YouTube: Zwischen Trends, Pranks und Pornografie?

Das deutsche YouTube-Universum setzt sich aus einem bunten Sammelsurium sensationsheischender Titel, die Kinder bereits aus einschlägigen Boulevardblättern kennen dürften, und bunten Thumbnails zusammen. Diese ästhetischen Merkmale gelten als Erfolgsfaktoren auf YouTube. Besonders an den Videos, die innerhalb der deutschsprachigen Community trenden, kommt man als Nutzer kaum vorbei. Laura Carius hat sich auf YouTube umgesehen und berichtet über Trends, Pranks und weiteren Kuriositäten. Weiterlesen ...

Freedom House mahnt an: Internetfreiheiten weltweit weiter eingeschränkt

Die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation Freedom House veröffentlichte im Oktober 2015 eine neue Ausgabe ihres Jahresberichts Freedom of the Net, in dem die weltweite Situation der Freiheit im Internet für die Zeit von Juni 2014 bis Mai 2015 untersucht wurde. Deutschland wird der 4. Platz zugewiesen, befindet sich damit sicher im Feld der „freien Länder“. Dennoch verbleiben Kritikpunkte. Welche das sind und welche Länder das Schlusslicht des Rankings bilden sowie vor Deutschland liegen, erläutert Anke Soergel. Weiterlesen ...

Was die JIM-Studie 2015 abbildet – und wie konträr die Ergebnisse teilweise zur medienpädagogischen Praxis sind

Eine subjektive Einschätzung der Medienpädagogin Eva Borries.
Seit November 2015 können wir wieder nachvollziehen, was deutsche Jugendliche aktuell medial beschäftigt. Denn die neue JIM-Studie ist da. Für uns Medienpädagogen, die in der Praxis und im Feld mit Jugendlichen arbeiten und Erwachsenen Antworten geben sollen, ist die Studie viel Wert. Denn einmal mehr räumt die Studie mit einigen skandalisierten Vorurteilen rund um das Nutzungsverhalten junger Menschen auf. Und bietet uns repräsentative Belege (mit denen wir Erwachsene beschwichtigen können), wie junge Menschen medial ticken.
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„Ein Tag ohne Community ist kein Weltuntergang“

Pressemitteilung Medienpädagogischer Forschungsbund Südwest Veröffentlichung der qualitativen Zusatzbefragung „JIMplus Nahaufnahmen 2011“ Stuttgart, Oktober 2012 – Social Communities sind für Jugendliche ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens wie ein Originalzitat eines 15-jährigen Mädchens zeigt: „Man bleibt auf dem aktuellen Stand über Dinge, die die Gegend, Schule und Freunde angehen“. Im Alltag der deutschen Jugendlichen sind soziale Netzwerke allgegenwärtig, dabei schätzen die 12- bis 19-Jährigen vor allem die Vielfältigkeit dieser Angebote „Es macht Spaß und man kann da auch Spiele spielen und chatten“ und die kommunikativen Elemente „Ich kann mit Leuten aus der ganzen Welt schreiben – man bleibt in Kontakt“. Weiterlesen ...