JIM-Studie 2019 veröffentlicht

Seit mehr als zwei Jahrzehnten untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) den Medienalltag von Jugendlichen in Deutschland. Nun liegen die Ergebnisse für das Jahr 2019 vor. Welche Medienangebote sind bei Heranwachsenden im Alter zwölf bis 19 Jahren besonders beliebt und welche neuen Mediennutzungsentwicklungen lassen sich erkennen? Wir haben die wichtigsten Ergebnisse der Studie mal zusammengefasst. Weiterlesen ...

Fernsehen bleibt die Nr. 1 – KIM Studie 2016

Nachdem in den letzten Jahren durch verschiedene Studien immer wieder der Abgesang des Fernsehens (gerade auch bei Kindern) beschworen wurde, hört man in den letzten Wochen wieder andere Töne. Die KIM-Studie 2016 des mpfs macht zur Veröffentlichung damit auf, Fernsehen sei bei Kindern die Nummer eins. Trotz zunehmender Ausstattung der Haushalte mit digitalen Medien ist das Fernsehen offenbar nicht totzukriegen. Die repräsentative Befragung bei 1.299 Kindern im Alter von 6-13 Jahren ergibt, dass 77% aller Kinder täglich bzw. fast täglich fernsehen – demgegenüber nutzen in gleicher Frequenz nur 10% die Möglichkeit, Videos im Internet (z.B. auf YouTube) zu schauen. Das lineare Fernsehen hat also nach wie vor einen festen Platz im Medienset von Kindern. Weiterlesen ...

Was die JIM-Studie 2015 abbildet – und wie konträr die Ergebnisse teilweise zur medienpädagogischen Praxis sind

Eine subjektive Einschätzung der Medienpädagogin Eva Borries.
Seit November 2015 können wir wieder nachvollziehen, was deutsche Jugendliche aktuell medial beschäftigt. Denn die neue JIM-Studie ist da. Für uns Medienpädagogen, die in der Praxis und im Feld mit Jugendlichen arbeiten und Erwachsenen Antworten geben sollen, ist die Studie viel Wert. Denn einmal mehr räumt die Studie mit einigen skandalisierten Vorurteilen rund um das Nutzungsverhalten junger Menschen auf. Und bietet uns repräsentative Belege (mit denen wir Erwachsene beschwichtigen können), wie junge Menschen medial ticken.
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„Ein Tag ohne Community ist kein Weltuntergang“

Pressemitteilung Medienpädagogischer Forschungsbund Südwest Veröffentlichung der qualitativen Zusatzbefragung „JIMplus Nahaufnahmen 2011“ Stuttgart, Oktober 2012 – Social Communities sind für Jugendliche ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens wie ein Originalzitat eines 15-jährigen Mädchens zeigt: „Man bleibt auf dem aktuellen Stand über Dinge, die die Gegend, Schule und Freunde angehen“. Im Alltag der deutschen Jugendlichen sind soziale Netzwerke allgegenwärtig, dabei schätzen die 12- bis 19-Jährigen vor allem die Vielfältigkeit dieser Angebote „Es macht Spaß und man kann da auch Spiele spielen und chatten“ und die kommunikativen Elemente „Ich kann mit Leuten aus der ganzen Welt schreiben – man bleibt in Kontakt“. Weiterlesen ...