Scripted Reality auf dem Prüfstand

In Teilen der Öffentlichkeit steht Scripted Reality immer wieder in der Kritik. Groteske Geschichten im Unterschichtenmilieu würden lautstark in vulgärem Jargon als Realität vorgeführt, obwohl alles gespielt sei. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) führte im Frühjahr 2012 eine exemplarische Inhaltsanalyse durch, um zu überprüfen, inwiefern diese Kritik berechtigt ist, soweit sie den Inhalt betrifft. Nun folgt der ausführliche Forschungsbericht, der auch detailliert auf das Problem der Kriterienanwendung bei der Codierung eingeht. Dieser ist ab heute auf unserer Website abrufbar.

 

 Zum Artikel von Joachim von Gottberg
„Die Diskussion zu Scripted Reality“
Inhaltsanalyse untersucht Vorwürfe zu einer neuen Produktionsform

In: tv diskurs. Verantwortung in audiovisuellen Medien, 16. Jg.,
3/2012 (Ausgabe 61), S. 26-31,
geht es hier.

Über Joachim von Gottberg

Prof. Joachim von Gottberg ist Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Nach seinem Studium der Germanistik und Theologie (Lehramt) baute er in Hannover die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen auf und beschäftigte sich neben Suchtprävention und Jugendkriminalität mit der Wirkung von Medien. Ab 1985 war er als Ländervertreter bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) tätig, bis er 1994 die Geschäftsführung der FSF übernahm. Er ist Chefredakteur der Fachzeitschrift tv diskurs. Seit 2006 ist Joachim von Gottberg Honorarprofessor für das Fach Medienethik/ Medienpädagogik an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam-Babelsberg.

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