Zensur oder Selbstkontrolle? Jugendschutz in Zeiten des Internets

Interview "Zensur oder Selbstkontrolle? Jugendschutz in Zeiten des Internets"

Im März wollen die Länder ausloten, ob sie sich auf einen neuen Staatsvertrag zum Jugendmedienschutz verständigen können. Schon einmal ist ein solcher Versuch gescheitert, denn die Erkenntnis- und Interessenlagen sind höchst unterschiedlich: Während die einen, angesichts des alles verfügbar haltenden Internets, für umfassende Kontrolle plädieren, argumentieren andere, bereits der Versuch sei zum Scheitern verurteilt. So fordern die einen, „Schafft die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien ab!“, während andere für eine umfassende Reform des Jugendmedienschutzes plädieren, der mit seiner föderalen Struktur aufwendig und unsinnig sei.

In der Sendung vom Dienstag, den 25. Februar 2014, im SWR2 waren
Jacqueline Kraege (SPD), Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder
Barbara Sichtermann, Fernsehkritikerin und Publizistin
Prof. Joachim von Gottberg, Geschäftsführer der
Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) Berlin
zu diesem Thema zu Gast und diskutierten unter der Gesprächsleitung von
Reinhard Hübsch
die Frage Zensur oder Selbstkontrolle? Jugendschutz in Zeiten des Internets.

Der Beitrag steht als mp3 auf der Seite des SWR2 zum Download zur Verfügung.

Über Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

05. März 2014 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
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