Wahrheit(en) im Wandel?

Wann geht Vertrauen in Erzähltes verloren, und was passiert, wenn nicht mehr zählt, was wahr und valide ist? Welche Kompetenzen werden benötigt, um Informationen und mediale Erzählungen wahrzunehmen und einzuordnen? Zum Thema Mediales Erzählen und Wahrheit fand letzte Woche der medien impuls statt. Der aktuelle Beitrag im fsf blog fasst wesentliche Statements zusammen und bietet die Möglichkeit, sich die Aufzeichnung der Tagung anzuschauen. Weiterlesen ...

„Every time I feel good about myself, I go over to Instagram, and then it all goes away.“ 

Instagram wirkt sich negativ auf das Selbstbild von Teenagern aus – und ist sich dessen durchaus bewusst. Das geht aus den sogenannten Facebook Papers hervor. Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen spielte dem Wall Street Journal interne Dokumente des Konzerns zu. Darin offenbaren sich erschreckende Auswirkungen, die Instagram scheinbar bei jungen Menschen haben kann: ein verzerrtes Körperbild, Minderwertigkeitsgefühle, Depressionen, Angst – sogar von Suizidgedanken ist die Rede. Was die Betreibenden dazu sagen, welche Konsequenzen daraus gezogen werden und wie in Zukunft besser damit umgegangen werden kann – der folgende Beitrag gibt einen Einblick. Weiterlesen ...

REMINDER: medien impuls am 17. November

Mediales Erzählen und die Wahrheit
Neue mediale Formen wie Dokutainment- und Infotainmentformate verknüpfen gekonnt Realitätsbezüge mit fiktionalen Erzählstilen, sodass es zunehmend schwieriger wird, das eine vom anderen klar zu unterscheiden. Wo liegt die Grenze zwischen Vereinfachung und unzulässiger Verwässerung der Wahrheit? Wann geht Vertrauen in Erzähltes verloren, und was passiert, wenn nicht mehr zählt, was wahr und valide ist? medien impuls widmet sich am 17. November 2021 diesen Fragen und möchte u.a. mit seinen Gästen erörtern, welche Kompetenzen heute benötigt werden, um Informationen und mediale Erzählungen wahrzunehmen und einzuordnen. Alle Informationen zur Hybridveranstaltung enthält dieser Blogpost.
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Wahn und Vorurteil

Chapelwaite – Serienstart
Heute startet die Ausstrahlung des MagentaTV Exclusive Chapelwaite. Die zehnteilige Dramaserie mit Horroreffekten erzählt die schaurige Familientragödie der Boones und basiert auf Stephen Kings Kurzgeschichte Briefe aus Jerusalem. Überdies ist die Serie großartig besetzt. Blogautorin Susanne Bergmann nahm an der FSF-Programmprüfung der ersten eingereichten Episoden teil und berichtet im fsf blog über die Serie und warum Chapelwaite eine FSF-Altersfreigabe ab 16 Jahren erhielt.
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Grünes Licht, rotes Licht? Ist Squid Game wirklich so gefährlich?

Das Medienecho zur südkoreanischen Serie Squid Game reißt nicht ab. So spielen jüngere Kinder die erst ab 16 Jahren freigegebene Serie nach und ohrfeigen sich und Landesmedienanstalten warnen vor den schädlichen Folgen vor allem für jüngere Zuschauer. Uwe Breitenborn nahm dies zum Anlass, sich die mittlerweile erfolgreichste Netflix-Produktion mal etwas genauer anzuschauen. Der folgende Beitrag beschreibt u.a., worum es in der Serie geht, was es mit dem Hype auf sich hat, und ordnet Squid Game unter medienpädagogischen und jugendschutzrelevanten Gesichtspunkten ein. Weiterlesen ...