Der Rhein-Ruhr-Ripper. Dokumentarische Ausweidungen

True Crime ist angesagt. Die Streamingportale und Mediatheken quellen mit Formaten über, die sich wahren Verbrechensgeschichten widmen. Der Markt wird dominiert von US-Formaten, aber deutsche Anbieter holen auf. Gemordet wird auch hier. Während viele Formate auf schnell konsumierbare Einheiten setzen, entwickeln sich v.a. im Streamingbereich epischere Formate, die auf eine ausgedehnte Erzählung bestimmter Aspekte setzen. Solch ein Angebot ist mit dem eigenproduzierten Doku-Vierteiler Der Rhein-Ruhr-Ripper nun auch bei TVNOW zu sehen – es wurde vorab von der FSF geprüft. Neues aus der Programmprüfung von Uwe Breitenborn. Weiterlesen ...

Wie viel Grenzüberschreitung kommt an?

Die Faszination der Trash-Figur Claudia Obert
Angezogen von der Artikelflut im Internet und das Echo des Shitstorms noch immer in den Ohren klingend – Sprichwort: „Mobbing-Kampagne“ gegen Claudia Obert in Promis unter Palmen – wollte ich mich dieses Mal selbst davon überzeugen, ob und wenn ja, welches potenziell oder vermeintlich „gesellschaftsschädigende Verhalten“ die Sendung Claudias House auf Love birgt und worin die Faszination des Formates liegt. Zudem werden die Gründe aus Jugendschutzsicht erläutert, die für eine Freigabe ab 12 Jahren sprechen.
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„Partizipativer Jugendmedienschutz“

Interview mit Elena Frense über Ihre Masterarbeit: Kinder- und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt aus Perspektive junger Nutzer*innen – Ein partizipatives Projekt
Elena Frense wurde in diesem Sommer mit dem medius 2020 ausgezeichnet – ein Preis für innovative, wissenschaftliche und praxisorientierte Abschlussarbeiten. Im aktuellen Beitrag gibt sie uns einen detaillierten Einblick in ihre Arbeit, die die Ausgestaltung des Jugendmedienschutzes aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen betrachtet.
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„Prüfalltag“ in Zeiten des Homeoffice

In der Geschäftsstelle der FSF ist es derzeit ruhig. Wie in vielen anderen Einrichtungen wurde die Besetzung auf ein Minimum reduziert. Das bedeutet, nicht nur das FSF-Team arbeitet vom heimischen Schreibtisch aus, auch der komplette Prüfbetrieb wurde ins Homeoffice verlegt. Doch wie läuft so eine mobile Prüfung nun ab? Ich durfte einen Tag „Mäuschen spielen“ und einem Fünfer-Prüfausschuss beiwohnen – natürlich von meinem Sofa aus. Weiterlesen ...

„Wir können nicht jedem Kind im Land individuell ein Rezept ausstellen …“

Jürgen Dünnwald studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Völkerkunde und Anglistik sowie Kunst an der FH Köln und ist seit 2012 Prüfer in der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF). Wir haben mit ihm über seinen Weg zum Jugendschutz, die Herausforderungen in der FSF-Programmprüfung und u.a. über die Fragen gesprochen: Hat denn nicht jeder vor etwas anderem Angst? Wenn Sie als Prüfer versuchen, die Wirkung eines Films auf z.B. 6- oder 12-Jährige einzuschätzen, welche Kinder in dieser Altersklasse haben Sie im Kopf? Weiterlesen ...