Happy Birthday Klexikon.de!

Wenn Wissen mitmachen lässt. Wie vielen Menschen hat die freie Onlineenzyklopädie Wikipedia schon das Leben erleichtert? Kein lästiges Nachschlagen im Papierwerk mehr, mit einem einfachen Klick gelangt man zum nächsten Themengebiet und jede Verknüpfung macht deutlich, wie viel tiefer man in die Materie eindringen könnte. Nur einen Nachteil hat das Ganze: Es ist von Erwachsenen für Erwachsene geschrieben. Das Internet ist aber auch für Kinder längst kein Neuland mehr, sondern digitaler Alltag. Und so wird das World Wide Web nicht nur zur Gestaltung der Freizeit genutzt, sondern eben auch gezielt für die Schule. Hier setzt das Angebot Klexikon.de an, dass am 24. November 2019 sein fünfjähriges Bestehen feierte. Weiterlesen ...

Künstliche Intelligenz. Was kann sie wirklich?

Dass der Mensch selbst zum Schöpfer eines intelligenten Wesens werden könnte, beschäftigt die Literatur schon länger. 1927 tauchte der erste humanoide Roboter in Fritz Langs Metropolis auf, in Stanley Kubricks 2001: Odyssee im Weltraum übernimmt der Computer das Kommando über ein Raumschiff und tötet den Rest der Mannschaft. Was damals wie Science-Fiction aussah, erobert allmählich unsere Lebensrealität. Der Internetpionier Ray Kurzweil prognostiziert, die künstliche Intelligenz (KI) könnte in exponentieller Geschwindigkeit alle menschlichen Probleme lösen und vielleicht sogar die Sterblichkeit aufhalten. Was aber kann künstliche Intelligenz wirklich? Dieser Frage geht tv diskurs in Ausgabe 90 als Schwerpunktthema nach. Weiterlesen ...

tv diskurs: fern. sehen. Medien im digitalen Wandel

Im Jahr 2000 prognostizierte der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx in einer Studie über Die Zukunft des Internets: „Das Internet wird kein Massenmedium.“ Er sagte eine „digitale Spaltung“ voraus, nur gebildete Nutzer könnten mit dem Netz umgehen und verfügten über einen schnellen Anschluss, der Rest sei weder intellektuell noch finanziell in der Lage, am Netz teilzunehmen. Heute, 19 Jahre später, verfügt so gut wie jeder in Deutschland über einen Internetzugang. Weiterlesen ...

Erweiterte Aufgaben für die Selbstkontrollen

Information und konkrete Hilfestellungen sind gefragt
Als die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) im April 1994 ihre Arbeit aufnahm, hätte kaum jemand gedacht, dass sie im April 2019 als stabile und anerkannte Organisation des Jugendschutzes Geburtstag feiern würde. Die Skepsis gegenüber einer von den privaten Fernsehsendern beauftragten und finanzierten Selbstkontrolle war groß und weder die Landesmedienanstalten noch die öffentlich-rechtlichen Sender waren zu einer Mitarbeit bereit. Nachdem die Selbstkontrollen 2003 durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gestärkt worden waren, erwies sich die regulierte Selbstregulierung aber zunehmend als ein geeignetes Modell, um Jugendschutz staatsfern zu organisieren und allgemein akzeptierte Entscheidungen zu treffen.
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tv diskurs: „Unerhört!“ Mediale Empörung

Es gehört zum Wesen der Medien, nicht die Normalität abzubilden, die meist friedlich und einigermaßen regelkonform abläuft. Interessant und spannend ist das, was danebengeht, die Katastrophe, der Unfall und natürlich – wenn es um Menschen geht – der Verstoß gegen Verbote, Tabus oder gesellschaftliche Konventionen. Das gibt dem Zuschauer die Gelegenheit, sich über die „Täter“ zu erheben und seine Empörung zum Ausdruck zu bringen. tv diskurs will dem Phänomen der Empörung, in der gerade erschienenen Ausgabe 87 (1/2019), auf den Grund gehen: Warum empören wir uns so gerne und warum ist die Aufdeckung von Normverstößen ein derartig erfolgreiches Geschäftsmodell? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen haben soziale Netzwerke, in denen Empörung oft in Hasstiraden eskaliert? Bedeutet die Beliebtheit medialer Normverstöße einen Angriff auf die Regel oder braucht eine Gesellschaft Skandale und Empörung, um sich regelmäßig ihrer Bedeutung zu versichern? Weiterlesen ...