Trend, das ist der Trend jetzt

Was werden die Trends des Fernsehjahres 2020 sein?
Das ist eine der Fragen, die das Team von nextMedia Hamburg in ihrem Format Predictions 20/20 in den Blick nimmt, das im Dezember veröffentlicht wurde. Dabei handelt es sich um ein Potpourri von Expertenstatements zu den relevantesten Trends der Medien- und Digitalszene für das laufende Jahr. Es dürfte erwartbar aufregend werden. Das Jahr 2020 könnte, so das Fazit der Experten, einen Paradigmenwechsel für die Bewegtbild-Industrie darstellen, da „dynamische, interaktive und persönliche Inhalte“ bei den Angeboten des sogenannten New TV-Sektors immer stärker in den Fokus geraten. Diese Interaktivität führe dazu, dass Zuschauerinnen und Zuschauer immer mehr zu „Regisseuren“ würden. Im Kontext der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist dies von Interesse, da neue Formate mit dem klassischen Fernsehen konkurrieren und Fragen des Jugendschutzes berühren. Schauen wir doch einmal genauer, was die Trends sind.
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Wasteland – Nachrichten aus der Nachbarschaft

Wasteland – das ist die elegische Erinnerung an ein scheinbar verlorenes glückliches Leben, das durch Neoliberalismus, Systembruch, Niedertracht und Perspektivarmut niedergerungen wurde und nun in einem düsteren Überlebenskampf feststeckt. An den schroffen Klippen des Alltags zerschellen hier Biografien und Erwartungshaltungen. Uwe Breitenborn berichtet aus der Programmprüfung der Serie Wasteland, die ab heute bei MagentaTV läuft. Weiterlesen ...

Kurz wirkt nicht!? Oder: Kontext is King!

Es gibt verschiedene kurze Fernsehformate, die in ihrem Wirkungspotenzial unterschiedlich zu bewerten sind. Musikclips, Werbung und auch Programmvorschauen machen auf ein Produkt neugierig, meist ohne geschlossene Dramaturgie, sondern durch eine Abfolge von möglichst spektakulären Bildern. Wie wirkmächtig sind diese kurzen Formen? Kann sich bei den Zuschauenden in der dargebotenen Kürze überhaupt eine emotionale Anbindung entfalten? Sind Programmvorschauen von vertrauten Serien in der Wirkung anders einzuschätzen als Trailer zu Neuerscheinungen mit unbekannten Figuren? Was bleibt von der diesjährigen Prüferfortbildung zum Thema? Dr. Uwe Breitenborn fasst zusammen. Weiterlesen ...

Schneewittchen in der Diskursmühle

Im netzbasierten Aufmerksamkeits-Overkill existieren zahlreiche Angebote, die versuchen uns über sogenannte Listicles zu triggern. Oftmals flankiert durch Clickbaits, ist das Prinzip schnell erklärt: Fotostrecken oder Listicles suggerieren uns Usern, wir könnten uns durch eine salopp formulierte und bebilderte Aufzählung klicken und uns so ein komplexes Thema ohne viel Aufwand zu erschließen. Weiterlesen ...