Bildstrecke zum medien impuls „Gefällt mir“ – Jugendliche zwischen Netzphänomenen und Mitbestimmung

Am 28. November 2013 fand der medien impuls „Gefällt mir“ – Jugendliche zwischen Netzphänomenen und Mitbestimmung in der Bertelsmann Repräsentanz unter den Linden in Berlin statt.

Gronkh, LeFloid und DieLochis; Harlem Shake, Planking und Cup Song; Twitch, Vine und Tumblr – Personen, Phänomene und Dienste, die die Medienwelt von Jugendlichen ausmachen, von denen aber die meisten Erwachsenen wahrscheinlich noch nie gehört haben. Egal, ob solche Netzphänomene sich als Eintagsfliege oder tragfähiges Konzept herausstellen: Immer geht es um Interaktion und Partizipation, die medial hergestellt wird. Denn Jugendliche sind keineswegs passive Mediennutzer, sondern setzen die medialen Möglichkeiten sehr bewusst und kreativ ein, um sie für ihre Zwecke zu nutzen.

Den Veranstaltungsablauf finden Sie unterhalb der Bilderstrecke – das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu den Referenten sind auf unserer Website abrufbar. Die Pressemitteilung steht hier zum Download zur Verfügung.

Die Begrüßung erfolgte durch Prof. Joachim von Gottberg (Geschäftsführer FSF).

Der Programmpunkt Learning by Doing – Jugendliche als Medienproduzenten wurde durch Markus Hündgen (Geschäftsführer European Web Video Academy GmbH) gestaltet.

Unter der Überschrift Beteiligungsformen unter medienkonvergenten Bedingungen stellte Dr. Ulrike Wagner (Direktorin JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) die Ergebnisse der 5. Konvergenzstudie zum Internet als Rezeptions- und Präsentationsplattform der JFF vor.

Matthias Rohrer (Institut für Jugendkulturforschung) referierte zum Thema Digital ist besser – die vernetzte Generation, gefolgt von Philipp Riederle (Phipz Media UG) mit Mein Podcast und ich.

Das Ende der Veranstaltung läutete Prof. Dr. Franz Josef Röll (Professor für Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit an der Hochschule Darmstadt) mit Beteiligung erwünscht? – Gedanken zu einer Medienbildung von morgen ein.

Die Podiumsdiskussion widmete sich dem Thema Jugendliche zwischen Netzphänomen und Mitbestimmung mit den Teilnehmern
Markus Hündgen (European Web Video Academy GmbH), Thomas Krüger (Geschäftsführer Bundeszentrale für politische Bildung), Philipp Riederle (Phipz Media UG) und Matthias Rohrer (Institut für Jugendkulturforschung), moderiert von Tanja Samrotzki (Freie Journalistin/Moderatorin).

 

Über FSF

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

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