Medien Impuls „Hybridfernsehen – die mediale Synthese“

Heute in einer Woche findet die nächste medien impuls „Hybridfernsehen – die mediale Synthese statt.

Alle Inhalte, die es im Kino, auf DVD oder im Fernsehen gibt, sind früher oder später auch im Internet zugänglich. Hier findet man jederzeit alles. In den meisten Medien hängt die Verfügbarkeit davon ab, was gerade zu welcher Zeit angeboten wird. Der Hybridfernseher, der sowohl den Zugang zum klassischen Fernsehprogramm als auch zum Internet bietet, führt auf technischer Ebene zusammen, was auf der inhaltlichen schon jetzt zusammengehört. Durch die Kombination von TV und Netz sind ganz neue Verknüpfungen und Nutzungen möglich.

Was bedeutet diese Entwicklung für die Gesellschaft? Und welche Auswirkungen hat sie auf den Jugendschutz? Die derzeitige Regulierung richtet sich noch nach dem Verbreitungsweg, also dem Medium, über das ein Inhalt empfangen wird. Wie ausgereift sind die Jugendschutzprogramme im Internet? Funktionieren sie auch im Hybridfernsehen? Durch die Zusammenarbeit zwischen FSF und FSM ist seit einiger Zeit die Vor- oder Nachprüfung von Online-Inhalten möglich. Aber wird es gelingen, die Netzanbieter zu motivieren, dieses Angebot auch zu nutzen?

medien impuls wird diesen Fragen nachgehen. Die Anmeldung ist noch bis zum 18.11.2012 möglich.

Für alle jene, die sich vorab zum Thema belesen möchten, haben wir hier einige Artikel aus der tv diskurs 56, „Hybridfernsehen. Die neue Dimension der Medienkonvergenz“ zusammengestellt. Die vollständigen Artikel stehen auf unserer Website zum Download zur Verfügung. Ein Klick auf die Überschrift und Sie werden automatisch auf den jeweiligen Artikel als PDF weitergeleitet.

 

Das Fernsehen wächst über sich hinaus 
Eine Einführung in die Technik des Hybrid-TV
Jürgen Sewczyk

Wie TV und Internet zusammenwachsen 
Mit Hybridfernsehen in die mediale Konvergenz
Gespräch mit Robert Strzebkowski

Unterschiedliche Regulierung für Inhalte aus demselben Gerät 
VPRT fordert Level Playing Field in der Regulierung
Gespräch mit Claus Grewenig

Neue Technik, alte Rechtsfragen 
Jugendschutz bei Hybrid-TV
Stephan Dreyer

Konvergenz zweier Welten im Hybrid-TV 
Konsequenzen für Finanzierung und Regulierung
Gespräch mit Carine Lea Chardon

Was steckt drin, wenn TV draufsteht? 
Fernsehen im Internet
Tobias Rösch

Hybris ante Portas 
Klaus-Dieter Felsmann

 

Morgen im Blog: Joachim von Gottberg über
Hybridfernsehen. Die neue Dimension der Medienkonvergenz“

 

Über FSF

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

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