Missbrauch im Netz

Sexuelle Belästigung ist das größte Problem, mit dem Kinder und Jugendliche im Internet konfrontiert sind, insbesondere in den sozialen Medien, aber im Grunde genommen überall dort, wo es Chatfunktionen gibt. Wie allgegenwärtig ungewollte sexuelle Anmache und Übergriffe sind, und welche unfassbaren Ausmaße dieses größte Jugendschutzproblem im Web hat, darauf macht der tschechische Dokumentarfilm Gefangen im Netz aufmerksam. Weiterlesen ...

Früh übt sich …

Kinder, Smartphones und das fehlende Bewusstsein für riskante Inhalte
Ein Leben ohne Smartphone ist in unserer heutigen Gesellschaft kaum vorstellbar. Diese Philosophie hat sich nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen etabliert. Laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2019 waren bei den Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren rund 95 Prozent im Besitz eines Smartphones oder Handys. Nun hat sich in den letzten Jahren ein besorgniserregender Trend unter Kindern und Jugendlichen entwickelt. Es befinden sich immer mehr Videos mit illegalen Inhalten wie Pornografie, Rassismus oder Gewalt auf den Smartphones der Kinder und Jugendlichen, ohne dass sich die Besitzenden darüber im Klaren sind, was sie dort zu Gesicht bekommen.
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Medienpolitik kompakt: September 2019

Medienpolitisch relevante Themen des Monats September 2019 kompakt zusammengefasst
Unter anderem mit den Themen: „Recht auf Vergessen“ *** Vergleich im Steuerstreit *** Strafverfolgung bei Cybergrooming *** Jahresbericht der Eco-Beschwerdestelle *** CSYou *** Joyn und Prime Video sind rundfunkrechtliche Plattformen *** Lagebericht von jugendschutz.net *** Entzug der Sendelizenz *** Lockerung der Jugendschutzsperre bei MagentaTV ***
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Löschen statt Sperren

Das Bundesjustizministerium zieht in seinem jüngsten Jahresbericht eine positive Bilanz der Maßnahmen zur Löschung von Telemedienangeboten mit kinderpornografischem Inhalt. An jedem einzelnen Werktag des Jahres 2012 gingen beim Bundeskriminalamt (BKA) durchschnittlich 25 Hinweise auf kinderpornografische Inhalte im Netz ein: 6.209 Anzeigen wurden bearbeitet. In fast neun von zehn Fällen, insgesamt 5.463-mal, führte dieses Verfahren zu amtlichen Löschaufforderungen an Internetprovider im In- und Ausland. Parallel zur konsequenten Strafverfolgung der Täter nach § 184b StGB (Strafgesetzbuch) hatte der Bundestag in seiner 17. Wahlperiode (2009 – 2013) entschieden, bei der Bekämpfung von Missbrauchsdarstellungen im Internet auf das Prinzip „Löschen statt Sperren“ zu setzen. Denn nur das Löschen entfernt strafbaren Inhalt direkt an der Quelle, sodass erneute Zugriffe wirksam vermieden werden. Weiterlesen ...