Erweiterte Aufgaben für die Selbstkontrollen

Information und konkrete Hilfestellungen sind gefragt
Als die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) im April 1994 ihre Arbeit aufnahm, hätte kaum jemand gedacht, dass sie im April 2019 als stabile und anerkannte Organisation des Jugendschutzes Geburtstag feiern würde. Die Skepsis gegenüber einer von den privaten Fernsehsendern beauftragten und finanzierten Selbstkontrolle war groß und weder die Landesmedienanstalten noch die öffentlich-rechtlichen Sender waren zu einer Mitarbeit bereit. Nachdem die Selbstkontrollen 2003 durch den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) gestärkt worden waren, erwies sich die regulierte Selbstregulierung aber zunehmend als ein geeignetes Modell, um Jugendschutz staatsfern zu organisieren und allgemein akzeptierte Entscheidungen zu treffen.
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fern. sehen. Zukunftsvisionen

medien impuls zum 25-jährigen Jubiläum der FSF am 4. April 2019
Der gesellschaftliche Wandel im Umgang mit Medien hat sich fest in unserem Alltag manifestiert. Im Zuge der Digitalisierung und mit dem Aufkommen von On-Demand- und Streaming-Diensten haben sich unser Konsumverhalten und auch der Anspruch an das audiovisuelle Angebot radikal verändert. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) nimmt ihr 25-jähriges Bestehen zum Anlass, mit Expertinnen und Experten aus Medienpolitik, -wirtschaft und -wissenschaft über diese Themen zu diskutieren. Übergeordnet ist die Frage nach der Zukunft des Jugendmedienschutzes: Wie können technische Lösungen und Orientierungsangebote ineinandergreifen, um ein gutes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen? Und welche gesellschaftspolitischen und ethischen Fragen rund um audiovisuelle Medien werden in Zukunft (noch) relevant sein?
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„Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht“

Steckdosen haben Kindersicherungen, Kerzen werden zu LED-Kerzen und das Kinderbesteck bewahrt vor allen Verletzungen – Kinder wachsen in einem behüteten Umfeld auf und ihnen kann eigentlich fast gar nichts passieren, oder doch? Was ist mit den Gefahren, die wir eben nicht sehen können? Das Internet ist ein fester Bestandteil unseres heutigen Lebens und birgt genauso Risiken, dennoch werden diesbezüglich kaum Schutzmaßnahmen ergriffen. Um die Kinder im Netz vor Cybermobbing und Hate Speech zu schützen, gibt es Kinderschutzprogramme. Die Herausforderung in der Medienerziehung für die Eltern besteht aber im Besonderen darin, ihre Kinder zwar vor Gefahren im Internet zu bewahren, ihnen aber dennoch Freiräume zu lassen, denn schnell kann ein „Schützen“ auch in „Kontrolle“ ausarten. Weiterlesen ...

Claudia Mikat wird neue Geschäftsführerin der FSF

Der Vorstand der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) hat die bisherige Vorsitzende der Programmprüfung Claudia Mikat einstimmig zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. Januar 2019 an. Claudia Mikat wird Nachfolgerin von Prof. Joachim von Gottberg, der die FSF seit 1994 geleitet hatte und Ende 2018 aus Altersgründen die Geschäftsführung abgibt. Weiterlesen ...

Medienpolitik kompakt Oktober

Medienpolitisch relevante Themen des vergangenen Monats kompakt zusammengefasst 
Unter anderem mit den Themen: EU-Parlament beschließt Datenschutzuntersuchung bei Facebook *** Bundesfamilienministerin Giffey plädiert für ein modernes Jugendmedienschutzgesetz *** FSM veröffentlicht interaktive Checkliste für Anbietern von digitalen Kinderangeboten *** Verwaltungsgericht Berlin erlaubt im Eilverfahren vorerst die Verbreitung dreier BILD-Livestreams ***
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