Der Rhein-Ruhr-Ripper. Dokumentarische Ausweidungen

True Crime ist angesagt. Die Streamingportale und Mediatheken quellen mit Formaten über, die sich wahren Verbrechensgeschichten widmen. Der Markt wird dominiert von US-Formaten, aber deutsche Anbieter holen auf. Gemordet wird auch hier. Während viele Formate auf schnell konsumierbare Einheiten setzen, entwickeln sich v.a. im Streamingbereich epischere Formate, die auf eine ausgedehnte Erzählung bestimmter Aspekte setzen. Solch ein Angebot ist mit dem eigenproduzierten Doku-Vierteiler Der Rhein-Ruhr-Ripper nun auch bei TVNOW zu sehen – es wurde vorab von der FSF geprüft. Neues aus der Programmprüfung von Uwe Breitenborn. Weiterlesen ...

Früh übt sich …

Kinder, Smartphones und das fehlende Bewusstsein für riskante Inhalte
Ein Leben ohne Smartphone ist in unserer heutigen Gesellschaft kaum vorstellbar. Diese Philosophie hat sich nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen etabliert. Laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2019 waren bei den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren rund 95 Prozent im Besitz eines Smartphones oder Handys. Nun hat sich in den letzten Jahren ein besorgniserregender Trend unter Kindern und Jugendlichen entwickelt. Es befinden sich immer mehr Videos mit illegalen Inhalten wie Pornografie, Rassismus oder Gewalt auf den Smartphones der Kinder und Jugendlichen, ohne dass sich die Besitzenden darüber im Klaren sind, was sie dort zu Gesicht bekommen.
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Im Dickicht der True-Crime-Formate

True-Crime-Reality Formate schwemmen in nicht unbeträchtlichem Ausmaß ins deutsche Fernsehen und landen damit auch verstärkt in den Prüfausschüssen der FSF. Mittlerweile haben sich narrative und visuelle Stile und Traditionen in diesem Genre herausgebildet, die zugespitzt oder präziser formuliert stereotype und oft auch klischeebeladene Bilder festschreiben. Meistens handelt es sich um ein Unterhaltungsformat, dass seine besondere „Würze“ aus dem Realismusgehalt der geschilderten Verbrechen bezieht, oft bebildert durch suggestive Reenactmentszenen. Warum die heute auf sixx startende Crime-Doku Surviving Evil – Im Angesicht des Bösen (Staffel 03) eine kleine Überraschung im Dickicht der True-Crime-Formate darstellt, schildert Christiane Radeke. Weiterlesen ...

Vier Fäuste gegen die Apokalypse

Stirb langsam. Die Hard. Was gibt es da noch zu sagen? Fünf Filme umfasst die Serie mittlerweile, quasi das Vermächtnis von Bruce Willis – sollte er jemals nicht mehr in der Lage sein, in brennende Häuser zu rennen, Lastwagen mit Anhänger durch Großstadtverkehr während der Rushhour zu manövrieren – mit verbundenen Augen rückwärtsfahrend versteht sich – oder ohne Fallschirm aus Helikoptern zu springen. Obwohl, selbst im Rollstuhl und mit Sauerstoffflasche im Hackenporsche würde er noch zäher sein, als du es jemals sein kannst. ProSieben präsentiert Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben zur Primetime in deutscher Erstausstrahlung. Weiterlesen ...