Hashoah) in Israel wurde unter dem Namen Eva.Stories ein Instagram-Profil veröffentlicht, das die Geschichte des 13-jährigen jüdischen Mädchens Eva Heyman aus Ungarn erzählt, die 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde. In insgesamt 70 kurzen Videos wird Evas Geschichte ausgebreitet, die auf ihren Tagebuchaufzeichnungen basiert. Weiterlesen ...

Medienbarometer 2019

Das Projekt MEDIENBAROMETER stellt die Meinungen von Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren in den Mittelpunkt. Es geht um Medieninhalte, um Vorlieben, Trends und Kritik; um Abgrenzungen zur Erwachsenenwelt, Erwartungen und Wünsche an sich selbst. Im ersten Teil stellte die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) zusammen mit dem Medienprojekt Wuppertal Fragen zum Thema Fernsehen. Welche Rolle spielt das Fernsehen bei Kindern und Jugendlichen? Wird noch mit der Familie zusammen geschaut? Welche Formate mögen sie – welche nicht? Was halten sie vom Jugendmedienschutz? Weiterlesen ...

Wir sind jetzt im Internet

Heute startet die Young-Fiction-Serie Wir sind jetzt auf RTL II. „Wir“, das sind die 17-jährige Laura und ihre Clique. „Jetzt“, die alltäglichen Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens.
Laura liebt Olli. Alles ist nahezu perfekt, wären da nicht der Stress zu Hause und in der Schule, ihre Eifersucht und die Tatsache, dass sie vielleicht auch in ihren besten Freund Daniel verliebt ist. Trotz – oder gerade wegen – kleiner und großer Dramen wird gechillt, gefeiert und geliebt – bis ein Schicksalsschlag das Leben der Jugendlichen für immer verändert.
Was bei der Zielgruppe früher das Fernsehen war, ist heute das Internet: Medium Nummer 1. Wir sind jetzt setzt auf die Verschmelzung von beiden.
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Digitale Streitkultur. Welche Regeln brauchen wir?

Sommerforum und medius-Preisverleihung am 13. Juni 
Demokratie braucht Streit. Nur im offenen Diskurs können gegensätzliche Positionen sichtbar und Argumente ausgetauscht, begründet und abgewogen werden. Erst im Wettstreit der Argumente ist freie Meinungsbildung möglich. Leidenschaftliches Streiten ist in demokratischen Kontexten daher unabdingbar und sogar erwünscht  – sofern grundsätzlicher Konsens über die dabei geltenden Regeln besteht, d.h., dass der Streit fair geführt wird und die Rechte der jeweils Anderen gewahrt bleiben. Im digitalen Raum erleben wir derzeit oft das Gegenteil.
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