REMINDER: medien impuls am 17. November

Mediales Erzählen und die Wahrheit

 

„Mein Haus, mein Boot, meine Wahrheit …“ so oder so ähnlich könnte ein Werbeslogan aus alten Tagen heute lauten.

Neue mediale Formen wie Dokutainment- und Infotainmentformate verknüpfen gekonnt Realitätsbezüge mit fiktionalen Erzählstilen, sodass es zunehmend schwieriger wird, das eine vom anderen klar zu unterscheiden. Dies geschieht basierend auf der Reduktion gesellschaftlicher Komplexität , um dadurch Orientierung zu bieten und die individuelle Zufriedenheit zu erhöhen. Erzählungen über Realitäten werden so zwangsläufig vereinfacht. Auch Clickbaits können nur funktionieren, Fake News und Verschwörungserzählungen nur deshalb so starke Verbreitung finden, weil sich Menschen dem zuwenden, was sie für glaubwürdig halten und was ihre Sicht auf die Welt unterstützt. Wo liegt die Grenze zwischen Vereinfachung und unzulässiger Verwässerung der Wahrheit? Wann geht Vertrauen in Erzähltes verloren, und was passiert, wenn nicht mehr zählt, was wahr und valide ist? Und wie groß ist die Gefahr für die Demokratie, wenn eine Gesellschaft sich nicht mehr auf eine gemeinsame Wahrheit einigen kann? Der medien impuls widmet sich diesen Fragen und möchte erörtern, welche Rolle die Medien spielen und spielen sollten, um Wahrheiten zu vermitteln und welche Kompetenzen heute benötigt werden, um Informationen und mediale Erzählungen wahrzunehmen und einzuordnen.

 

Die Sendung wird live von ALEX Berlin übertragen, aufgezeichnet und ist im Anschluss
auf dem YouTube-Kanal der FSF abrufbar.

https://www.alex-berlin.de/tv/livestream.html
alex-berlin.de/tv/livestream.html

Tagungsprogramm

14.00 Uhr:
Auftakt der Veranstaltung

  • Martin Drechsler, Geschäftsführer der FSM
  • Claudia Mikat, Geschäftsführerin der FSF

 

14.20 bis 17.00 Uhr:
Talk, u.a. mit folgenden Gästen:

  • Würzburger Medienpsychologen Prof. Dr. Markus Appel
  • Filmkritiker, Filmemacher und Filmwissenschaftler David Assmann
  • Siegener Bildungsphilosophen Prof. Dr. Jürgen Nielsen-Sikora

 

Tagungsmoderation:

  • Vera Linß, u.a. Moderatorin und Medienjournalistin

 

Hinweise zur Teilnahme

  • Wann: 17. November 2021, 14.00 bis 17.00 Uhr
  • Wo: Bertelsmann Repräsentanz Berlin und via Livestream
    Hybridveranstaltung
  • Die Teilnehmeranzahl ist auf 50 Personen begrenzt
  • Die Anmeldefrist ist bereits verstrichen – aber Sie können die
    Veranstaltung im Livestream mitverfolgen
  • Es gelten die 2G-Regeln
  • Ein Nachweis muss bei Anmeldung vor Ort erbracht werden
Kontakt:

Camilla Graubner

 

Social Media:

 

Weiterführende Informationen zur medien impuls-Tagung, z.B. die Fotos und Kurzviten der Speaker, finden Sie auf fsf.de. Das Programm können Sie hier als PDF aufrufen. Keine Zeit, der Veranstaltung live zu folgen? Die Aufzeichnung der Veranstaltung ist kurze Zeit nach der Tagung im YouTube-Kanal der FSF abrufbar.

Die Veranstaltungsreihe medien impuls findet in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) statt.

Über Sandra Marquardt

Sandra Marquardt hat 2010 ihr Magisterstudium in Filmwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin abgeschlossen. Seit 2011 arbeitet sie als Onlineredakteurin bei der FSF. Dort betreut sie u.a. zum einen den Onlineauftritt der FSF-Website, ist zum anderen für den fsf blog inklusive der Bildredaktion verantwortlich und festes Teammitglied der Newsletterredaktion. Als Praktikumsbeauftragte ist ihr die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten eine Herzensangelegenheit.

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