„sicher online gehen – Kinderschutz im Internet“

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ministerpräsident Kurt Beck, Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, sein Stellvertreter in dieser Funktion, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, sowie zahlreiche namhafte Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft und des Kinder- und Jugendschutzes haben am Freitag mit der Unterzeichnung der Charta „sicher online gehen – Kinderschutz im Internet“ in Berlin die gleichnamige gemeinsame Initiative gestartet (eine kurze Eilmeldung zum Thema erfolgte bereits am Freitag). Mit dabei ist auch die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen. Andrea Urban, Vorsitzende des FSF-Kuratoriums unterzeichnete die Charta: „Die FSF hat von Anfang neben der Freigabe von Programmen nach Jugendschutzkriterien auch auf die Information von Eltern und der Fachöffentlichkeit gesetzt. Von daher ist die Beteiligung an dieser Initiative ein konsequenter Schritt der komplexen medienpädagogischen Arbeit der FSF.“

Gemeinsam wollen die Partner der Initiative Eltern bei der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen und ihnen dabei helfen, ihren Kindern mit einem sicheren Surfraum die Chancen des Internets zu eröffnen. Im Mittelpunkt steht die Information über technische Schutzlösungen bei den ersten Schritten im Netz. Für die jüngsten User steht der Ausbau eines attraktiven Netzes für Kinder im Vordergrund. Dem Schutz älterer Kinder und Jugendlicher dienen anerkannte Jugendschutzprogramme.

Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zum Start der Initiative: „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass Kinder beim Aufwachsen mit dem Internet sicher sind und sie gute Erfahrungen machen. Kinder sollen die vielfältigen Möglichkeiten des Internets nutzen können, ohne mit schädlichen Inhalten in Kontakt zu kommen. Deshalb haben sich Bund, Länder und die Wirtschaft zusammengeschlossen, um dafür zu sorgen, dass das Internet kindgerechte Angebote bereithält. In einer gemeinsamen Initiative werden wir alle Eltern, die ihren Kindern einen sicheren Surfraum bieten wollen, dabei unterstützen – mit ganz konkreten Angeboten. Klar ist, dass die Medienerziehung von Kindern aber nicht mit der Installation einer Software enden darf.“

Neben dem Bundesfamilienministerium und allen Ländern wird sich eine breite Allianz von über 30 Inhalte- und Diensteanbietern sowie Institutionen des Kinder- und Jugendschutzes in der Initiative dafür engagieren, dass Kinder das Internet so gefahrlos wie möglich entdecken können. Ministerpräsident Kurt Beck: „Wir wollen unter dem Dach dieser Initiative die gemeinsam getragene Verantwortung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft deutlich machen.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.sicher-online-gehen.de.

Fotos zum Kampagnenauftakt finden Sie auf unserer Facebookseite.

Über Barbara Weinert

Barbara Weinert studierte Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte an der TU Dresden. Von 2006 bis April 2018 lebte und arbeitete sie in Berlin und war seit 2008 zehn Jahre in der FSF als Redakteurin der Fachzeitschrift tv diskurs - Verantwortung in audiovisuellen Medien tätig.

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