Archiv für Berlinale

Reisen in Story-Welten

Die Berlinale Series Sektion wertet die Leistung der Drehbuchautoren auf.

Es ist eine feine Sektion, die seit drei Jahren die Berlinale ergänzt und die Zeichen der Zeit erkannt hat. Sie schenkt der filmischen Erzählform ein öffentliches Forum, der die Zukunft gehört. Horizontale Erzählweise, ambivalente Charaktere, Komplexität und Experimente in Inszenierung und Gestaltung, das sind die Zauberworte der sogenannten Qualitätsserien, die eine grenzenlose Vielfalt an erzählerischen Möglichkeiten eröffnen. Serien sind die Romane der Gegenwart, nichts ist in diesem Format unmöglich, das dem geneigten Zuschauer über einen längeren Zeitraum Reisen in neue und fremde Serienwelten gestattet. Die Serienmacher danken es der Berlinale, ihre Werke vor einem großen Publikum im festlichen Rahmen sehen zu können, indem sie alle – wirklich alle – zu den Vorführungen kommen. Produzenten, Regisseure, Headautoren, auch genannt Creator oder Showrunner, der Hauptcast, Kameramänner und weitere Filmgewerke – sie alle sind da und verleihen der Sektion nicht nur eine gute Portion Glamour, sondern auch die knisternde Aufregung einer ganz besonderen Weltpremiere. Weiterlesen

27. Februar 2018 von Christiane Radeke
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Blicke auf die Welt aus jungen Augen – Die Sektion 14plus bei der 67. Berlinale

Anspruchsvolle Filme, die sich vornehmlich an ein jugendliches Publikum richten, sind nicht leicht zu finden. In der Phase zwischen beginnender Pubertät und dem Erwachsensein locken YouTube, Netflix und Co mit einem grenzenlosen Quell unkomplizierter Ablenkungsmöglichkeiten. Zwischen Let’s Plays, Schminktippvideos oder den neuesten Kultserien findet sich für sogenannte Jugendfilme, also Spiel- oder Dokumentarfilme mit jugendlichen Hauptfiguren, die den gleichaltrigen Zuschauern tatsächliche Identifikationsmöglichkeiten anbieten, so gut wie kein Platz. … Christian Kitter mit einem kurzen Berlinale-Überblick zur Sektion Generation 14plus. Weiterlesen

28. Februar 2017 von Christian Kitter
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Was bleibt

Mit dem Beitragstitel Was bleibt, bezogen auf Hans-Christian Schmids Berlinale-Film 2012, leitet Leopold Grün seinen Rückblick auf die gerade erst abgelaufenen 67. Berliner Filmfestspiele ein. Neben einigen Worten zum Gewinnerfilm On Body and Soul berichtet er über das Filmerlebnis und das sich daran anschließende Filmgespräch mit einer Berliner Grundschulklasse zum norwegischen Film Oskars Amerika von Torfinn Iversen der Sektion Generation Kplus. Weiterlesen

24. Februar 2017 von Leopold Grün
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Ein Jahr in Filmen

In gut einer Woche geht es wieder los, mein Filmfestivaljahr 2017.

Vom Februar bis November dauert es für mich – und es besteht aus regelmäßig wiederkehrenden Konstanten sowie einigen variablen Wunschterminen.

Während manche Kollegen schon im Januar beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken oder dem International Film Festival Rotterdam weilen, ist mein Auftakt in jedem Jahr die Berlinale im Februar. Es ist das wichtigste Filmfestival in Deutschland und gehört zu den wichtigsten Filmfestivals der Welt. Weiterlesen

31. Januar 2017 von Sonja Hartl
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Ein Jahr lang den Kinderfilm feiern! 2017 in Festivals

In der Berichterstattung über Filmfestivals spielt der Kinderfilm meist nur eine Nebenrolle – im gedruckten Feuilleton kommt er bei den „Großen“ von Berlin bis Cannes praktisch überhaupt nicht vor. Dabei reiht sich für das Kino für Menschen von vier bis vierzehn (oder, je nach Zählweise, bis achtzehn) eine glitzernde Perlenschnur von Festivals durchs Land, auf denen zum Teil bemerkenswerte Entdeckungen möglich sind – nach Altersgruppen sortiert, aber deswegen nicht weichgespült.

Die Auswahl an Kinderfilmfestivals, die ich jetzt kurz vorstellen möchte, ist allerdings subjektiv (da will ich hin!) und definitiv unvollständig – die wichtigsten in Deutschland und der Welt sind dabei, außerdem kleine Abstecher zum Dokumentar- und zum Kurzfilm. Also: meine ganz persönliche Wunschreise durch das Abenteuer Kinderfilm, wie ich sie in diesem Jahr gerne machen würde. Weiterlesen

18. Januar 2017 von Rochus Wolff
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Mobbing gibt es doch überall, oder?

Filmgespräch der FSF-Medienpädagogen mit Grundschülern einer 5. Klasse zum Berlinale-Film Woorideul.
500 Kinder drängen sich innerhalb weniger Minuten am Einlass vorbei in den Kinosaal. Darunter 22 Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse der Grundschule am Kollwitzplatz, die sich in die erste Reihe des vollbesetzten Hauses der Kulturen der Welt wühlen, wo sie heute mit uns einen koreanischen Film auf der Berlinale sehen werden. Weiterlesen

18. März 2016 von Christian Kitter
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Keine Angst vorm (Dokumentar-) Film

Wie von vielen erwartet, hat am letzten Sonntag der italienische Wettbewerbsbeitrag Fuocoammare den Goldenen Bären als bester Film gewonnen. Erwartet deshalb, weil es ein Film zur wohl brennendsten Thematik der Gegenwart darstellt: der Flüchtlingsproblematik – und die Berlinale das Image, ein politisches Filmfestival zu sein, seit langem pflegt. Das klingt danach, dass dieser Film vor allem thematisches Betroffenheitskino darstellt, aber dem ist nicht so. Weiterlesen

26. Februar 2016 von Leopold Grün
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