Archiv für Internet

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

Bisher Verborgenes wird heute in sozialen Medien sichtbar. Chefredakteur Joachim von Gottberg befasst sich im Editorial der 84. Ausgabe mit dem Umgang mit Wahrheit in den sozialen Netzwerken und meint: „Durch das Internet gibt es weder mehr gute noch mehr schlechte Menschen. Aber beide sind leichter wahrnehmbar, sie liegen nur einen Klick voneinander entfernt. Deshalb müssen wir uns auch mit unliebsamen Meinungen auseinandersetzen und Stellung beziehen. Das haben wir in den Zeiten vor dem Internet zu lange versäumt.“ Weiterlesen

30. April 2018 von Joachim von Gottberg
Kategorien: Digitale Welt, Diskurs Schlagwörter: , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

„Hilflose Eltern – hilflose Regulierung?“, lautete der provokative Titel des medien impuls

Doch der Jugendmedienschutz fiel nicht durch den Praxischeck, jedenfalls nicht ganz, und schon gar nicht in der Form, die er sich zukünftig geben möchte.

Martin Drechsler (Geschäftsführer FSM) eröffnete die Tagung mit einem Buch von Bill Gates in der Hand (The Road Ahead, 1995), das prophetische Weitsicht offenbart. So eine Perspektive, befreit von Alltagsproblemen, die den Blick verstellen, wünschte sich Drechsler auch für den Jugendmedienschutz. Der Teufel, der im Detail steckt, war daher ausnahmsweise nicht eingeladen, und der Blick blieb entspannt aufs große Ganze gerichtet. Weiterlesen

20. April 2018 von Susanne Bergmann
Kategorien: medien impuls Schlagwörter: , , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Entschuldige, ich kann gerade nicht leben – ich muss posten

Schlanker, erfolgreicher, besser. Social Networks und die Folgen des ständigen Vergleichens für jugendliche Nutzer – wer könnte zu diesem Thema besser schreiben, als ambitionierte Jungautoren!?
Das dachten sich auch Prof. Joachim von Gottberg und Barbara Weinert (Chefredakteur und Redakteurin tv diskurs), die im Wintersemester 2017/18 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Studiengang „Medien- und Kommunikationswissenschaft“ gemeinsam das Seminar „Schreiben für die Medien“ leiteten. Die Studierenden schrieben tolle und äußerst vielseitige Texte zum Thema. Ein paar davon wollen wir in den kommenden Wochen im FSF-Blog veröffentlichen.

Wir starten unsere Beitragreihe mit Laura Schimming.

Ich stehe unter Druck. Jeden Tag, wenn ich morgens aufstehe und auf mein Handy blicke, in die sozialen Netzwerke gehe und erstmal die neuesten Posts checke, dann fühle ich mich schlecht. Will ein bisschen so sein wie scheinbar der ganze Rest. Sind doch alle so perfekt. Weiterlesen

20. Februar 2018 von Laura Schimming
Kategorien: Digitale Welt, Diskurs Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Super scharf oder super überflüssig?  

4K boomt – die neue Technologie verspricht super scharfe Bilder und ist erschwinglich. Neue Smartphones, aber vor allen Dingen Fernseher mit hochauflösenden Displays drängen überall auf den Markt. Aber was ist dran, am Hype um die 4K-Technik? DIE neue Innovation oder doch wieder nur eine Verkaufsmasche der kriselnden Techniksparte?

4K ist im Grunde nur eine Abkürzung – und meint die ungefähre Anzahl der horizontalen Bildpunkte in Bildschirmen, nämlich 4000. Zum Vergleich: der bislang gängige Full-HD-Standard hat eine Auflösung von 1920×1080, insgesamt rund 2 Millionen Pixel. Dem steht nun eine vierfach höhere Auflösung von 3840 x 2160, also etwa 8 Millionen Pixel entgegen. Aber gerade bei Smartphones ist die Grenze des Sinnvollen allerdings schnell überschritten. Weiterlesen

12. Oktober 2017 von Fabrice Laroche
Kategorien: Digitale Welt Schlagwörter: , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Zeitgemäßer Jugendschutz im Internet

Jugendschutz muss alle Lebensbereiche von Kindern umfassen, einen sicheren Alltag in der realen Umwelt ebenso wie ein gutes Aufwachsen mit Medien. Der in den Artikeln 19 sowie 34 und 36 der UN-Kinderrechtskonvention geforderte Schutz von Kinder vor Gewalt, sexuellem Missbrauch und Ausbeutung muss daher heute im Hinblick auf Risiken, die durch das Internet entstehen oder verstärkt werden können, neu interpretiert und angewandt werden. Aber wie kann zeitgemäßer Jugendschutz im Internet aussehen? Was sind die Voraussetzungen dafür, dass Kinder das Internet für Information und Teilhabe, Lernen und Spiel nutzen können, ohne unangemessenen Gefährdungen ausgesetzt zu sein? Und welche Rolle spielt dabei der Schutz der Daten von Kindern und Jugendlichen?

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Jutta Croll (Stiftung Digitale Chancen – Projektleitung Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt) auf  kinderrechte.digital. Weiterlesen

24. September 2017 von Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen
Kategorien: Jugendmedienschutz Schlagwörter: , , , Schreiben Sie einen Kommentar

Einschaltquoten im Zeitalter des Internets

Seit der Zunahme des „Onlineguckens“ wird viel über Einschaltquoten und Zuschauerzahlen geredet – denn es gibt nur wenige Zahlen, sei es von Mediatheknutzungen oder Amazon-Video-Aufrufen. Es wird immer wieder kritisiert, dass Netflix und Amazon Video aus den Zahlen so ein großes Geheimnis machen und nur sehr selten Einschaltquoten veröffentlichen. Als Netflix einmal eine Ausnahme machte und in Zusammenarbeit mit Nielsen die Zahlen für Orange Is The New Black veröffentlichte, gab es sofort einige Artikel, die sich fragten, warum sich Netflix zu diesem Schritt entschlossen hat. Die am weitesten verbreitete Vermutung: Netflix wollte beweisen, dass es mit etablierten Sendern wie HBO mithalten kann. Weiterlesen

11. Juli 2017 von Sonja Hartl
Kategorien: Digitale Welt Schlagwörter: , , , , , 2 Kommentare

Kleiner Internetführerschein

Was man nicht kennt, das macht Angst, und deshalb ist das Internet immer noch gerade für viele ältere Menschen Neuland.

Diesen Zustand wollen zwei Bundestagsabgeordnete mit Hilfe des Fernsehens ändern: Innenexperte Clemens Binninger und Internetpolitiker Thomas Jarzombek (beide CDU) haben in einem Brief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow angeregt, der Sender möge seinen vor zwölf Jahren eingestellten Klassiker Der 7. Sinn reaktivieren, aber nicht wie früher als Verkehrsmagazin, sondern als Format, das Verhaltenstipps zum Umgang mit dem Internet und den sozialen Medien gibt. Auf diese Weise könnten gerade ältere Zuschauer „unterhaltsam und innovativ“ Grundregeln für den digitalen Alltag lernen.

Interessant ist dabei nicht zuletzt die Einschränkung „ältere Zuschauer“. Junge Nutzer hätten die Nachhilfe ja nicht minder nötig, zumal sich viele Eltern sorgen, ihre Kinder könnten bei YouTube oder anderswo Videos sehen, die ihnen schlaflose Nächte bereiten. Außerdem fürchten sie Phänomene wie Cybergrooming (sexuelle Belästigung übers Internet) oder das Mobbing in den sozialen Netzwerken. Weiterlesen

06. März 2017 von Tilmann P. Gangloff
Kategorien: Digitale Welt Schlagwörter: , , , , , , Schreiben Sie einen Kommentar

← Ältere Artikel