Reminder: medien impuls am 8. Dezember – digital 

Einladung zum medien impuls am 8. Dezember 2020 mit dem Thema:

Zwischen Government und Governance: MedienRegulierung 2020

 

Medienregulierung reagiert – zunehmend national – unterschiedlich auf die Phänomene: offene Kommunikation versus Manipulation und gesellschaftliche Polarisierung. Jenseits von protektionistischem Laisser-faire in den USA und Russland oder totalitären Überwachungstendenzen in China setzt der europäische Weg auf stärkere Aufsicht des globalen Internets. Dabei kehrt Deutschland, das als freiheitliche Demokratie mit engmaschigen gesetzlichen und selbst- und koregulativen Regelungen eine Vorbildfunktion einnehmen konnte, zunehmend zur klassischen Top-down-Regulierung zurück.

Unabhängig von konkreten Ausführungen oder Entwürfen von DSA, DSGVO, NetzDG, MStV oder JuSchG: Es stellt sich die grundlegende Frage, welche Funktion (Medien)Regulierung hat bzw. zukünftig haben sollte und wie sie konkret zu gestalten ist. Welche Rolle spielen Zivilgesellschaft und (regulierte) Selbstregulierung noch? Ist gesetzliche Regulierung überhaupt geeignet, um beispielsweise Probleme wie Datenmissbrauch oder Hate Speech in den Griff zu bekommen oder sind ethische Debatten und gesellschaftliche Initiativen das bessere Mittel? Oder sind wir gar auf dem Weg, unsere freiheitlichen Bürgerrechte mit freiheitsfeindlichen Gesetzen zu bekämpfen?

medien impuls möchte diese Fragen debattieren und darüber nachdenken, ob, wieviel und welche Regulierungsstandards national aber auch international sinnvoll sind und welche nicht (mehr). Welche Ideen gibt es für andere und neue Strukturen der Regelorganisation und welche gesellschaftlichen Gruppen sollten in diese Strukturen eingebunden sein?

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Die Veranstaltung findet ausschließlich digital statt.
ALEX Berlin überträgt den medien impuls live ab 13 Uhr in seinem TV-Stream.

Auch im Nachhinein ist die Aufzeichnung der Sendung abrufbar via Facebook Watch und YouTube abrufbar.

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medien impuls © Janine Schmitz/photothek.de
medien impuls © Janine Schmitz/photothek.de

Das Programm (► PDF)

Programm medien impuls am 08. Dezember 2020: MedienRegulierung 2020

Die Online-Tagung endet 15:30 Uhr und ist kurze Zeit später im YouTube-Channel von ALEX Berlin abrufbar. Wenn Sie sich für die Kurzviten der Gäste interessieren: Auf der Veranstaltungsseite der FSF sind die Referent/-innen und Gesprächspartner/-innen mit ihren Kurzbiografien und Porträts abgebildet. Hier finden Sie das Tagungsprogramm als PDF-Download.

 

Über die Sozialen Medien von FSF und FSM freuen wir uns über Ihre rege Beteiligung und Diskussionsbeiträge:

 

 

 

Über FSF

Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch Publikationen, Veranstaltungen und medienpädagogische Aktivitäten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern. Seit April 1994 lassen die Vereinsmitglieder ihre Programme bei der FSF prüfen, seit August 2003 arbeitet die FSF als anerkannte Selbstkontrolle im Rahmen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV).

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