fern. sehen. Zukunftsvisionen

medien impuls zum 25-jährigen Jubiläum der FSF am 4. April 2019

Der gesellschaftliche Wandel im Umgang mit Medien hat sich fest in unserem Alltag manifestiert. Im Zuge der Digitalisierung und mit dem Aufkommen von On-Demand- und Streaming-Diensten haben sich unser Konsumverhalten und auch der Anspruch an das audiovisuelle Angebot radikal verändert.
Wie wird sich das Fernsehen angesichts dessen entwickeln – oder neu erfinden? Welche Inhalte werden produziert, auf welchen Plattformen und mit welcher Technik werden sie verbreitet und wie werden sie angenommen? Welche Geschäftsmodelle sieht der Markt vor und welche Regulierungskonzepte hält die Medienpolitik bereit?

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) nimmt ihr 25-jähriges Bestehen zum Anlass, mit Expertinnen und Experten aus Medienpolitik, -wirtschaft und -wissenschaft über diese Themen zu diskutieren. Übergeordnet ist die Frage nach der Zukunft des Jugendmedienschutzes: Wie können technische Lösungen und Orientierungsangebote ineinandergreifen, um ein gutes Aufwachsen mit Medien zu ermöglichen? Und welche gesellschaftspolitischen und ethischen Fragen rund um audiovisuelle Medien werden in Zukunft (noch) relevant sein?

25 Jahre FSF © Torsten Ruehle/FSF

PROGRAMM fern. sehen. Zukunftsvisionen – 25 Jahre FSF

Tagungsmoderation: Christine Watty (Deutschlandfunk Kultur)

14.00   Begrüßung
Joachim Moczall (Vorsitzender der FSF)
Claudia Mikat (Geschäftsführerin der FSF)

14.05   Grußwort
Dr. Anja Zimmer (Medienanstalt Berlin-Brandenburg)

14.10   Entseelte Entscheidungen – Algorithmen, Medien und ethische Grundsätze
Tobias Krafft (Universität Kaiserslautern)

14.30   Neue Inhalte für anspruchsvolle Mediennutzer
Prof. Egbert van Wyngaarden (Macromedia Hochschule München)

14.50   TV-Zukunft
Annette Kümmel (ProSiebenSat.1 Media SE)

15.10   Inhalte, Interaktion, Infrastrukturen:
Die Selbstkontrollen im Jugendmedienschutz der Zukunft

Dr. Stephan Dreyer (Leibnitz-Institut für Medienforschung I Hans-Bredow-Institut Hamburg)

15.30   Pause

 

16.15   Wie wir ticken
Kinder und Jugendliche sprechen über Jugendmedienschutz

16.25   Familien und Kinder stärken – für ein gutes Aufwachsen mit Medien
Dr. Franziska Giffey (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

16.40   Talk mit:
Dr. Stephan Dreyer (Leibnitz-Institut für Medienforschung I Hans-Bredow-Institut Hamburg)
Dr. Wolfgang Kreißig (Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg)
Annette Kümmel (ProSiebenSat.1 Media SE)
Heike Raab (Staatssekretärin, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und in Europa, für Medien und Digitales)

Moderation: Dr. Anja Bundschuh

 

17:45   Selbstkontrolle und Jugendmedienschutz: Wo wollen wir hin?
Claudia Mikat (FSF)

18:00   Empfang 25 Jahre FSF

Alle Informationen sowie das Programm als PDF-Download, finden Sie unter fsf.de.

Über FSF

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

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