Digitale Streitkultur. Welche Regeln brauchen wir?

Sommerforum und medius-Preisverleihung am 13. Juni 
Demokratie braucht Streit. Nur im offenen Diskurs können gegensätzliche Positionen sichtbar und Argumente ausgetauscht, begründet und abgewogen werden. Erst im Wettstreit der Argumente ist freie Meinungsbildung möglich. Leidenschaftliches Streiten ist in demokratischen Kontexten daher unabdingbar und sogar erwünscht  – sofern grundsätzlicher Konsens über die dabei geltenden Regeln besteht, d.h., dass der Streit fair geführt wird und die Rechte der jeweils Anderen gewahrt bleiben. Im digitalen Raum erleben wir derzeit oft das Gegenteil.
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Jetzt für den medius 2017 bewerben!

Am 30. November 2016 endet die Einsendefrist für den medius 2017!
Der medius ist ein Preis, der wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten aus dem deutschsprachigen Raum würdigt, die sich mit innovativen Aspekten der Medien, der Pädagogik oder des Jugendmedienschutzes auseinandersetzen. Er wird jährlich von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK), dem Deutsche Kinderhilfswerk e.V. (DKHW), der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und der Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V. (FSF) im Rahmen einer Medienfachtagung verliehen und ist mit insgesamt 2.500 Euro dotiert.
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Sommerforum 2015 über die hohe Kunst des Abschaltens

Nur nach Essen, Trinken und Schlafen lechzen Menschen mehr. Gleich auf Rang vier der Gelüste-Liste rangiert die Mediennutzung – weit vor „klassischen Süchten“ wie Tabak oder Alkohol, von Sex ganz zu schweigen. Mit diesen Studienergebnissen des Psychologen Wilhelm Hofmann unterstrich Anka Heinze, stellvertretende Direktorin der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), die Relevanz des Themas Aus dem Gleichgewicht – Wenn Mediennutzung stresst. Das Sommerforum Medienkompetenz von FSF und mabb diskutierte den selbstbestimmten Umgang mit einer stets verfügbaren Überdosis. Hauptziel ist für FSF-Geschäftsführer Professor Joachim von Gottberg „ein souveräner Umgang mit dem Medienangebot“. Dazu gehöre, „dass die Nutzer es auch einfach mal leid sind und ausschalten“. Weiterlesen ...