And the winner is …

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK), das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) haben in Berlin den medius 2019 verliehen. „Auch in diesem Jahr wurden viele herausragende Arbeiten eingereicht, die den Fokus auf aktuelle Themen wie: Influencer-Marketing, Salafismus im Netz oder die eSports Spielkultur gelegt haben. Dabei ist besonders erfreulich, dass auch Spezialthemen wie inklusive Medienpädagogik und Angebote für geistig behinderte Menschen aufgegriffen wurden. Der genaue Blick auf die Mediennutzung von Mädchen und Jungen in den diesjährigen Arbeiten hilft uns bei der Bewertung von Medieninhalten wie auch der Ausrichtung unserer Fortbildungsangebote.“, betont Andrea Urban, Kuratoriumsvorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen, anlässlich der Preisverleihung in Berlin. Weiterlesen ...

Digitale Streitkultur. Welche Regeln brauchen wir?

Sommerforum und medius-Preisverleihung am 13. Juni 
Demokratie braucht Streit. Nur im offenen Diskurs können gegensätzliche Positionen sichtbar und Argumente ausgetauscht, begründet und abgewogen werden. Erst im Wettstreit der Argumente ist freie Meinungsbildung möglich. Leidenschaftliches Streiten ist in demokratischen Kontexten daher unabdingbar und sogar erwünscht  – sofern grundsätzlicher Konsens über die dabei geltenden Regeln besteht, d.h., dass der Streit fair geführt wird und die Rechte der jeweils Anderen gewahrt bleiben. Im digitalen Raum erleben wir derzeit oft das Gegenteil.
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„Das Medium ist unser Feind, weil es so sehr unser Freund ist“

Unter dem Titel Licht und Schatten: Demokratische Öffentlichkeit und digitale Medien beschäftigte sich das Sommerforum Medienkompetenz 2017 mit der Frage, ob durch den Missbrauch der Freiheit des Netzes die Demokratie in Gefahr gerät, und was man dagegen tun kann. Mit dem Internet waren große Hoffnungen verknüpft: Das neue Medium sollte einen virtuellen Kommunikationsraum für alle eröffnen, die Welt zu einem globalen Dorf machen, in dem jeder mit jedem in Kontakt treten und kommunizieren kann. Daraus, so dachte man, würde vor allem Gutes erwachsen, eine Stärkung der Demokratie, die Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen auf direktem Wege, Schwarmintelligenz. „Am Anfang war das Licht“, fasste Prof. Joachim von Gottberg, Geschäftsführer der FSF, die Euphorie der neunziger Jahre in seiner Begrüßung zusammen und betonte, er sei noch immer ein großer Fan des Netzes. Weiterlesen ...

Licht und Schatten: Demokratische Öffentlichkeit und digitale Medien

Sommerforum Medienkompetenz - Eine Veranstaltung von mabb und FSF am Donnerstag, 29. Juni 2017. Das Internet bietet uns nahezu unbegrenzte Informations- und Interaktionsmöglichkeiten. Unabhängig von Zeit und Ort können wir Daten abfragen, Informationen erhalten, Meinungen austauschen oder mit andere kommunizieren. Dabei wird das Netz auch von Menschen genutzt, die die Grenzen der Meinungsfreiheit zumindest strapazieren: Sie verbreiten Nachrichten gespickt mit Hetze und Verleumdungen, reduzieren Komplexes auf einfache Formeln, streuen Gerüchte und beschimpfen Haltungen auf das Heftigste, die ihren eigenen Meinungen entgegenstehen. Weiterlesen ...