Medienpolitik kompakt: April 2020

Einige Headlines des heutigen Beitrags mit den Meldungen im Bereich Medienpolitik des Monats April 2020
Verhaltenskodex für die Gestaltung von Werbung *** USA: Games – Warnung vor Lootboxen *** Coin Master: Anpassung der Jugendschutzmaßnahmen *** Reform Telemediengesetz *** Kritik am NetzDG hält an *** Update Medienstaatsvertrag – und weitere Meldungen.
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Werbung vs. #Abmahngate

Aktualisierter Leitfaden zur Werbekennzeichnung auf Instagram
Wann müssen Beiträge in den sozialen Medien als Werbung gekennzeichnet werden und wann nicht? Diese Frage treibt schon seit geraumer Zeit die Influencer-Branche um. Auf Instagram hat sich sogar etabliert, dass Influencerinnen und Influencer alle Beiträge als Werbung markieren, um auf Nummer sicher zu gehen. Die Angst, vom Verband Sozialen Wettbewerb (VSW) gerichtlich belangt zu werden, ist groß. Zu viele Fälle im #Abmahngate zogen in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit auf sich. Die bekanntesten darunter: Cathy Hummels, Vreni Frost und Pamela Reif. Längst haben die Landesmedienanstalten einen übersichtlichen Leitfaden veröffentlicht, der nun aktualisiert wurde und praxisnah aufzeigt, ob, wann und wie z.B. Influencerinnen und Blogger Werbung kennzeichnen sollten.
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Medienpolitik kompakt: September 2019

Medienpolitisch relevante Themen des Monats September 2019 kompakt zusammengefasst
Unter anderem mit den Themen: „Recht auf Vergessen“ *** Vergleich im Steuerstreit *** Strafverfolgung bei Cybergrooming *** Jahresbericht der Eco-Beschwerdestelle *** CSYou *** Joyn und Prime Video sind rundfunkrechtliche Plattformen *** Lagebericht von jugendschutz.net *** Entzug der Sendelizenz *** Lockerung der Jugendschutzsperre bei MagentaTV ***
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Produktplatzierungen in Kinderfilmen

Wer kennt es nicht? Diese Situation an der Kasse, wenn das sonst so artige Kind von den dort in Kindeshöhe platzierten Süßigkeiten magisch angezogen wird und sich plötzlich in ein quengelndes und forderndes Mini-Monster verwandelt, weil das Objekt der Begierde nach Meinung des Erwachsenen nicht zu haben ist. Natürlich liegt der Kinderwunsch nach der "Zuckerbombe" nicht nur in den in Kinderfilmen gesehenen Produktplatzierungen begründet. Wie sich allerdings die Platzierung dieser Naschereien, kalorienreichen Softgetränke und weiterer Markenprodukte als Werbewirkungseffekte auf das Verhalten von Heranwachsenden auswirkt, untersuchte Brigitte Naderer in ihrer Dissertation. Für ihre Arbeit erhielt sie im letzten Jahr den Bank-Austria-Forschungspreis. Weiterlesen ...

Das Ende des Zappens?

Sonntagabend. Mein Mann und ich haben gerade den Fernseher ausgeschaltet, als wir beide zu unseren Handys griffen und Twitter öffneten. Es gab gar keinen Anlass, einfach nur so. Und da mich meine eigene Nutzung der Sozialen Netzwerke gerade nervt, fiel es mir auf – und ich fragte mich, was ich eigentlich früher gemacht habe, als es noch kein Twitter gab. Entweder Videotext gelesen oder gezappt! Ziellos durchschalten, auf der Suche nach etwas, was mich interessiert. Oder bei dem ich hängenbleibe, obwohl ich es niemals bewusst einschalten würde. Ist das Zappen eine Kulturtechnik, die gerade verloren geht?
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