Fernsehen für alle? Partizipation für alle.

#meinfernsehen2021
Die Medienpolitik der Länder hat sich 2021 zum Ziel gesetzt, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erneuern, so beinhalten zahlreiche Medienkongresse und Veranstaltungen in diesem Jahr im Kern die Grundfrage: Wie soll sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk zukünftig aufstellen, wenn er auf eine breite gesellschaftliche Akzeptanz treffen soll? Um der Antwort dieser Frage näherzukommen, haben die beiden Großprojekte ARD-Zukunftsdialog und #meinfernsehen2021 zu einem aktiven Beteiligungsprozess aufgerufen. Während sich die Beiträge der Bürgerresonanz des ARD-Zukunftsdialogs noch in der Auswertung befinden, werden hier die kürzlich bekannt gegebenen Ergebnisse des Partizipationsprojektes #meinfernsehen2021 zusammengefasst.
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Die Mediennutzung der Heranwachsenden in Pandemie-Zeiten

Vorstellung ausgewählter Ergebnisse der KIM-Studie 2020
Das Jahr 2020 stellt in der seit zwanzig Jahren fortdauernden Forschungsarbeit des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest mit einer in dieser Form nie dagewesenen Coronapandemie eine Besonderheit dar. Es musste aufgrund des längeren Homeschoolungszeitraums im Frühjahr 2020 der Erhebungszeitraum der Studie verschoben werden. Haben sich aber durch die stark veränderten Lebensbedingungen variierende Zahlen in der Mediennutzung der Heranwachsenden zur Vorgängerstudie in 2018 ergeben? Sarah Boost stellt einige Ergebnisse der Studie vor.
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Information und Zerstreuung – Das TV-Jahr 2020

Wenn man die eigenen vier Wände nur noch aus triftigem Grund verlassen darf, kommt dem Fernsehen automatisch eine besondere Bedeutung zu. Pandemiegewinner Nummer eins waren die Streamingdienste Netflix, Amazon Prime und Disney+, aber auch die klassischen TV-Sender haben von den allgemeinen Beschränkungen profitiert. Wie sich die Pandemie im Jahr 2020 auf das Sehverhalten auswirkte und welche Sendungen besonders hohe Abrufzahlen verzeichnen konnten, fasst Tilmann P. Gangloff zusammen. Weiterlesen ...

Unsinnlich, aber nicht unsinnig

FSF-Jahrestagung und Prüferfortbildung am 25. September 2020
„Berlin fehlt“ – so lautet eine Erkenntnis aus der Evaluation der mobilen Prüfungen, die zu Beginn der diesjährigen Jahrestagung vorgestellt wurde. Klar, wer bislang hin und wieder auf Einladung der FSF in die Hauptstadt reisen durfte, erlebt die Verbannung ins Homeoffice besonders einschneidend. Auch die Jahrestagung fand erstmals am Bildschirm statt, und der Verlust war spürbar. Nur die wenigsten Arbeitszimmer dürften mit der Pracht des Magnus-Hauses mithalten können, das üblicherweise die Kulisse für das jährliche Zusammentreffen bietet.
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Studie: „Die Unsichtbaren“ – Flüchtlinge und Migranten kommen in den Medien kaum zu Wort

Wenn in den großen deutschen Leitmedien über Migration gesprochen wird, kommen Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund selten bis kaum zu Wort. Dies geht aus einer neuen Untersuchung des Medienforschers Thomas Hestermann im Auftrag des Mediendienstes Integration hervor. Am 08. Juli wurden erste Ergebnisse bei einer Online-Pressekonferenz vorgestellt und diskutiert. Weiterlesen ...