Augen zu oder auf?

Im Rahmen von doxs! treffen Jugendliche auf Filmemacher. Es geht um Sehen, Imaginieren und Diskutieren.
In Workshops, die an Schulen und im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals doxs! in Duisburg initiiert werden, wird aktives Sehen und Reflektieren von filmischen Herangehensweisen vermittelt, soll ein Bewusstsein bei jungen Filmschauenden geschaffen werden für Inhalte und Ästhetiken jenseits von formatierten Medienwelten. Einen solchen Workshop gestaltete die FSF als Vorbereitung auf das Gespräch einer Gruppe von 14- bis 15-Jährigen mit der Regisseurin des Films Shame Fame, Eef Hilgers.
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„Das war direkt so: Yo! Faust aufs Auge.“

Gleich zwei Regie-Duos konnten in der diesjährigen Ausgabe der doku.klasse mit ihren Stoffen überzeugen: Dazwischen Elsa (AT) sowie Die Tochter von… werden seit Oktober im Rahmen von Workshops mit Jugendlichen in Duisburg diskutiert. Der gegenseitige Austausch bietet den FilmemacherInnen die Chance, sich unmittelbar mit den Sehgewohnheiten junger Publika auseinanderzusetzen. Die Jugendlichen wiederum sind am künstlerischen Prozess beteiligt und erfahren aus erster Hand, wie ein Filmprojekt geplant und durchgeführt wird.
Katharina Pethke und Christoph Rohrscheidt porträtieren in Dazwischen Elsa (AT) eine junge Frau, die sich bald entscheiden soll für einen Beruf, ein Studium, eine Ausbildung.
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Ein Jahr lang den Kinderfilm feiern! 2017 in Festivals

In der Berichterstattung über Filmfestivals spielt der Kinderfilm meist nur eine Nebenrolle – im gedruckten Feuilleton kommt er bei den „Großen“ von Berlin bis Cannes praktisch überhaupt nicht vor. Dabei reiht sich für das Kino für Menschen von vier bis vierzehn (oder, je nach Zählweise, bis achtzehn) eine glitzernde Perlenschnur von Festivals durchs Land, auf denen zum Teil bemerkenswerte Entdeckungen möglich sind – nach Altersgruppen sortiert, aber deswegen nicht weichgespült. Die Auswahl an Kinderfilmfestivals, die ich jetzt kurz vorstellen möchte, ist allerdings subjektiv (da will ich hin!) und definitiv unvollständig – die wichtigsten in Deutschland und der Welt sind dabei, außerdem kleine Abstecher zum Dokumentar- und zum Kurzfilm. Also: meine ganz persönliche Wunschreise durch das Abenteuer Kinderfilm, wie ich sie in diesem Jahr gerne machen würde. Weiterlesen ...

Weckruf der Gegenwart

Es gab Zeiten, da konnte man sich fragen, welche Kraft können dokumentarische Formate eigentlich noch verbreiten. Wer will das sehen? Natürlich haben die Macher/-innen von doxs! und ich immer daran geglaubt, weil wir es wollten. Aber dennoch begleiteten uns die allgemeinen Zweifel bezüglich dieses Genres im Kino. Seit über zehn Jahren begleite ich nun dieses Festival und es ist wunderbar zu beobachten, wie sich hier eine Festivalkultur immer weiter verbreitet. doxs!, die Sektion des Kinder- und Jugenddokumentarfilms ist längst kein Rahmenprogramm der Duisburger Filmwoche mehr. Leopold Grün über das Dokumentarfilmfestival doxs! und die Preisträger der Auszeichnungen GROSSE KLAPPE und dem ECFA Documentary Award. Weiterlesen ...

„Das habe ich so noch nicht gesehen!“

Wenn so ein Satz in einem Seminar über einen Film gesagt wird, der gerade entsteht, dann ist das natürlich eine Überschrift wert. Es geht um das Filmprojekt Stress (AT) des Stipendiaten Florian Baron der doku.klasse. Anders als der Arbeitstitel vermuten lässt, handelt die Filmidee nicht von stressigen Alltagssituationen, wie sie jeder kennt, sondern sein Film erzählt von Kriegsveteranen – wie sich deren Realität und Traumata im Pittsburgher Alltag miteinander verbinden. Mehr über das Kooperationsprojekt doku.klasse, den Austausch zwischen der Dokuklasse und dem Filmemacher zur Filmidee Stress sowie über die Dokumentarfilmreihe Ab 18! vom Seminarleiter Leopold Grün. Weiterlesen ...